Kostgeld/ Unterhalt

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9 Antworten

Es ist doch ganz einfach, dein Sohn ist volljährig und damit für sich und sein Leben Selbst verantwortlich.

Natürlich habt ihr das Recht (und eigentlich auch die Pflicht, denn so wird man Erwachsen) euren Sohn an den anfallenden Kosten zu beteiligen. Ich würde ihn , sofern er in der Ausbildung ist, mit einem Drittel seiner Ausbildungsvergütung belasten. Dann bleiben ihm immer noch zwei Drittel und damit soll und muss er seine Lebensäußerungen finanzieren.

Sollte er sich "bockig" stellen würde ich eine klare Grenze ziehen und ihm die Türe zeigen, soll er doch versuchen seine "ganzen" Lebensäußerungen "Selbst" zu finanzieren. Unterhalt müsst ihr bei eurem Einkommen keinen leisten.

Wenn er kommt und ihm reicht sein Geld nicht..... Der Spruch gilt im ganzen Leben

Wenn das Geld nicht reicht muss ich weniger Ausgeben oder mehr Verdienen

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Boecki1a 20.03.2013, 11:32

Hallo Ursusmaritimus, Danke für deinen Rat! Ich sehe das genau so! Ist nur schwer es bei einem solchen 'Bock' durchzusetzen. Er will nicht gehen... Wie soll ich ihn vor die Tür setzen. Schlüssel wegnehmen. Schloss austauschen, am Kragen packen? Es ist durch das ewige diskutieren eh schon viel zu viel kaputt gegangen. Meine Geduld ist auch ziemlich am Ende... Jeder sagt er fängt sich. Nur wann? Ich war auch nicht diejenige die hier Geld zum Thema gemacht hat. Er ist mein Sohn.
Aber mit seiner Erwartungshaltung geht es halt so nicht weiter. Mit jedem Versuch ihm auch seine Pflichten klar zu machen, laufe ich vor eine Wand.

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Ursusmaritimus 20.03.2013, 13:19
@Boecki1a

Ich würde abgestuft reagieren, auch um ihn Erwachsen zu machen. Erst das Kostgeld durchsetzen, klappt das nicht Ultimatum setzen, von vornherein klar machen was passiert. Vom Verweigern der Wäsche machen bis zum Ablehnen des Essens zum Stromlosmachen seines Zimmers bis zum Auszug. Alles mit Stichtag und Durchsetzen. D.h. im Zweifel ist am Stichtag Auszug der Koffer vor der Tür und das Schloß ausgetauscht.

Es ist schwer aber so wie du deinen "Bock" kennst und auch das Leben kennst muss er die Konsequenzen seines Handeln "erleben".

Ich hatte die "Light Version" mit meiner Tochter und jetzt mit 24 Jahren kommt sie langsam in die Spur und erkennt das Leben......

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Ursusmaritimus 20.03.2013, 13:33
@Ursusmaritimus

Nachdem ich deine weiteren Kommentare gelesen habe würde ich ihm zum Eigenschutz und zu "seiner Hilfe" der Wohnung verweisen. Sein Einkommen und sein Kindergeld, was ihm dann zustehen würde, liegen über der "Bedürftigkeitsgrenze" so das er auch keine Ansprüche geltend machen kann.

Dann muss er Lernen mit dem aus zu kommen was man hat.....

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Man kann den Kindern schlimmstenfalls mal die Rechnung aufmachen, wie sich die Kosten nach der Regelsatzverordnung im SGB II, also auf UNTERSTEM Niveau, aufgliedern:

  • nämlich gut 140 € für Essen und Trinken
  • ein Drittel der Miete
  • ein Drittel der Kosten für Energie (immerhin kommt ihm die im Haushalt verbrauchte Energie (Herd, Kühlschrank, Waschmaschine) auch zugute)

Und wenn er sich stur stellt, dann verwendest du das Kindergeld, das ja offensichtlich noch du erhältst, eben für seinen Mietanteil und die Stromkosten und stellst die Versorgung deines Sprösslings erst mal ein - ist er halt Selbstversorger.

Du bist nur verantwortlich, ihm während einer ersten Ausbildung Unterhalt zu zahlen (ersatzweise ihn zu versorgen), wenn du selbst leistungsfähig bist.

