Krankengeld bzw. Arbeitslosengeld bzw. Erwerbsminderungsrente bei andauernder Krankheit?

5 Antworten

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Viele Fragen, ich versuch ma, so gut es geht zu beantworten: 1. Höhe des Krankengeld: Beträgt 70% des vorherigen Bruttoentgelts, höchstens aber 90% vom Netto-AE...ggf. werden die letzten 3 abgerechneten Entgeltzeiträume zur BErechnung herangezogen... 2. KG wird für höchsten 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren auf Grund derselben Erkrankung gezahlt, Vorerkrankungen und die EFZ werden angerechnet...3. Wird der AN gekündigt (darf nicht auf Grund der Erkrankung sein) dann zahlt bei weiterer Krankschreibung die KK weiter KG, ansonsten ALG...4. über eine mögliche Kündigung mit Abfindung kann man nachdenken, da kennich mich aber leider nich so aus...5. Wenn kein Anspruch auf KG mehr besteht dann sollte man zuvor einen ANtrag auf Erwerbsminderungsrente stellen oder ggf. sich beim AA melden...falls es sich aber um eine solche schwere Erkrnakung handelt denke ich, bekommt man eine Erwerbsminderungsrente zugebilligt...zu 6. kenn ich mich ledier nich aus, da müsste man bei der AA nachfragen...alles in allem sollte hier aber eine gute Krankekasse immer beratend zur Seite stehen! Das macht eine gute Kasse aus!

Vielen Dank. Zumindest bin ich schon ein wenig schlauer...!

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fast alles richtig beantwortet jeany !! zu 6 es gibt ein Urteil wonach ein H4 Empfänger sein Haus verkaufen musste weil die qm ( 2 Personen Haushalt ) 300qm zu viel seien urteil ist dieses Jahr gefällt worden ! ansonsten gibt es Freibeträge was Bargeld betrifft !

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@berndtt

ich vergaß wenn der AN unheilbar Krank ist und 30 % ( Gleichstellungsantrag bei der A A stellen )und mehr % GDB  hat der AN Sonderkündigungsschutz

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Krankengeld erhältst Du (wenn Du verheiratest bist) 68% vom Bruttolohn.Nicht verheiratet 63%.Krankengeld wird 75 Wochen gezahlt,danach erhältst Du es zwar weiter,es wird aber neu berechnet und wird weniger.Kündigung während der Krankschreibung ist möglich,es müssen aber konkrete Gründe seitens des AG vorliegen.Sinnvoll wäre in Deinem Fall wirklich eine Kündigung in gegenseitigen Einvernehmen.Und dann steht da noch die Frage der Antragstellung auf Frührente,da Du ja von dauerhaft und unheilbar krank schreibst.

Höhe und Dauer des KGs stimmen nicht!

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100%ig weiss ich es nicht, aber ich denke dass es auf deinen "behindeten" grad ankommt, ab einem gewissen grad kann man die Rente beantragen ohne dass es dort abzüge gibt. aber zu diesem Thema sollte dein Arzt dich beraten, bzw dir anlaufstellen nennen können

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Hey.

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TgkK:

Geld bei Krankheit

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Entgeltfortzahlung bei ArbeiterInnen

In den ersten 5 Jahren haben ArbeiterInnen Anspruch auf 6 Wochen volles und 4 Wochen halbes Entgelt pro Arbeitsjahr. Zusätzlich haben ArbeiterInnen für jeden Arbeitsunfall einen Anspruch auf jeweils maximal 8 Wochen (bzw. 10 Wochen nach 15 Arbeitsjahren) volles Entgelt.

Entgeltfortzahlung bei Angestellten

Angestellte haben in den ersten 5 Jahren Anspruch auf 6 Wochen volle und 4 Wochen halbe Entgeltfortzahlung. Erkranken Angestellte innerhalb von 6 Monaten neuerlich, so bekommen sie noch einmal 6 Wochen 50 % Entgeltfortzahlung und 4 Wochen 25% Entgeltfortzahlung.

Höhe der Entgeltfortzahlung

ArbeitnehmerInnen dürfen während des Krankenstands finanziell nicht schlechter gestellt werden. Sie müssen jene Bezahlung erhalten, die sie bekommen hätten, wenn die Krankheit nicht eingetreten wäre (= Ausfallsprinzip).

Höhe des Krankengeldes

Die Höhe des Krankengeldes hängt vom Einkommen im letzten Monat vor der Erkrankung und von der Höhe der geleisteten Entgeltfortzahlung ab. Gar kein Krankengeld gibt es für jene Zeit, für die ein Anspruch auf mehr als die Hälfte des vor dem Krankenstand bezogenen Entgelts besteht. Sinkt der Anspruch auf die Hälfte des Entgelts, steht Ihnen die Hälfte des Krankengeldes zu. Sinkt der Anspruch unter die Hälfte des Entgelts, gibt es volles Krankengeld.

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