Krankengeld nach 2 Monaten Ersatzfreiheitsstrafe

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Krankengeld kann man nur beziehen, wenn man krankengeldberechtigtes Mitglied einer Krankenkasse ist. Die Haftstrafe hat dazu geführt, dass dieser Tatbestand nicht mehr gegeben war, da Sie während dieser Zeit freie Heilfürsorge durch den Staat hatten. Hätten Sie sich am 10.03.2014 beim Arbeitsamt und ihrer Krankenkasse gemeldet, hätten sich erst am 11.03.2014 wieder krank schreiben lassen, dann hätten Sie 1. Anspruch auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit gehabt, wenn der Anspruch auf ALG I noch gegeben gewesen wäre- und 2. daraufhin in Folge, Anspruch auf Krankengeld ab Folgetag der ärztlichen Feststellung, wenn es sich um dieselbe Erkrankung handelt und der Anspruch auf Krankengeld damit wieder aufgelebt wäre. So haben Sie diese Möglichkeit nicht, können nur ALG II beantragen, daraus ergibt sich jedoch kein Anspruch auf Krankengeld. Ob noch Restbezugsdauer übrig ist, ist für die Bewertung unerheblich.

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Ich habe mich am 10.03.14 bei allen genannten Behörden gemeldet und Anträge erhalten. Auch meine Ärztin informiert. Diese hat mich rückwirkend ab 10.03.14 krankgeschrieben. ALG1 lehnt ab, weil ich dem Arbeitsmarkt durch AU nicht zur Verfügung stehe.

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Die 78 Wochen Bezugsdauer sind noch nicht abgelaufen. Nun möchte weder die Agentur für Arbeit zahlen, da ich seit 10.03.14 wieder arbeitsunfähig bin und somit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe, aber die Krankenkasse möchte auch nicht weiter zahlen, da während der Haft die Krankenversicherung ruht. Wer muß zahlen?

Im Zweifelsfall musst Du Hartz IV beantragen,

Du kannst dich an den vdk oder am Besten an die unabhängige Patientenberatung (kostenlos) wenden und Dich beraten lassen.

Ich habe mich am 10.03.14 bei meiner Ärztin, bei meiner Krankenkasse, bei Agentur für Arbeit und beim Jobcenter gemeldet.

Arbeitsamt, Krankenkasse - Wer muss zahlen?

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