Dein neuer Ehemann ist da völlig außen vor.

Und wenn dein Sohn nicht irgendeine Form von Ausbildungsvergütung erhält, dann müsste er Geld vom Amt bekommen oder zumindest Wohngeld.

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Boecki1a 20.03.2013, 11:07

Danke für deine Meinung, die übrigens auch meine ist. Diese habe ich inzwischen auch umgesetzt, was aber zu ganz bösen Blut geführt hat... ich bin weiter ratlos - weil es belastet...

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sicher mag dein sohn das recht haben, solang er in der ausbildung ist, das die eltern für seinen lebenshaltung aufkommen.

aber alles was über miete und nebenkosten und lebensmittel hinausgeht, würde ich streichen, solang er nichts dazu gibt, also keine wäsche waschen, sein zimmer muss er selbst in ordnung halten.

keine extra wurst beim essen, entweder kommt er pünktlich zu den mahlzeiten und isst mit euch oder er muss selbst kochen und abwaschen.

und vorallem würde ich schauen, das seine rechnungen auf ihn ausgestellt sind und er folglich die mahungen bekommt, damit er sieht, was für kosten er verursacht.

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Boecki1a 20.03.2013, 11:34

Hallo Larry2010, Danke für deine Mühe! Auch deinen Rat habe ich schon durchgeführt. Deswegen bin ich ja mit meinem Latein am Ende. Alles nützt nichts...

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Was verdient er denn? Du bist auch unterhaltspflichtig also Kost und Logis Ein Drittel der Kosten ist viel zu viel. Ich würde einen Drittel bis zur Hälfte seines Einkommens verlangen.

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Eifelmensch 20.03.2013, 09:24

Du bist auch unterhaltspflichtig

Mit 500,-€ eigenem Einkommen?
Sie ist nicht unterhaltspflichtig! Siehe § 1603 Abs. 1 BGB
Abgesehend davon ist hier gar nicht bekannt wie hoch die Azubivergütung ist.

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dablub 20.03.2013, 09:27
@Eifelmensch

die azubi vergütung wird aber nicht über 800 €/monat liegen

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Eifelmensch 20.03.2013, 09:28
@dablub

Bei dem bisher bekannten muss die Azubivergütung lediglich 394,-€ betragen, damit der Azubi nicht bedürftig ist.

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Boecki1a 20.03.2013, 12:00
@Eifelmensch

Ich denke auch nicht. Weil er ja selber über 600 Euro verdient. Da er erwachsen ist muss er seine Kosten genauso bestreiten wie ich, oder jeder andere hier. Oder? Unterhalt ist für die Existenzsicherung. Die ist es doch. Aber sie ist nicht dafür da, einen gehobeneren Anspruch zu sichern. Das geht über meinen Gerechtigkeitssinn.

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Boecki1a 20.03.2013, 12:18

Über 600 Euro.

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Hallo Boecki1a,

dein Sohn hat Recht, er darf bis zum 25 Lebensjahr bei dir wohnen bleiben wenn er sich bis dahin noch in der Erstausbildung befindet. Aber aushalten lassen kann er sich nicht von dir, das ist eine Frechheit hoch 10. Es ist an der Zeit das du ihm mal klar machst das er erwachsen ist. Das Kindergeld würde ich komplett für Essen, Trinken und Nebenkosten einbehalten und ihm davon keinen Cent geben. Das reicht aber nicht aus, er muss dir mindestens noch 100.- € dazu geben. Wenn er das nicht möchte gibts halt nix mehr zu Essen von dir, dann muss er das selbst einkaufen und nimmst das Kindergeld nur für Miete (oder habt ihr ein Eigenheim?) und Nebenkosten. Wieviel verdient er denn monatlich? Da dein Einkommen sehr niedrig ist und dein Mann abzüglich des Unterhaltes auch nicht mehr viel haben dürfte, seid ihr eventuell Wohngeldberechtigt (bei Miete) oder könnt mit Hartz4 Aufstocken. Da dein Sohn volljährig ist muss er sich darum kümmern oder er soll ausziehen, dann merkt er wie teuer das leben ist. Wenn er die MIete für ein Zimmer und den Lebensunterhalt zahlen könnte kann er ausziehen, das Kindergeld kannst du ihm dann überweisen oder es geht gleich auf sein Konto. Wieviel verdient er? Wieviel Miete zahlt ihr und wieviel verdient dein Mann?

