Kostgeld für 12 jähriges kind?

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9 Antworten

Du bist nicht verpflichtet, dem Vater Kostgeld zu geben.

Selbst wenn er Unterhalt zahlen würde, hätte er keinen Anspruch darauf, denn bei der Unterhaltsberechnung wird das Kindergeld, das beiden Eltern je zur Hälfte zusteht, verrechnet: Während es an den betreuenden Elternteil ausgezahlt wird, wird es dem barunterhaltspflichtigen Elternteil bei der Unterhaltshöhe angerechnet - er/sie muss dann einen um die Hälfte des Kindergeldes geringeren Betrag an den anderen Elternteil zahlen, als es dem eigentlichen "Bedarf" des Kindes entspricht. Diesen "eingesparten" Betrag könnte er/sie dann verwenden für den Umgang mit dem Kind....

Sollte er ALG II beziehen, könnte er für den Umgang mit seinem Kind einen Zuschuss beantragen.

Auch wenn der Mann arbeitslos ist, entbindet ihn das nicht automatisch von der Unterhaltspflicht für das Kind - du hättest weiterhin die Möglichkeit, sein Einkommen alle zwei Jahre hinsichtlich seiner "Leistungsfähigkeit" prüfen zu lassen. 

Als Erwerbsloser steht ihm jedenfalls ein geringerer "Selbstbehalt" zu, als wenn er arbeiten würde.

Nein darf er nicht, er ist der Vater und er hat genau so für sein Kind zu sorgen, wie du. Ich würde ihm einen Vogel zeigen und ihn fragen, wieviel Kostegeld er denn genau im Monat an dich für sein Kind zahlt.

Verlangen kann er es, geben musst du es ihm aber nicht. Das ist seine Sache, wäre es sogar, wenn er Unterhalt zahlen würde, selbst dann musst du ihm nichts zahlen, wenn das Kind bei ihm ist und er muss den Unterhalt weiter zahlen.  Von mir bekäme er nichts. Kleidung und Spielzeug kann er ja zum Vater mitnehmen. 

Wenn er nicht hat, dann bekommt er H4 und dann kann er Sonderbedarf beantragen für die Zeit (jeder Tag mit Übernachtung kann man beantragen). Erhält er kein H4, weil er bei der Freundin lebt und ihr Einkommen angerechnet wird, dann wird sie wohl auch das Essen des Kindes zahlen müssen, darauf kommt es dann auch nicht mehr an. 

Oder er sucht sich halt einen Minijob, dann kann er es auch bezahlen. 

Du musst ja auch für dein Kind aufkommen, wenn es bei dir ist. Ich kenne die Situation, war bei mir genauso, nur dass sich die Väter erst gar nicht gekümmert haben. 

Kommentar von Perlenluder
14.08.2016, 20:27

ach lange geschichte, dankeschön, nein nehmen tut der vater das kind, will aber immer geld, ist so, man mag es nicht glauben.

morgen mal wieder zum jugendamt.

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Nein, das darf er selbstverständlich nicht.

Wenn er ALG2 bekommt, dann kann er dort Kostgeld für das Kind bekommen.

Aber gesichert nicht von der Mutter, bei der das Kind lebt.

Manche merken es nicht, wenn die Einschläge näher kommen.

Kosten des Umgangs sind vom Umgangsberechtigten zu zahlen.

Kann ich mir nicht vorstellen, da er schon keinen Unterhalt zahlt?

Kommentar von Perlenluder
14.08.2016, 20:04

ist aber so.

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Ich würde ganz provokativ einen großen Sack Kartoffeln geben. 

Kommentar von onidagori
14.08.2016, 20:02

Lach...!

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Verrechne doch den noch ausstehenden Kindesunterhalt mit dem vom Erzeuger gewünschten Kostgeld für die Ferien seines Kindes. 

Das Lind wohnt sonst bei Dir? Dann sag ihm, dass Du es mit den ausgebliebenen Unterhaltszahlungen verrechnest

Nein bekommt er nicht. ausserdem wohnt er in eine Bedarfsgemeinschaft (Lebensefährtin), deren -Einkommen wird bei so etwas zwangsköufig mitgerechnet, auch wenn es nicht ihr Kind ist, aber die Behörden gehen davon aus, dass sie bei vorhandenem Einkommen ihren Partner unterstützt.

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