Kräfteparallelogramm/Schiefe Ebene (Fahrradfahrer, Bergab)

1 Antwort

Der Fahrradfahrer kann auch auf der schiefen ebene keine größere Kraft bringen als sein Eigengewicht. Diese Kraft lässt sich zerlegen in einen Teil senkrecht auf die Ebene und einen Teil in Richtung der Ebene.

Daraus folgt, die Teilkräft müssen jeweils kleiner sein (maximal gleich groß) als das einwirkende Eigengewicht. Folglich kann die Normalkraft in diesem System NIEMALS die Hypetenuse sein! Die Hypotenus ist immer die Summe der Wirkung der Kräfte, daher also das Eigengewicht.

Eine Halbierung der Hangabtriebskraft ergibt doch Sinn. Stell dir ein Dreirad vor, also etwas das bei Stillstand nicht umfällt. Der Dreiradfahrer drückt auf den Boden, diese Kraft lässt sich zerlegen in eine Komponente in Richtung der Ebene. Damit der Dreiradfahrer nun auf der Ebene stehen bleibt, muss diese Kraft über Reibung zwischen den Rädern und der Fahrbahn übertragen werden. Wenn nun aber Eis diese Reibung verringer (oder zB die Bremse gelöst wird) dann kann nicht volle notwenige Kraft in Richtung der Ebene übertragen werden. Da aber die Einwirkende Kraft gleich bleibt (man wird ja bei Eis nicht leichter) bleibt eine Komponente in Richtung Tal bestehen: der Dreiradfahrer rutscht (rollt) einfach den Berg hinunter. Das ja gilt F = m x a , muss es zu einer Beschleunigung kommen, wenn F nicht 0 ist.

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