Krank nach Kündigung

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17 Antworten

Das Entgeltfortzahlungsgesetz im Krankheitsfall gilt natürlich auch im gekündigten Zustand. Wenn er sonst im Urlaub krank wird, wird ihm der Urlaub ja auch gut geschrieben. Der Arbeitgeber müsste schon dem Arzt unterstellen (und beweisen) dass dieser eine Gefälligketsattest ausgestellt hat.

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also...schwierige sache, aber wir sind uns sehr sicher, dass der arbeitgeber diese zeit der krankheit zahlen muss... ob er das macht, ist eine andere sache.wenn dein lebensgefährte pech hat, muss er sein lohn, der ihm zu steht einklagen. wünsch euch viel glück! gruß

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So ganz verstehe ich das noch nicht. Dann könnte der Chef ja sagen, nöö ich zahl nicht, weil das war überstundenfrei?! In seinem Vertrag steht ja auch, dass Überstunden die nicht abgefeiert werden können, ausbezahlt werden müssen. Deshalb hab ich gedacht das er die ausbezahlen muss?

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Kommentar von bitmap
26.11.2010, 11:02

''In seinem Vertrag steht ja auch, dass Überstunden die nicht abgefeiert werden können, ausbezahlt werden müssen.''

  • Und wie lautet der genaue Wortlaut dazu? (Bitte bei meiner Antwort von 09.32 Uhr als Kommentar antworten)
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Die Überstunden denke ich nicht, aber den Urlaub bekommt er nach oder bezahlt.

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Da gibt es nichts mehr auszuzahlen! Stell dir den umgekehrten Fall vor: Dein Freund wird nicht krank, sondern findet umgehend eine neue Stelle, die er sofort antreten kann. In diesem Fall kann der Ex-Arbeitgeber auch keine Lohnrückzahlung verlangen. Die bisherige Anstellung ist abgeschlossen.

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Solange er bei der Firma als Arbeitnehmer angemeldet war muss der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung übernehmen.

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Kommentar von bitmap
27.11.2010, 05:34

So einfach ist das in dem Fall auch wieder nicht.

  • Urlaub wird nämlich verschoben, wenn man während des Urlaubs krank wird. Dafür gibts im Bundesurlaubsgesetz extra einen Paragraphen. Und wenn er nicht mehr gewährt werden kann bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses ist er abzugelten. In dem falle würde die Entgeltfortzahlung greifen.

  • Bei (geplanten) Überstunden abfeiern wäre es aber anders. Da ja keine Arbeit ausfällt, wenn er währenddessen krank wird, greift hier die Entgeltfortzahlung nicht. Und die Überstunden gelten dann auch als abgefeiert. Die werden nicht nochmal extra ausgezahlt. Pech für den Arbeitnehmer, aber man bekommt ja - wenn man wochentags arbeitet - am Wochenende auch keine Entgeltfortzahlung. Genau so wenig bekommt man sie, wenn man regelmäßig (oder lt. Dienstplan) in der Woche seine(n) freien Tag(e) hat und in der Zeit krank geschrieben ist.

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Ihr habt sicher ein "Recht" auf das Geld, aber mal ehrlich, habt ihr es wirklich nötig, dem (vermutlich verhassten) Ex-Arbeitgeber nachträglich Geld aus der Tasche zu ziehen?

Mir wäre das zu kindisch. Auf solche Racheaktionen zu verzichten zeugt erst von wahrer Größe und bringt aus meiner Erfahrung mehr Seelenfrieden, als wenn man noch um den letzten Cent feilscht.

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Kommentar von likeanangel83
26.11.2010, 10:29

Wäre es eine geplante Racheaktion gewesen, hätte er sich am ersten Tag krank schreiben lassen können. Wir haben diesen Fall jetzt nur weil er wirklich krank ist und ich Frage danach, weil wir das Geld gut gebrauchen können.

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Kommentar von DerHans
26.11.2010, 11:08

was soll das denn heißen? Soll man einem Arbeitgeber nach der Kündigung noch Geld schenken?

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Zunächst mal Respekt das er nicht schon am Folgetag krank geworden ist. Und natürlich muss der Arbeitgeber die Urlaubstage und die Überstunden ausbezahlen. Dein Mann hätte auch weiter zur Arbeit gehen können weil er ja einen Arbeitsvertrag hat und der Arbeitgeber dann in Annahmeverzug gekommen wäre. Das er keine Arbeit für Deinen Mann hat ist ja nicht das Problem Deines Mannes. Ich würde direkt eine Kündigungsschutzklage einreichen und erstmal schauen was die Abfindung sagt. Üblich ist 1 Monatsgehalt pro Arbeitsjahr.

