Kostet dem Vermieter das Anmelden des Mieters Geld und kann er Mieter deswegen zwingen für c.a ein Jahr in der Wohnung zu bleiben?

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11 Antworten

Kostet dem Vermieter das Anmelden des Mieters Geld

Für die Wohnungsgeberbescheinigung fällt vielleicht Porto an, wenn man kein Internet hat.

Das Anmelden muss der Mieter selber machen.

und kann er Mieter deswegen zwingen für c.a ein Jahr in der Wohnung zu bleiben?

Deswegen nicht, aber es besteht die Möglichkeit eines befristeten Vertrages wenn die Voraussetzungen dafür da sind und im Mietvertrag dann auch stehen oder einen gegenseitigen Kündigungsverzicht bis zu 4 Jahren.

LG

johnnymcmuff

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Der Mieter muß sich selbst an-/ummelden.

Der Vermieter muß dazu lediglich die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen. Das kostet ihn wenige Minuten Zeit und vielleicht 2 Cent für ein Blatt Papier.

Darum kann er den Mieter nicht zwingen ein Jahr in der Wohnung zu bleiben.

Er kann in aber "zwingen" mindestens 1 Jahr die Wohnung zu mieten.

In Form eines Kündigungsverzichtes im Mietvertrag.

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Man kann sich jetzt trefflich darüber streiten, ob eine vom Vermieter erhobene Gebühr für den Verwaltungsakt des Erstellens einer Vermieterbescheinigung rechtlich in Ordnung ist und wenn ja, in welcher Höhe.

Meines Erachtens gehört das zu den Pflichten eines Vermieters, wie die korrekte Erstellung der Nebenkostenabrechnung auch.

Wenn ein Vermieter mindestens für ein Jahr vermieten will, was durchaus legitim ist, dann muß der Vertrag entsprechend abgefaßt sein.

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Anmelden muss sich der Mieter selber .. (wenns ums EInwohnermeldeamt geht) .. als Vermieter bin ich verpflichtet, das zu prüfen, mir die Meldebestätigung vorlegen zu lassen.

Mieterwechsel kostet immer Zeit und Mühe, evtl sogar eine Gebühr and die Hausverwaltung. Aber das ist mein Problem als Vermieter, kann ich nicht als Umlage auf den Mieter abwälzen.  Aber es gilt der Mietvertrag, und der muss den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, z.b. 3 Monatige Kündigungsfrist von seiten der Mieter bei unbefristeten Verträgen. 

Was der Vermieter machen könnte: er bietet einen befristeten Vertrag an für ein Jahr, der wäre dann nicht vorzeitig kündbar. Aber nachträglich ist das nicht möglich, wenn ein unbefristeter Vertrag besteht, dann gelten die gesetzlichen Bestimmungen, 3 Monate Kündigungsfrist, auch wenn kurz nach Anmietung gekündigt wird.

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Kommentar von albatros
14.09.2016, 13:10

Leider versehentlich Pfeil nach oben geklickt, bedaure ich sehr. Die Antwort taugt leider nichts, da rechtswidrige Ratschläge. Der Mieter muss sich selbst anmelden und dabei die Wohnungsgeberbescheinigung (ist vom Vermieter auszufüllen und das kostenlos für den Mieter, er ist gesetzlich dazu verpflichtet. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, gibt es Ordnungsgeld) vorlegen bzw. abzugeben. Keinesfalls ist der Mieter verpflichtet, dem Vermieter die Meldebestätigung vorzulegen.

Hier daraus eine Mindestmietdauer herzuleiten ist rechtswidrig, also unwirksam.

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Kein Vermieter kann jemanden zwingen in einer bestimmten Wohnung wohnen zu bleiben. Allerdings können bei einem "Zeitmietvertrag" die Mieter i.d.R. nicht vorzeitig kündigen.

Aber vielleicht könntest Du zusätzliche Fakten nennen, um Dir konkreter antworten zu können.

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Die Ausfertigung der Wohnungsgeberbescheinigung ist am PC ein "Klacks".

Der Wunsch nach einem längerfristgen Mietverhältnis unter gegenseitigem Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht für die Dauer von 1 Jahr bis zu maximal 4 Jahren beschert dem Vermieter allerdings einen anstrebenswerten Aufwandsvorteil gegnüber einem Mieterwechsel "wie im Taubenschlag"!

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Der Mieter muss sich selbst anmelden und dabei die Wohnungsgeberbescheinigung (ist vom Vermieter auszufüllen und das kostenlos für den Mieter, er ist gesetzlich dazu verpflichtet. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, gibt es Ordnungsgeld) vorlegen bzw. abgeben. Keinesfalls ist der Mieter verpflichtet, dem Vermieter die Meldebestätigung vorzulegen.

Hier daraus eine Mindestmietdauer herzuleiten ist rechtswidrig, also unwirksam.

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Die Mietvertragsgebühren zahlt immer der Mieter.
Der Aufwand wieder einen neuen Mieter zu suchen und zu finden ist auf alle Fälle ein zeitlicher Aufwand und auch ein finanzieller, wenn der Vermieter für Inserate usf. zahlt.

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Kommentar von anitari
14.09.2016, 12:31

Mietvertragsgebühren gibt es in Deutschland nicht.

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Was soll der Vermieter bitte wo anmelden?

Man kann Mietverträge mit festen Laufzeiten vereinbaren. Jeder Vermieter ist daran interessiert beständige Mieteinnahmen zu haben. Demnach sind kurze Mietzeiten mit anschließendem Leerstand und aufwendige Neumietersuche entsprechende Mehrkosten für Vermieter. Kostet nicht unerheblich, mehrfach im Jahr Makler zu bestellen oder Anzeigen zu schalten.


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Kommentar von affenkot
14.09.2016, 12:32

Er meinte beim Landratsamt

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Kommentar von affenkot
14.09.2016, 12:40

Der Vermieter meinte er hat ein schreiben vom Landratsamt bekommen die wissen wollen wie viele leute da wohnen und er diese leute anmelden muss 

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Wo soll der Mieter angemeldet werden?

 kann er Mieter deswegen zwingen für c.a ein Jahr in der Wohnung zu bleiben?

Dazu kann die Mieter niemand zwingen. Mietverträge mit gegenseitigem Kündigungsverzicht (bis zu 4 Jahre, wenn ich mich nicht irre), kann man aber abschließen. Niemand zwingt die Mieter aber dazu, diese zu unterschreiben.

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Kommentar von affenkot
14.09.2016, 12:34

Er meinte beim Landratsamt

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Wo meldet der Vermieter den Mieter an?

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Kommentar von affenkot
14.09.2016, 12:32

Er meinte beim Landratsamt

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