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Boecki1a 20.03.2013, 11:20

Hallo PBmemorys, Danke für deinen Kommentar! Mein Sohn hat seiner erste Ausbildung abgebrochen, und verdient jetzt in der zweiten über 600 €. Mein Mann und ich kommen mit unserem Einkommen zurecht, und drehen gerne mal einen Euro um. Es ist ok, aber ich kann den Euro nicht mehr zweimal umdrehen, um meinen Sohn seinen Standard zu erhalten. Ich möchte keine Sozialen Leistungen beantragen, schon gar nicht wegen meinem egoistischen Sohn...

Ich habe die Versorgung eingestellt und meinen Sohn aufgefordert sich ein eigenes Domizil zu suchen. Nun bin ich die Rabenmutter.... Ich habe immer gearbeitet und ihm vorgelebt dass man was für seine Wünsche und Träume tun muss. Wir zahlen 750 € Warmmiete, aber der Stromverbrauch ist enorm. Wir verbrauchen zusammen 6400 kwh jährlich! Davon verballert mein Sohn mehr als die Hälfte. Ich habe hier schon alle Sparmaßnahmen eingerichtet. Nur wenn mein Sohn nicht mitmacht nützt das auch nichts. Immerhin verbraucht er alleine mehr als die Hälfte davon. Alle Ermahnungen kommentiert er damit, dass ich ja sein Kindergeld erhalte, und den Mietanteil verweigert er, weil er diesen zu hoch findet. O-Ton: seid ihr selber schuld, hättet euch ja eine günstigere suchen können... Das ganz ist eine Spirale von dummen Antworten...

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PBmemorys 21.03.2013, 18:35
@Boecki1a

OK, er ist definitiv reif für einen Auszug und ein eigenständiges Leben ohne Hilfe! Wer so was von sich gibt muss sofort ausziehen. Mit über 600.- € hat er mehr als manch Leiharbeiter, er kann locker eine kleine Wohnung + Nebenkosten finanzieren, vom Kindergeld was ihm zusteht kann er sich dann versorgen.

@Eifelmensch....warum musst du immer jedes Wort auf die Goldwaage legen, ich bin mir sicher du weisst auch so was ich meine. Entweder zu Hause wohnen lassen bis 25, oder Unterhalt zahlen, das ist der Anspruch. Bei diesem Sohn allerdings nicht da er selbst genug verdient.

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Eifelmensch 20.03.2013, 12:40

dein Sohn hat Recht, er darf bis zum 25 Lebensjahr bei dir wohnen bleiben wenn er sich bis dahin noch in der Erstausbildung befindet.

Woher nimmst du das denn?
Eltern eines volljährigen Kindes können keineswegs gezwungen werden dieses bei sich wohnen zu lassen.
Eine solche gesetzliche Vorschrift gibt es nicht!

Was du meinst ist ein sozialrechtlicher Anspruch, der diese Altersgrenze bedingt. Daraus jedoch den Rückschluss herzuleiten, die Eltern müssten das volljährige Kind bei sich wohnen zu lassen ist schlicht und einfach falsch.

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Ich bin jedoch der Meinung, dass mein Sohn voll für sich verantwortlich ist, und eigentlich sich bis zu einem Drittel der Unkosten in diesem Haushalt (3 Personen) zu beteiligen hat

Richtig, genau so ist das!

Und wie viel von seinem Geld darf er,für seine persönlichen Zwecke seines Einkommens, behalten.

Dafür gibt es keinen festen Satz, das unterliegt der freien Vereinbarung zwischen euch. Wenn ihr euch nicht einigt, kannst du ihm jederzeit der Wohnung verweisen. Du bist nicht verpflichtet ihn bei euch wohnen zu lassen.

weil er glaubt er hat ein Recht bis zum 25. Lebensjahr bei mir zu Leben und ergo von mir versorgt zu werden.

Das ist Blödsinn. Eine solche gesetzliche Vorschrift existiert nicht.

