kranke Tiere schlachten - kommt das Fleisch zum Verzehr oder wird entsorgt/verbrannt?

16 Antworten

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Kommt drauf an, was im Pferdepass eingetragen ist:

Luxustier oder Schlachttier

Das Schlachttier darf nicht mit allen möglichen Medikamenten behandelt werden, dafür aber ist die Entsorgung günstig......

Das Luxustier darf mit allen zur Verfügung stehenden Medikamenten "vollgepumpt" werden, da dieses Fleisch nicht in die Vermarktung kommen wird. Diese Tiere müssen nach Unfällen oder Krankheiten oft als Beistellpferde auf ihren erlösenden Tod lange warten und fristen ein oft jämmerliches Dasein. Warum? Einschläfern und Einäschern kostet ein kleines Vermögen.......

Beides hat Vor- und Nachteile! Aber entscheidend ist halt, was im Pass steht!

Meistens gehen die Pferde vorher ins Ausland um dort als Salami oder Hundefutter etc. vermarktet zu werden. Beispiel: http://www.peta.de/web/derholocaustim.2802.html

als pferdehalter liegt es in deiner hand und verantwortung, das pferd auf seinem letzten gang zu begleiten, also z.b. bei der schlachtung zugegen zu sein, damit das pferd nicht auf transport oder in dubiose hände gerät... beim schlachter erfolgt die tötung schmerzlos in sekundenbruchteilen (bolzenschuss) und das pferd wird anschließend zu nahrung für mensch oder tier weiter verarbeitet... im unterschied dazu: in eine abdeckerei d.h tierkörperverwertung kommen nur verendete oder eingeschläferte pferde, sie werden dort zu industriefetten oder ähnlichem verarbeitet, dürfen also nicht in die nahrungskette gelangen... ein pferdeschlachter darf eigentlich keine mit best. medikamenten behandelten pferde annehmen, aber es geschieht trotzdem oft, weil der halter es verschweigt, denn beim schlachter gibt es zwischen 100 und 300 euro pro pferd während die tierkörperbeseitigung etwa soviel kostet, und das einschläfern ja auch nicht so toll ist, da das pferd dabei einen längeren todeskampf hat als beim bolzenschuss, ...

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Leute... sooo ganz stimmen diese Antworten nicht! Es wären sonst keine an Scrapie verendeten Schafe in die Futtermittelkette gelangt und BSE bei den Rindern hätte es nicht gegeben. Erinnert euch daran: Die einzige Unzulässigkeit war dabei, dass der Cutterbrei nicht lange genug auf die vorgeschriebene Temperatur erhitzt wurde...

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Sollte das Tier mit Medikamenten behandelt worden sein, sind diese gekennzeichnet und teilweise, in Abhängigkeit der Medikamente darf das Tier dann nicht in den Lebensmittelkreislauf. Aber es gibt auch Medikamente die unbedenklich sind.

In den Futtermittelkreislauf darf das schon! Über unseren Teller auf Umwege über die Verdauung von anderen Tieren kann es dann schon gelangen - Wer weiß das schon? Nichts dergleichen muss in der EU gekennzeichnet werden

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Nun ja, ich denke mal nicht das solches Fleisch noch zum Verzehr angeboten wird. Das Pferd kommt dann zu einer Tierkörperbeseitigungszentrale, nachdem das Pferd dann soweit "ausgenommen" wurde. Also sprich es danach sortiert wurde, was man noch verwenden kann und was nicht.

Da war letztens mal so ein Fall in den Medien da hat ein Ziegenhalter eine seiner Ziegen einschläfern lassen müssen, weil diese an Tuberkulose oder so erkrankt war. Und dieses Tier hätte dementsprechend dann auch über eine Tierkörperbeseitigungszentrale entsorgt werden müssen, weil man weder das Fleisch noch sonstiges von der Ziege hätte verwerten können.

Dieser Ziegenhalter, hat sich aber dagegen gesträubt und seine tote Ziege eiges mitgenommen und das Fleisch von ihr noch weiterverkauft. Finde ich echt ne Schweinerei von so jemandem. Dem sollte man echt in einen Stall verwesender Ziegen einsperren... Wie kann ein solcher Mensch nur so asozial mit seiner Bevölkerung umgehen, wie dieser Ziegenhalter? Aber auf die Frage wird es wohl nie ne vernünftige Antwort geben.

So viel von mir dazu...

lg, jakkily

Pferdemarkt oder "Schlachtpferderettung"?

Hallo, vorab: Es geht nicht um alte Pferde, die ihr Gnadenbrot bekommen sollen sondern wirklich noch arbeitsfähige Tiere. Es ergibt keinen Sinn, Tiere die aufgrund von Beschwerden beim Schlachter sind freizukaufen und somit ihr Leid zu verlängern - ob Arthrose oder Sehnenschaden, sowas eben. Ich weiß auch, dass eigentlich Pferde nicht vom Schlachter gekauft werden dürfen - was den Schlachthof betritt darf meines Wissens nach gar nicht mehr lebend wieder verlassen. Allerdings höre ich immer wieder, dass es ausrangierte, teilweise 12-16 jährige fitte Turnierpferde gibt, die noch für den Freizeitsport gut wären, allerdings vorschnell an den Schlachter gegeben werden. Genauso mit Vollblütern, die zu langsam sind - oder ist das tatsächlich eher in den USA der Fall? Genauso mit Noriker-, Haflinger- und Freibergerfohlen. Allerdings dauert es mir da etwas "zu lange" und mit Fohlenaufzucht kenne ich mich ehrlich gesagt noch nicht aus.

Ich suche eigentlich nach Organisationen, die eben solche Pferde aufnehmen und weitervermitteln, oder "Zwischenhändler". Gibt es andere Möglichkeiten, an noch reitbare Pferde zu kommen, denen sonst (aufgrund von Käufermangel etc.) der Schlachter bevorstehen würde?

Meine zweite Frage bezieht sich auf Pferdemärkte. Ich war bisher auf einem, der mir nicht gefallen hat, und höre auch im Internet nur schlechtes. Die Pferde teilweise ungesund, mit Schäden, nicht mehr reitbar, viel zu alt. Hat jemand gute Erfahrung gemacht mit Pferdemärkten und wenn ja, wo? Oder soll ich am besten komplett die Finger davon lassen, weil das doch Tierquälerei wäre?

Ich hatte bereits genug Reitbeteiligungen, eigene Pferde und Erfahrungen mit Einstellerpferden, die alle unterschiedlichen "Ursprungs" waren, und bin deshalb eigentlich recht offen. Ich möchte diesmal kein "perfektes" Pferd vom Züchter, und von privat gibts im Umkreis nichts was mich umhaut, und die anderen Möglichkeiten haben einfach mein Interesse geweckt.

Würde mich über Antworten freuen, wenn jemand was weiß oder Organisationen kennt die Pferde vermitteln und denen es nicht nur um Profit geht, immer her damit. Gibt ja leider immer schwarze Schafe. Liebe Grüße & Danke im Vorraus!

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