Kraftaufwand bei einer Feder

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo Duschi87,

bei idealen Federn (mit linearer Kennlinie s.u.) gilt das Hooksche Gesetz:

(1) Grundlagen:

  • Grundformel: F = D x "delta s", mit F = Kraft [Einheit Newton], D=Federkonstante [Einheit: Newton/m] und "delta s" = Auslenkung aus der Ruhelage (=entspannte Feder) [Einheit: m]

  • Hierbei gibt die Federkonstante "D" an wie "hart" bzw. "weich" eine Feder ist.

  • Ein große Federkonstante bedeutet, dass du schon bei kleinen Auslenkungen (delta s) aus der Ruhelage verhältnismäßig große Kräfte aufwenden musst.

2) Konkret zu Deiner Frage:

  • Du fragst hier nach einer sogenannten Druckfeder (Zusammendrücken = Verkürzung der Feder bzw. Auslenkung aus der Ruhelage)

  • Wie du an Grundformel erkennst, nimmt mit zunehmender Verkürzung der Feder auch die Kraft zu, welche Du aufwenden musst um die Feder weiter zusammen zu drücken.

  • Beispiel: Wenn D = 1.000 N/m, benötigst Du 500 N bei einer Verkürzung um 0,5m und 1.000 N bei einer Verkürzung um 1m.

3) Verschiedene Federkennlinien:

  • Neben linearen Federn gibt es auch solche die eine progressive (zunehmende Federkonstante mit zunehmender Auslenkung) oder degressive Kennlinie aufweisen (abnehmende Federkonstante mit zunehmender Auslenkung).

Hoffe da war etwas nützliches für Dich dabei.

Gutes Gelingen!

LG.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

es bleibt gleich, zumindest bei normalen Federn. Denke doch mal an einen Kugelschreiber, wenn du den runter drückst, wird es irgendwann leichter/schwerer? Grüße Lenadernerd

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

bei einer normalen Feder ist es annähernd linear, bleibt also gleich.

Bei progressiven Federn ist es anders, da wird es zunehmend schwerer.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Je weiter die Feder zusammengedrückt wird, umso schwerer wird es.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?