kostet die Erstberatung bei einem Anwalt (Mietrecht) auch schon was?

12 Antworten

anwalt kostet sofort. gibt aber beim amtsgericht (?) u. U. umsonst beratungstermine. weiß allerdings nicht ob u. welche voraussetzungen man erfüllen muss

Hier der Text von einem Anwalt im Internet: Wenn eine Vergütungsvereinbarung nicht erfolgt, ist für die mündliche oder schriftliche Beratung eine Gebühr von 0,1 bis 1,0 aus dem Gegenstandswert zu zahlen. Für das erste Beratungsgespräch (dadurch gekennzeichnet, dass der Mandant mit seinen Unterlagen zu einem Besprechungstermin, erscheint und bei diesem Termin beraten wird) dürfen höchstens 190 Euro (Erstberatungsgeühr) berechnet werden, wenn der Mandant Verbraucher ist. Ab 1.7.2006 sollen RA und Mandant das Honorar vereinbaren. Eine gesetzliche Regelung gibt es dann nicht mehr. Die Gebühr für die außergerichtliche Beratung ist ab 1.7.2006 vollkommen freigegeben. Wird keine Vereinbarung geschlossen,berechnet sich die Gebühr nach dem bürgerlichen Recht. insbesondere nach § 612 BGB. Ist der Auftraggeber Verbraucher und wurde keine Gebührenvereinbarung getroffen, betragen die Gebühren des RA für die außergerichtliche Erstberaztung ab dem 1.7.2006 250 Euro.

Ab dem 1.7.2006 gibt es keine feste und verbindliche Gebührenregelung mehr für Erstberatung. Muss individuell ausgehandelt werden. Auf Std.-Basis oder Pauschal. Falls die Kanzlei den Fall übernimmt, so werden, wenn vereinbart die Kosten der Erstberatung teilweise oder ganz angerechnet.

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Für eine Beratung kann ein Anwalt bis zu 190 EU verlangen. Viele tun das auch wenn man nur 10 Minuten dort gesessen hat. Machen kann man dagegen nichts.

Anwalt nach Ersttermin bezahlen?

Ein Bekannter war in einer Angelegenheit beim Anwalt, um sich beraten zu lassen. Er hat dort nichts unterschrieben. Der Anwalt hat ihm eine Kostenaufstellung für seine zukünftige Tätigkeit zugeschickt mit der Bitte, die Vollmacht unterschrieben an ihn zurückzusenden und die Gebühr zu bezahlen. Da diese für meinen Bekannten jedoch viel zu hoch ist, möchte er den Anwalt nicht beauftragen. Nun droht dieser damit, das Mandat außerordentlich zu kündigen (ich frage mich, welches Mandat, wenn nichts unterschrieben wurde?) und den Betrag gerichtlich geltend zu machen. Hat er ein Recht dazu? Es geht hier nicht um die Kosten für eine Erstberatung (seltsamerweise hat er sich nicht zu Kosten für eine Erstberatung geäußert), sondern um die Kosten dafür, dass der Anwalt tätig wird. Danke!

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lohnt sich der Beitritt beim "Mieterschutzbund" - bei Problemen mit Nachbarn?

Wir haben große Probleme mit den Mietern unter uns. Wegen extremer Lärmbelästigung haben wir morgen auch schon ein Gespräch bei der Wohnungsverwaltung. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass wir die Miete mindern "müssen", da es wirklich unerträglich ist. Lohnt sich diesbezüglich der Beitritt beim "Mieterschutzbund" ? Und 2. Regeln die Mitarbeiter auch rechtliche Dinge ? , beispielsweise wenn wir auf einen Anwalt angewiesen sind und noch wichtiger wenn es dann um die Mietkürzung geht !

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Anwalt will plötzlich Geld trotz Beratungshilfescheines... ist das rechtens?

Hallo,

vor ca. 1 Jahr habe ich beim Gericht als ALG2-Empfänger einen Beratungshilfeschein beantragt und erhalten. Dieser soll ja ca. 400-500 Euro Erstberatung + Einlegung eines Rechtsmittels abdecken. Nun ist ein Anwalt auf Basis dieses Scheins für mich tätig geworden und hat die Gegenseite angeschrieben (Abmahnung). Die Gegenseite hat die gesetzte Frist verstreichen lassen. Nun möchte mein Anwalt, dass ich Prozesskostenhilfe beantrage und vor Gericht gehe. Ich daraufhin: Nein danke, den Stress geb ich mir nicht, danke für ihre Hilfe. Er so: Wenn wir jetzt aufhören, muss ich ihnen erhebliche Kosten in Rechnung stellen!!!11 Konkret argumentiert er, wenn er den Beratungshilfeschein einreichen würde, würde ihm die Gerichtskasse sagen, es bestünde ja ein Erstattungsanspruch durch die Gegenseite, und deshalb müsse er sie dann mir (??) in Rechnung stellen... o0' Dass Anwälte noch 10 bzw. inzwischen wohl 15 Euro verlangen dürfen, war mir bekannt. Dass er aber jetzt so Druck macht auf Prozess führen (und noch mehr Kosten verursachen) kommt mir reichlich unseriös vor. Konkret geht es mir um die Frage, ob er mir tatsächlich seine "erheblichen" Kosten noch aufbrummen kann trotz Beratungshilfeschein in der Sache, denn Portogebühren, Telefongebühren usw. werden auch als Kostennoten über den Beratungshilfeschein gemacht in der Regel. Bin durchgehend Hartz4 seit der Herr beauftragt wurde.

Besten Dank für Antworten.

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PVC Boden ist kaputt, wer muss zahlen. Wie hoch ist der Zeitwert eines PVC? Kautionseinbehalt?

Hallo,

hätte eine Frage und zwar, wie lange der Zeitwert für einen PVC-Boden ist. Im Internet steht, der Zeitwert sei 10 Jahre, unsere Hausverwaltung sagt aber, ein PVC-Boden hätte die Lebensdauer von 20 - 25 Jahre und wir müssten ihn nach unserem Auszug bezahlen/ersetzen (da er beschädigt ist). Stimmt das oder übernimmt das nach so einer langen Zeit (PVC ist min. 11 Jahre alt, wenn nicht älter!) der Vermieter/Hausverwaltung bzw. deren Gebäudeversicherung? Meine Haftpflicht hat eine Haftung zumindest abgelehnt. Was tun wir, wenn die das von der Kaution abziehen? Ich will nicht wegen sowas vor Gericht ziehen müssen, einen Anwalt oder den Mieterschutzbund bezahlen. Das kostet ja auch gleich wieder ab 50 € aufwärts....

Danke schonmal!

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