Krampfadern: wann ist Stripping, wann Verödung angesagt?

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3 Antworten

Ich denke, dass es sich nicht wirklich um konkurrierende Methoden handelt, da die Wahl der Methode davon abhängt, welche Gefäße geschädigt (geweitet) sind. Veröden (es wird ein Medikament gespritzt) kann bei kleinen, hautoberflächlichen Venen oder Venenästen sinnvoll sein. Strippen dagegen ist eine operative Methode, bei der tiefe Venen ganz oder teilweise entfernt werden. Insofern ist die Frage, welche dieser beiden Methoden zum Einsatz kommen sollte, von dem individuellen Befund abhängig und sollte von einem Gefäßchirurgen eindeutig beantwortbar sein. Je nach Befund werden alternativ zum Stripping aber auch andere Methoden angeboten wie z.B. die endoluminale Lasertherapie oder die Radiowellentherapie. Kurz gesagt: Meiner Meinung nach ist es ohne Kenntnis des genauen Befunds nicht wirklich möglich, hier einen Rat zu erteilen. Viel Glück – ich hoffe, Sie finden einen guten Gefäßchirurgen.

Veröden ist nur bei Besenreißern angebracht, der Erfolg ist aber nicht immer Gewährleistet. Strippen tut man nur wenn die Venenklappen defekt sind, eine Untersuchung bei einem Phlebologen bzw. Gefäßchirurgen sollte dem vorausgehen.

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