Krach durch Landwirtschaft muss man alles hinnehmen oder wie kann man dagegen vorgehen?

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6 Antworten

Ich denke du kannst sicher gegen häufigen Lärm Nachts und Sonntags angehen. Wenn es so ist wie du beschreibst ist es nicht zumutbar, je nach dezibel.

Klar muss man Bauern ausnahmsweise auch in die Nacht arbeiten lassen, je nach Wetter.

Frage was macht er denn auf dem Feld? Mann pflügt heute doch nicht so lange oder das Feld ist so gross, dass man es am anderen Ende nicht mehr hört.

Rede doch erst Mal mit ihm und finde eine Lösung, schildere nett dein Problem.

Anscheinend ist der "DRECKSACK DER FEINSTEN SORTE" jemand anderes. 

1. Augen auf beim Häuserkauf! Häuser in ländlichen Regionen sind billiger. Jedoch bürgt dies eine landwirtschaftliche Industrie meistens mit. Diese kann nämlich nicht in der Stadt stattfinden.

2. Der Bauer macht dies nicht aus Boshaftigkeit sondern weil er arbeiten muss. Er würde auch lieber 16 Uhr zu Hause vor dem Fernseher sitzen und 22 Uhr ins Bett gehen. 

3.Wenn man die Fenster schließt hört man nichts. Außer man hat billige Fenster. Wenn es zu warm ist bei geschlossenen Fenster, einfach Klimaanlage anschalten. Außer man hat keine. Siehe 1. 

Es sind 11 Tage im ganzen Jahr und kein Landwirt kann 11 Tage am Stück ein Feld bewirtschaften. 

Kannst gerne mal zum Urlaub machen vorbeikommen.
Das Haus steht hier schon seit fast 60 Jahren, als mein Opa es gebaut hat gab es hier noch kein Feld hinter dem Haus. ;-)

Und es sind nciht nur 11 Tage im ganzen Jahr, leider, er wird jetzt irgendwann wenn er sein Werk verrichtet hat, genau so bis es Gepflügt etc. weitermachen, und auch wieder Nachts, war bisher jedes Jahr, seit ca. 4 Jahren so, davor hat er es komischerweise geschafft die Arbeiten Tagsüber zu verrichten und tatsächlich ganz selten Nachts.

Fenster sind zu, sind keine Billigen, kommt nur auch nicht gegen den Lärm an, dämpft ihn nur ganz gering.

Und doch es sind 11 Tage am stück, ich führe leider Gottes auch Lärmprotokol, kann ja mal irgendwann gebraucht werden dachte ich mir, und wollte es selbst nicht glauben. (Und vom Frühjahr als er angefangen hat das Feld zu bestellen schweige ich mal.) Ich würde behaupten das man im Jahr auf einen ganzen Monat kommt wo es nachts so laut ist, das man verrückt werden könnte. Mit nem Tag pause zwischendurch wäre schon weniger auffällig.

Verständnis habe ich durchaus, es fehlt mir nur aus oben genannten gründen langsam, zumal so wirklich Wetterumschwung auch nicht angesagt ist.

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@Daenerys1986

Kein Erfolg. Kein Gericht, keine Verwaltung wird Ihnen jemals Recht geben. Die rechtliche Stellung des Landwirtes ist aus guten Grund besser als Ihre. Er sorgt nämlich für die Gesellschaft und diese Arbeit ist sehr schwer und reich wird man dabei auch nicht.

Weiterhin gibt es Fenster, welche selbst starken Stadtlärm draußen lassen. Jedoch kosten diese viel Geld. Ich hatte diese Fenster als ich in der Stadt gelebt habe. Ich habe kein Geräusch mit guten Fenster mehr gehört. 

Weiterhin möchte ich Sie hinweisen, dass Sie wegen einen gesunden Schlafens und Ihrem dünnen Nervenkostüm ein Mord angekündigt haben. Sie wollen also einen Mensch töten, weil Sie nicht schlafen können. 

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@muell1234

Ich habe keinen Mord angekündigt, würde ich nie machen, dann müsste ich ja ins Gefängnis, und das ist mir die Sache bei Gott nicht wert.
Ich habe nur angemerkt, das man durchaus auf solche gedanken kommt, nur weil man etwas denkt macht man dies noch lange nicht.

Und viele Menschen denken viel üer den Tag verteilt, und setzen wenig tatsächlich in die Tat um, da gehören sie genauso dazu wie ich oder jeder andere auch.

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Hallo,

meinst du wirklich, der Bauer hätte nichts besseres vor als nur um dich zu ärgern,die ganze Nacht da rum zu ackern ?

Die Landwirtschaft ist Wetterabhängig und daher muss man natürlich Trockenes ausnutzen um die Ernte einzubringen.

Außerdem ziehe ich deine Aussage von 11 Tagen in Zweifel.....im  Moment wird Getreide geerntet, da wird dann höchsten noch das Stroh abgeräumt und mehr erst einmal nicht.

In der Landwirtschaft gibt es in der Tat Ausnahmen, was Arbeiten zum Beispiel nachts oder an Sonn- und Feiertagen betrifft. Landwirte sind auf das Wetter angewiesen und können zum Beispiel bei der Ernte keine Rücksicht auf das Wetter nehmen. Will ein Landwirt zum Beispiel Gülle auf seinem Feld ausbringen, hat er bestimmte Witterungslagen gesetzlich zu beachten. Und die Witterung nimmt nun mal keine Rücksicht auf Sonn- und Feiertage.

Ich sehe es auch durchaus ein, das es da ausnahmen gibt und geben muss, nur wie gesagt, bei 11 Tagen am Stück, wobei er tatsächlich einen Tag dazwischen pause gemacht hat, am vergangenen Samstag, da hört mein Verständnis doch langsam auf.

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@Daenerys1986

Erntet ein Landwirt beispielsweise sein Getreide zu spät, nutzt das trockene Wetter in der Erntephase nicht aus, sondern wartet erst den nächsten Regenschauer ab, weil mögliche Anwohner eine Ruhepause benötigen, ist das für ihn ein großer finanzieller Verlust. Das Getreide müsste dann erst gegen teuer Geld wieder getrocknet werden. Und so rosig ist das Einkommen eines Landwirtes nicht ....

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Landwirte dürfen termin- und wetterabhängige, unaufschiebbare Arbeiten selbstverständlich 24/7 ausführen.

Du willst was zu essen haben, also akzeptiere es.

als Landwirt bin ich sicher das er nicht ohne Sinn herumfahrt.....allein weil die stündlichen Betriebskosten von Landmaschinen  nicht unerheblich sind 

..... 

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