Krank geschrieben, doch der Arbeitgeber möchte gerne einen Einsatz, was kann passieren?

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8 Antworten

Du bist krank und der Arzt hat es bestätigt. Basta! Der AG darf und kann da gar nicht bestimmen, ob du wieder gesund/arbeitsfähig bist.

Wenn der AG Zweifel hat, darf er dich zum Medizinischen Dienst schicken und das tat er mit dem Ergebnis, dass auch diese deine Arbeitsunfähigkiet bescheinigt hat.

Eine Kündigung ist möglich, wenn dauerhaft die Prognose für deine Genesung negativ ist. Sollte der AG kündige, rate ich zum Fachanwalt für Arbeitsrecht dagegen zu klagen bzw. beraten zu lassen.

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Nein. Das kann der Arbeitgeber nicht verlangen. Er kann Dich auch nicht ohne so weiteres kündigen, da die Krankschreibung schon länger besteht.
Du kannst natürlich auf eigene Verantwortung dich arbeitsfähig schreiben lassen. Ich würde da aber nicht tun.

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Kommentar von Jewi14
27.07.2016, 08:43

Ich stimme deine Antwort zu, aber ein Fehler hat sie doch: Es gibt keine Bescheinigung vom Arzt, dass du wieder arbeitsfähig bist. So eine "Gesundschreibung" geistert leider durch die Welt.

Man kann einfach so wieder arbeiten gehen, nein man verliert nicht den Versicherungsschutz. Nur wenn man arbeiten geht trotz Krankheit, ist das natürlich ziemlich dumm.

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manchmal frage ich mich echt, was sich Arbeitgeber so meinen erlauben zu dürfen.

wenn du krank bist, bist du krank. das hat nicht der Arbeitgeber zu entscheiden. die Entscheidung fällt der Arzt und niemand anderes.

ich würde an einen Gedanken, die Krankmeldung zu unterbrechen keinen Gedanken verschwenden. hier geht es um deine Gesundheit. wenn während eines Einsatzes sich dein Gesundheitszustand wieder verschlechter, dann hast du nichts davon. die Konsequenzen trägst dann du und die Versichertengemeinschaft und der Arbeitgeber ist fein raus.

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ab dem 3.08. darfst du wenn du kannst bzw. möchtest wieder arbeiten , deine op kannst du selbstverständlich auch verschieben.

aber ist ja schon seltsam, du bist seit oktober krank geschrieben und jetzt würdest du deine krankschreibung °°unterbrechen°° ? entweder du bist arbeitsunfähig oder nicht, eine pause davon zu machen - das verstehe ich  nicht wie das gehen soll !

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Ich würde es nicht machen. Es zeigt nämlich deutlich, wie er denkt. Er nutzt es aus und nimmt die Krankheit nicht ernst.

Dann kann es nämlich passieren, daß es wieder schlimmer wird. Immerhin geht es um OPs. Ärzte verschreiben nicht mehr so leicht Atteste wegen Krankheit. Das sollte man ernst nehmen.

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Krank ist krank!

Wenn du nun für 6 Wochen arbeitest, erweckt das doch eher den Eindruck, dass es ja doch geht und du nicht wirklich arbeitsunfähig bist.

Lass dein Knie operieren und geh dann wieder dauerhaft zur Arbeit.

https://www.allianz.de/recht-und-eigentum/ratgeber/arbeiten-trotz-krankschreibung/

https://www.advocard.de/streitlotse/arbeit-und-karriere/ist-das-arbeiten-trotz-krankschreibung-erlaubt/

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Es gibt meines Wissens keine voraussichtliche Arbeitsunfähigkeit. Entweder man ist krank geschrieben oder nicht. Da dein Krankenschein bis zum 2.8. läuft, finde ich es anmaßend von deinem AG dich zu fragen, ob du arbeiten kommst.

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Geh bitte nicht auf die Baustelle arbeiten mit einem kaputten Knie! Wenn der Arbeitgeber sowas verlangt ist er unseriös, such dir einen anderen. Am Bau wirst du ohnehin nicht mehr arbeiten können.

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