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SarahPalin 20.03.2013, 09:23

doch, die regelung ist, dass die erstausbildung die eltern zahlen

sie zahlt für ihn, wenn sie ihn rauswirft

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Boecki1a 20.03.2013, 11:47
@SarahPalin

@ SarahPalin: Unabhängig ob Erstausbildung oder nicht, oder ob er über 25 oder unter 25 Jahre alt ist. Wird meine Unterhaltspflicht nicht nach seiner Ausbildungsvergütung bemessen? Und ich bin mir nicht sicher, ob ich dass noch bin, denn schließlich verdient er über 600 Euro. Es geht mir nicht um das Geld wenn er meine Hilfe bräuchte. Dann wäre ich natürlich für ihn da. Aber es geht mir um seine gehobenen Lebensstandard, den er sich leistet, weil er nichts zu seinem Leben beisteuert. Da endet dann meine Fürsorge und Pflicht. Oder? Menschlich ist das sehr verletzend, wenn das eigene Kind mehr Geld als die Mutter hat, aber alles von ihr finanziert bekommen möchte. Danke für deine Mühe Eifelmensc,h ich sehe deinen Beitrag als sehr hilfreich!

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dablub 20.03.2013, 09:26

quatsch das gibt es ... eltern sind bis zum 25 jahr unterhaltspflichtig .... (erstausbildung)

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Wolke286 20.03.2013, 09:27

@Eifelmensch: Da muss ich dir auch widersprechen. Die Eltern sind so lange unterhaltspflichtig, bis das Kind eine erste Ausbildung abgeschlossen hat. Halt aber nur bis zum 25. Lebensjahr.

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Ursusmaritimus 20.03.2013, 09:31
@Wolke286

..und auch diese Unterhaltspflicht endet an der Grenze meiner Leistungsfähigkeit.... hier ihr Einkommen mit 500€

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Eifelmensch 20.03.2013, 09:36
@Wolke286

Offensichtlich verwechselt ihr 3 das Sozialrecht mit dem Familienrecht, daher eine ganz kurze Erläuterung dazu, wie sich ein Unterhaltsanspruch begründet:

Das volljährige Kind hat nach § 1610 Abs. 2 BGB Anspruch auf eine angemessene Erstausbildung.

Nach § 1602 BGB kann Unterhalt nur derjenige verlangen, der außerstande ist sich selbst zu unterhalten.
Hier kommt die Azubivergütung ins Spiel.
Der Bedarf des Azubi ergibt sich aus den Einkommen der Eltern.
Da der Vater keinen Unterhalt zahlt, ist entweder die Azubivergütung so hoch, dass kein Unterhaltsanspruch mehr besteht oder der Vater ist genau so wenig leistungsfähig wie die Mutter.

Der Bedarf des Azubi liegt nach Abzug des Kindergeldes bei 304,-€ monatlich.
Die Azubivergütung wird bedarfsdeckend eingerechnet. Die meisten OLGe gestehen dem Azubi 90,-€ ausbildungsbedingte Auwendungen zu. Daher würde der Azubi ab einer Vergütung von 394,-€ seinen Bedarf selbst decken und könnte keinen Unterhaltsanspruch mehr gegen seine Eltern stellen.

Die Mutter ist mit ihren 500,-€ Einkommen nicht leistungsfähig. Wer nicht leistungsfähig ist, ist auch nicht Unterhaltspflichtig. § 1603 Abs. 1 BGB.

Eine Altersgrenze von 25 Jahren existiert im Familienrecht nicht!

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Boecki1a 20.03.2013, 11:55
@Eifelmensch

Hallo Eifelmensch, dass was du nun geschrieben hast deckt sich mit meinen (inzwischen) Kenntnissen. Nur niemand in meinem Umfeld konnte mir das bestätigen. Daher ja auch heute mein Hilferuf.

Diese 25 Altersgrenze gilt z..B. nur, wenn mein Sohn Beihilfe beantragen wollte, weil er nicht mehr zu Hause wohnen will. Da würde dann das Amt sagen:" mein Lieber du hast ein zu Hause - wenn du auf eigenen Beinen stehen willst, wirst du es können wenn du es dir selber leisten kannst. Es besteht keine Notwendigkeit dich zu unterstützen". Was ich auch richtig finde.

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Eifelmensch 20.03.2013, 12:35
@Boecki1a

Genau, die Altersgrenze von 25 Jahren gibt es im Sozialrecht und im Kindergeldrecht.

