Kraftwerk- Abwärme

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Natürlich wird der gesamte heiße Dampf zum Kondensator geleitet. Hinter der Turbine ist die Dampftemperatur niedriger durch die mechanische Entspannung. Die Turbine läuft nun um so wirksamer, je stärker die Dampftemperatur zwischen Eintritt und Austritt absinkt. Deshalb wird er hinter der Turbine zum Kondensator geleitet, wo er zu Wasser kondensiert durch das durchgeführte Kühlwasser. Das sollte zur Bewerkstelligung eines möglichst hohen Wirkungsgrades so kalt wie möglich sein. Dazu baut man Kühltürme. Hier wird die unerwünschte Wärme über den Kühlwasserkreislauf ungenutzt an die Umgebung (Da dampft es deshalb) verteilt, als Abwärme. Bei Verbundkraftwerken (Kraft-Wärme-Koppelung) wird die Abwärme auch in Fernwärmeleitungen gespeist.

Theoretisch würde ein Wärmekraftwerk mit einer Eintrittstemperatur von 0° C und einer Austrittstemperatur von minus 270°C etwa die dreifache Energieausbeute erzielen wie ein Wärmekraftwerk mit einer Eintrittstemperatur von +500° C und einer Austrittstemperatur von +40°C. Damit würden Die Stromerzeugungskosten etwa auf ein Drittel abgesenkt (Abwärme fast null), natürlich rein theoretisch. Näheres dazu findest Du unter "Carnot-Kreisprozess", benannt nach dem französischen Physiker Carnot.

Hallo, vielleicht sind auch andere Kraftwerkstypen neben Dampfkraftwerken für dich interessant.

Bei Gasturbinenkraftwerken wird mit heißer Luft gearbeitet. Bei diesem Kraftwerkstyp wird Luft verdichtet, dann in die Brennkammer geführt, auf ca. 1.000 - 1.200°C erhitzt. Die verdichtete und erhitzte Luft strömt in die Turbine, wird in mechanische Energie und danach in elektrische Energie gewandelt. Das Abgas - also die Abwärme -entweicht mit ca. 500° C +/- 50°C durch den Schornstein.

Bei den GuD-Kraftwerken (Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerken) wird das heiße Abgas von der Gasturbine noch zur Erzeugung von Hochdruckdampf genutzt, um mit einer nachgeschalteten Dampfturbine weiteren Strom zu erzeugen. GuD-Kraftwerke sind damit abwärmemäßig wie reine Dampfkraftwerke einzustufen.

Also ein üblicher Aufbau:

Dampf aus dem Kessel o.ä. zur HD Turbine

von dort über den ZÜ (Zwischenüberhitzer) zum MD Turbine und dann nur ND Turbine.

Unter der ND Turbine ist der Kondensator (der mit Unterdruck arbeit (-0,95bar))

Die Abwärme des Kondensator wird entweder über Kühltürme oder den Flüssen zugeführt.

Was Du bei den Kühltürmen siehst ist kein Dampf aus dem Kraftwerk, sondern wegen des Konzeptes der Kühlturms http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BChlturm#K.C3.BChlarten

dankeschön!:)

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Etwas wichtiges wurde vergessen. Der Sattdampf wird im Kondensator verflüssigt und mit den Speisepumpen wieder in den Kessel eingebracht. Das Kühlwasser, also ein eigener Stoffkreislauf wird entweder in einen Vorfluter gegeben oder in einem Kühlturm verbracht und dort durch aufsteigende Luft gekühlt. Das Kondensat des Kühlturm geht in den Kreislauf zur Kühlung der Kondensatoren.

Die Speisepumpen benötigen etwa 10% der hergestellten elektrischen Energie und das Speisewasser hat als Kondensat die notwendige Reinheit um daraus Dampf ztu machen.

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