Kranke Mieterin?

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6 Antworten

Ohne fachärztliche Ausbildung würd ich mich mit Diagnosen zurückhalten. Unwahre Tasachenbehauptungen sind eine Straftat, wenn man sie nicht beweisen kann.

Wäre man der Auffassung, das die Nachbarin medizinischer Hilfe bedarf, solte man das ihren Angehörigen oder dem medizinischen Dienst vortragen.

Sachlich. Denn wenn Selbstgespräche aus der Wohnung dringern, ist es keine vermeidbare Ruhestörung, wenn es dem Schallschutz mangelt.

Und nächtens darf man auch in die Küche oder ins Bad "trampeln", ohne als Lärmterrorist angeprangert zu werden.

Der Wäscheplan wäre nur dann verbindlich, wenn er vor Abschluss des Mietvertrages Bestandteil einer zugehörigen Hausordnung wäre, nachträglich hat niemend hier etwas festzuschreiben.

Und das Problem der Wasserentnahme fällt in den Zuständigkeitsbereich des Vermieters, sofern hierüber wohnungsbezogen abgerechnet würde.

Bliebe die "Gefahr für die Allgemeinheit": Wen greift sie denn körperlich an und bei welcher Gelegenheit? Stößt sie jemanden zur Seite, der ihn den Weg versperrt und zutexten möchte, wäre das nachvollziehbar. Geht sie mit dem Besen unvermittelt auf jemanden ohne erkennbaren Anlass zu, sieht es anders aus.

Sähe der VM hierin eine Störung des Mieterfriedens, dürfte er das Verhalten abmahnen und widrigenfalls tasächlich fristlos kündigen. Wie sieht er das denn?

G imager761

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Ihre Vermeiterin kann die renitente Mieterin wegen der geschilsderten Vorfälle abmahnen und Ihr bei Zuwiderhandlung gegen die abmahnung auch kündigen.

Die Personen, denen die Mitmieterin Schaden zufügt, können Antrag auf Erstattung einer Strafanzeige wegen Körperverletzung als den gravierensten Grund stellen. 

Von dieser Anzeige sollte der Vemieterin eine Kopie zur Verfügung gestellt werden.

Von der Beurteilung des Geisteszustandes solten Sie dringend absehen und sich auschließlich an belastbare Fakten halten.

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Woher glaubt ihr zu wissen, dass die Dame psychisch krank sei? Ich nehme an, dass das nur eine Vermutung ist, oder?

Führt Protokolle, schreibt alle Vorfälle auf und sendet die Liste nach einiger Zeit der Vermieterin. Die Vermieterin ist dafür verantwortlich, dass alle Mieter unbelästigt bleiben. Sie kann sich dann einen Rechtsanwalt nehmen. Das ist nicht eure Aufgabe.

Als tatsächliches Fehlverhalten kann ich jedoch nur ihre Gewalttätigkeit erkennen. Selbstgespräche, Herumtrampeln und sich nicht dem Waschlplan anschließen zu wollen, sind für mich beispielsweise weder eine Gefahr für die Hausgemeinschaft noch ein Indiz für eine psychische Krankheit.

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Kommentar von wildstpitze2016
10.11.2016, 13:52

Macht sie ja schon.Hat auch schon Abmahnung gesendet weil Sie die Kehrwoche nicht einhält.

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Kommentar von wildstpitze2016
10.11.2016, 14:15

Sie zahlt keine Kamera, hat auch schon einen Anwalt, aber die kranke Mieterin hat auch einen Anwalt.

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Ruf die Vermieterin an und frag sie einfach. Sie muss - schätze ich - erstmal selber prüfen, ob das geht oder nicht, da dies von vielen Faktoren abhängt.

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Stellt im Haus Überwachungskameras auf, so könnt ihr sie bei den (Gewaltausbrüchen ) überführen.

Viel Glück!

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