krank /kind-krank bei 360€ job als minusstunden

7 Antworten

Krankengeld bei Erkranung eines Kindes steht nur Beschäftigten in einem sozialversicherungpflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu. Da Sie nur geringfügig arbeiten, erhalten Sie zwar im Krankheitsfall, wenn sie selbst erkranken, Lohnfortzahlung, jedoch nicht, wenn das Kind erkrankt. Hier hätten Sie nämlich, bei versicherungspflichtiger Beschäftigung einen Anspruch auf Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes gegen Ihre Krankenkasse. dort sind Sie jedoch nicht als krankengeldberechtigtes Mitglied versichert sondern über die ARGE- und für Bezieher von Leistungen der ARGE und geringfügig Beschäftigte gibt es kein Krankengeld und in Folge auch kein Krankengeld wegen Erkrankung eines Kindes. Sollte in Ihrem Tarif/ Arbeitsvertrag nicht ausdrücklich, wie bei einigen Arbeitgeber vorgesehen, eine Regelung getroffen worden sein, z.B. 4 Tage/ Jahr max. Arbeitsbefreiung bei Erkrankung eines Kindes, hat Ihre Chefin völlig richtig gehandelt und die Stunden des Ausfalls in Minus gesetzt. Sie können sich gern auch noch anwaltlich beraten lasse- ich bin vom Fach seitens der Krankenkasse, nun können Sie entscheiden, ob Sie mir und meiner Auskunft trauen möchten. Rufen Sie bei Ihrer eigenen Kasse an, sie wird dieses sicher nur bestätigen können, dafür brauchen Sie keinen Anwalt. Und das ist Krankenkassenrecht- nur nebenbei Arbeitsrecht.

Vielen Dank,für die aussagekräftige Antwort! Also wenn ich krank bin,dann zählt es. Wenn mein Sohn krank ist,dann nicht. Und dann eben 5 Tage,wie es mir das Bundesministerium es sagte

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@huddln

Welche 5 Tage benannte das Bundesministerium? Hätten sie Anspruch auf Krankengeld bei Erkrankung des Kindes wären es 10 Tage, bei Alleinerziehenden sogar 20.

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Auch im 450 Euro Job hast du Anspruch auf bezahlte Krankheitstage, musst allerdings ein Attest vorlegen, wenn nicht gibt es Minusstunden.

'Lohnfortzahlung bis 6 Wochen ja, Kinderkrankengeld nein.

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Ist der AN wegen Krankheit an seiner Arbeitsleistung verhindert,richtet sich die Entgeltzahlung nach den Bestimmungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes. Erwachsen dem AN Schadenalsersatzansprüche gegenüber dritten wegen Entgeltausfalles,der ihm durch Arbeitsunfähigkeit entsteht,so tritt er diese bereits hiermit an den AG ab,soweit dieser Arbeitsentgelt während der Arbeitsverhinderung leistet

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