Kostet mich das was, wenn ich zu einer privaten Arbeitsvermittlung gehe?

5 Antworten

Nein, in der Regel nicht. Die bekannten Firmen (auf der Intrnetseite vom A.-Amt stehen ein paar vernünftige)nehmen alle kein Geld vom Bewerber, die Firma bezahlt die Vermittlungsgebühr. Es gibt allerdings auch ein paar, die vom Bewerber Geld verlangen, wenn dieser keinen Vermittlungsgutschein hat, das sind meistens eher unseriöse Ein-Mann/Frau-Betrieb, die kannst Du eh vergessen.

Im Prinzip nein, aber es gibt wie immer Ausnahmen. Hier prinzipielle und umfassende Erläuterungen: Jede/r Arbeitssuchende hat nach sechs Wochen Arbeitslosigkeit ein Recht auf einen Vermittlungsgutschein. Diesen erhält sie/er zumeist bei der Agentur für Arbeit oder angeschlossenen Arge und Jobcentern. Nun kann sie/er sich bei so viel privaten Arbeitsvermittlern registrieren lassen oder bei diesen bewerben wie sie/er will. Eine Kopie, noch einmal, NUR eine KOPIE des Vermittlungsgutscheines ist bei den Vermittlern abzugeben oder den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Das Original erhält nur DER Vermittler, der den Arbeitssuchenden in eine soizialversicherungpflichtige Beschäftigung mit einer Arbeitszeit von mindesten 15 Stunden wöchentlich vermittelt. Von vornherein muß eine Beschäftigungsdauer von mindestens drei Monaten vereinbart sein. Auch wird die Vergütung von der Agentur für Arbeit an den Vermittler nur dann gezahlt, wenn vor der Vermittlung ein schriftlicher Vermittlungsvertrag abgeschlossen wurde und die/der Arbeitssuchende mindestens sechs Wochen in dem neuen Job gearbeitet hat. Also bis hier hin alles noch ohne Kosten für Arbeitssuchende, wenn man von den Kosten für die Bewerbungsunterlagen, Porto und Telefon absieht. Diese kann man sich aber von der Agentur wieder holen. Im Vermittlungvertrag, und das ist die Ausnahme, kann aber auch stehen, daß Arbeitssuchende einen gewissen Betrag an den Vermittler zu zahlen haben, wenn die/der Arbeitssuchende von der Agentur für Arbeit keinen Vermittlungsgutschein erhält und sie/er trotzdem vom privaten Arbeitsvermittler vermittelt werden will. Die Höhe des Betrages wird im beiderseitigen Einverständnis festgelegt. Manche Vermittler schreiben aber auch einen Betrag vor. Jedem privaten Arbeitsvermittler ist es jedoch verboten, VOR der Vermittlung einen Betrag, gleich welcher Höhe, von Bewerbern/-innen zu verlangen. Die das tun, können mit gutem Gewissen bei der Agentur für Arbeit angezeigt werden. Ich hoffe, ich konnte helfen und beantworte gern weitere Fragen.

Eigentlich nehmen private Arbeitsvermittler nur Geld vom Arbeitgeber. Wie gesagt...eigentlich.

Bei Bedarfsgemeinschaft - Muss ich wirklich zur Arbeitsvermittlung gehen?

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Jetzt hatte das Arbeitsamt verlangt, dass ich dort vorsprechen muss. Ich machte einen Termin aus. Wozu dieser ist konnten sie aber nicht sagen. Heute war ich dort. Da meinten sie dann, dass ich als Antragsteller einen Termin zur Antragabgabe habe. Was ja schon mal nicht stimmt. Ich arbeite ja Vollzeit im Schichtdienst. Nach einigen hin und her telefonieren meinte die Sachbearbeiterin dann, dass ich zum Jobcenter müsse um mich anzumelden. Dann ging ich dort hin, gab meinen Ausweis ab und dachte damit wäre es getan. Dann meinte der dortige Sachbearbeiter ich müsse noch einen Termin bekommen um zur Arbeitsvermittlung zu gehen.

Ich erklärte ihm dann, dass ich einen Vollzeitjob im Schichtdienst habe und keinen brauche. Und das ledeglich meine Freundin auf Jobsuche ist. Der Sachbearbeiter meinte dann, dass das egal ist und ich trotzdem zur Arbeitsvermittlung gehen muss. Ich sagte ihm dann, dass ich das nicht machen werde. Denn mehr als Vollzeit kann, will und werde ich nicht arbeiten. Zudem ist das mit einem 3 Schichtsystem ohnehin praktisch unmöglich, selbst wenn ich wollen würde. 

Er meinte das es egal ist. Und das es vom Bundesverfassungsgericht so vorgeschrieben ist, dass man auch dann zur Arbeitsvermittlung muss, selbst wenn man schon Vollzeit arbeitet. Stimmt das??? 

(Das kann doch nicht Ernsthaft so sein!? Ich arbeite doch schon Vollzeit. Habe Frühschichten, Spätschichten und Nachtschichten. Zudem arbeite ich so gut wie jedes Wochenende. Und habe meistens nur einen Tag am Stück frei.)

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Ich gehe jetzt wahrscheinlich zu einem privaten Arzt. Was kann mich so eine Behandlung kosten?

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