Aber, bei einem Azubigehalt von 600,-€ wäre dein Sohn auch mit eigenem Hausstand nicht bedürftig, da ja das Kindergeld bedarfsdeckend an ihn auszukehren wäre.

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Es ist durchaus legitim einen Anteil für Kost und Logie zu verlangen sobald der Herr Sohn sein eigenes Geld verdient.

Es steht ja wohl auch außer Frage, dass er SEINE Rechnungen gefälligst selbst zu bezahlen hat.

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Boecki1a 20.03.2013, 11:37

Hallo Kugel, Danke für deine Meinung! Es tut wirklich gut zu sehen, dass ich mit meiner Einstellung doch nicht ganz falsch liege. Nach solch einer Endlosdiskutierzeit kommt man schon mal ins schleudern...

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weil er glaubt er hat ein Recht bis zum 25. Lebensjahr bei mir zu Leben und ergo von mir versorgt zu werden.

ja hat er, die erstausbildung tragen die eltern

es gibt keine gesetzlichen regelungen zu kostgeld von kindern

das überlässt der staat dem einzelnen

und das ist auch gut so

also du musst ganz alleine wissen, wie du das handhabst

dein sohn hat natürlich auch keinen anspruch auf irgendwelche rechte, außer, dass er versorgt wird

aber er braucht kein tv in seinem zimmer und ähnliche dinge

er hat auch keine rechte in seinem zimmer, er hat gar kein zimmer, es ist kulanz, dass er da schlafen kann oder zahlt er miete?

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Eifelmensch 20.03.2013, 09:27

ja hat er, die erstausbildung tragen die eltern

Vielleicht in Alaska.
In Deutschland ist die Erstausbildung lediglich eine Bedingung dafür um vielleicht Unterhalt von den Eltern erhalten zu können.

WEiter Bedingung ist die Bedürftigkeit nach § 1602 BGB. Die müsste erst mal abgefragt werden um überhaupt etwas zu einem Unterhaltsanspruch dem Grunde nach aussagen zu können.

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Ursusmaritimus 20.03.2013, 09:32
@Eifelmensch

Der Sohn hat kein "Recht auf Versorgung" er ist volljährig und vorrangig für sich Selbst und sein Leben verantwortlich.

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SarahPalin 20.03.2013, 09:34
@Ursusmaritimus

nein, aber mir gleich, mach halt mal

in deutshcland verhungert niemand

hartz bekommt er nicht, also wer bitte soll dann für ihn sorgen?

die eltern, richtig

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dablub 20.03.2013, 09:34
@Ursusmaritimus

der sohn hat ein recht auf versorgung... was nur dann wegfällt wenn er selbst zuviel verdient oder die eltern zuwenig ...

wenn dies der fall ist müste er allerdings schüler bafög bekommen können

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dablub 20.03.2013, 09:38
@Eifelmensch

kein schülerbafög ... normales bafög ;) tut mir leid für den fehler

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Boecki1a 20.03.2013, 12:16
@dablub

Mein Sohn verdient sein eigenes Geld, immerhin im ersten Lehrjahr über 600 Euro. Hartz4 ist gar nicht indiziert. Das will auch niemand. Aber die Unterhaltspflicht ist nicht bedingungslos. Hat nicht der Unterhaltsanspruch, der Bedürftig ist. Aber darum hat sich meine Frage nicht gedreht? Denn eine Bedürftigkeit liegt bei meinem Sohn nicht vor. Vielmals geht es um die Frage, mit wie viel er sich von seinem Einkommen an seine Lebenserhaltungskosten in meinem Haushalt zu beteiligen hat.

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Boecki1a 20.03.2013, 12:06

Nein das tut er nicht. Aber er besteht trotz eigenem Einkommen über 600 Euro, auf Kompletversorgung. Mit ausreichendem Einkommen kann er doch keinen Anspruch mehr darauf haben? Er ist ein Erwachsener und hat auch Eigenverantwortung zu tragen. Es kann doch nicht sein, dass diese von Rechtswegen diese ausgehebelt sein soll.

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Irgendwas ist bei eurer Erziehung falsch gelaufen

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Boecki1a 20.03.2013, 12:02

Das sagt sich so leicht als Aussenstehender. Da spielen viele andere Faktoren auch noch eine Rolle, auf die man keinen Einfluss hat.

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