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Wenn er ihm den Resturlaub/Überstunden ohnehin gezahlt häte, dann auch, wenn er währenddessen krank wurde

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wenn die 2,5 wochen noch in die angerechnete arbeitszeit gefallen sind (vor dem tag des rechtswirksamkeit der kündigung) müssen sie auch mit vergütet werden

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Kommentar von truxumuxi
26.11.2010, 09:41

Bitte genau lesen. Der MAnn wurde freigestellt unter Anrechnung des Resturlaubs und der Überstunden. Ist also bereits bezahlt diese Zeit und doppelt kann er das nicht beantragen. Nur wenn die Urlaubszeit nicht bezahlt worden wäre, dann könnte er noch Geld verlangen. Kommt aber drauf an auf was für einen Zeitpunkt die Kündigung gefallen ist. GAnz so einfach ist das auch wieder nicht.

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Es kommt auf die Kündigungsfrist an. Das Arbeitsverhältnis endet, egal ob krank oder nicht.

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Kommentar von DerHans
26.11.2010, 11:10

Ja, und dann müssen Restforderungen in Geld ausgeglichen werden

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Wenn es Urlaub und Überstunden waren, muss der AG die bezahlen. Wurde er bezahlt freigestellt dann nicht.

Viel Glück bei der suche nach nem neuem Job!

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Kommt drauf an, was er gerade in Anspruch genommen hat.

Wenn er während des Urlaubs erkrankt, dann gilt http://www.buzer.de/gesetz/3512/a49775.htm und wenn der Urlaub dann nicht mehr während des Arbeitsverhältnisses gewährt werden kann, ist er abzugelten.

Bei Überstunden ist das nicht so. Denn Entgeltfortzahlung greift nur, wenn man gearbeitet hätte, was ja beim (geplanten) Abbummeln von Überstunden nicht der Fall ist.

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Kommentar von DerCAM
26.11.2010, 09:36

Du warst 3 Minuten schneller. DH!

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Kommentar von likeanangel83
26.11.2010, 11:45

Kann das Zeitguthaben aus betrieblichen Gründen nicht ausgeglichen werden, ist es abzugelten.

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Ja, da muß der Arbeitgeber auszahlen... In diesem Fall dann Überstunden und Urlaub abgelten.

Wenn er nicht freiwillig will: Anwalt einschalten.

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Kommentar von bitmap
26.11.2010, 09:36

Wieso die Überstunden abgelten?

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Kommentar von truxumuxi
26.11.2010, 09:37

Nein das ist nicht richtig, weil es eine bezahlte Freistellung war unter Anrechnung der Urlaubstage und Überstunden. Folglich muss nichts mehr bezahlt werden. Das wäre nur der Fall wenn der Resturlaub ohne Bezahlung genommen worden wäre.

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Wenn er waehrend des Urlaubs arbeitsunfaehig wurde, sind die dadurch ausgefallenen Urlaubstage abzugelten. Wurde er hingegen in dem Zeitraum arbeitsunfaehig, in dem er Ueberstunden "abgefeiert" hat oder "nur" freigestellt war, gingen ja auch keine Urlaubstage verlorren, die abzugelten waeren.

Krank im "Ueberstundenfrei" fuehrt nicht zu irgendwelchen Abgeltungsanspruechen.

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Kommentar von bitmap
26.11.2010, 09:45

DH

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Kommentar von likeanangel83
26.11.2010, 10:17

So ganz verstehe ich das noch nicht. Dann könnte der Chef ja sagen, nöö ich zahl nicht, weil das war überstundenfrei?! In seinem Vertrag steht ja auch, dass Überstunden die nicht abgefeiert werden können, ausbezahlt werden müssen. Deshalb hab ich gedacht das er die ausbezahlen muss?

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Kommentar von PapaPapillon
26.11.2010, 15:02

Das sehe ich auch so. Der Arbeitnehmer ist nicht während des Urlaubs erkrankt. Es gibt nichts mehr abzugelten.

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klaro! am besten nen fachanwalt für arbeitsrecht fragen

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ja - der arbeitgeber muß dann den resturlaub auszahlen

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Kommentar von truxumuxi
26.11.2010, 09:39

Der MAnn wurde doch schon unter Anrechnung des Resturlaubes und der Überstunden (also bereits bezahlt) freigestellt. Da gibts nichts mehr ! Er kann sich das ja nicht doppelt auszahlen lassen.

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