Kostenübernahme für Schwangerschaftsabbruch bei mitversicherter Ehefrau?

11 Antworten

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wenn sie bei dir mit familienversichert ist und du genug verdienst dann wird die krankenkasse die kosten nicht übernehmen! ruf aber am besten bei eurer versicherung an und erläutere das ganze! sie geht zum doc, schwangerschaft wird festgestellt, wenn sie noch unter der 12 woche ist und einen abbruch will muss sie dann zu einer beratungsstelle (pro familia oder ähnliche) und sich bescheinigen lassen das sie dort über alternativen zum abbruch usw. aufgeklärt wurde, sie muss dann noch 3 tage bedenkzeit abwarten und kann sich dannach in einer klinik einen termin zum abbruch machen, dieser wird meist ambulant durchgeführt und du kannst sie nach einigen stunden wieder mit nach hause nehmen

Danke fürs Sternchen, auch wenn du ja jetzt über die KK erfahren hast das es sich mit der Zahlung wohl doch etwas anders verhält. Wünsche euch viel Glück und Kraft für die Zukunft

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Im Schwangerschaftskonfliktgesetz steht ausdrücklich etwas vom persönlichen verfügbaren Einkommen der Frau und dem Vermögen der Frau. In dieser Broschüre aus Niedersachsen http://www.braunschweig.de/informationen/frauen/hilfe/paragraf_218.pdf.pdf  steht sogar noch einmal ausdrücklich drin, dass das Einkommen und das persönliche Vermögen des Ehepartners oder Lebenspartners nicht abgefragt werden dürfen. Wenn die Ehefrau also keinen Zugriff auf eigenes Vermögen hat (oder auch auf gemeinsames!), dann würde die Kasse zahlen. Wie die einzelnen Bundesländer das im Einzelfall dann bewerten, kann man so pauschal nicht sagen.

Diese Regelung ist damit begründet, dass im Zweifelsfall eine von ihrem Mann ökonomisch abhängige Ehefrau im Falles eines Schwangerschaftsabbruchs nicht wegen der Kosten auf die Zustimmung ihres Mannes angewiesen ist. Sie ist nicht dazu gedacht, dass ein gut verdienender Mann die Kosten auf die Allgemeinheit abwälzt - das mal als moralischer Hinweis, nicht auf den Abbruch oder seine Gründe hin, sondern auf die Frage der Kosten...

Das ist ein med.Eingriff wie jeder andere,also eine OP und wird über deine Versicherung abgerechnet.Es gibt keine Differenzierung,nur bei Schönheits Ops,etc.Es wird nicht explicid erwähnt um was für einen Eingriff es sich handelt,eine Schlüsselnummer und die Abrechnung für eine gyn Op.,das ist alles. Bitte lass dich nicht verunsichern,wenn ich den genzen Mist schon wieder lese...diese Gutmenschen und Halbwissenden,man das nervt schon am Morgen!!!

stimmt so nicht, ein abbruch ist in den meisten fällen, wie eine schönheits op, kein medizinisch notwendiger eingriff und wird darum nur von der kasse übernommen wenn man unter 900€ netto verdient

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@seatleon2010

wir sind eine kath Einrichtung und machen das auch tägl.es wird dann eben zur Abrasio umfunktioniert,wieso immer solche Probleme,Fruchtabgang,dann eben eine Ausschabung,das wird jeder Gyn so handhaben,denn kaum eine Frau hat 9oo € und es ist auch viel zu viel.Es ist ein Minieingriff,mit wenig Narkosemittel,was soll daran sooo teuer sein???

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@Masseltoff

ich finde es krass das du das so bezeichnest. personen die das selbst zahlen müssen legen dafür locker 800€ auf den tisch, da solltest du wohl am besten wissen wofür. es ist wie es ist, unter 1000€ netto (wurde wohl hochgesetzt) MUSS frau selber zahlen wenn kein medizinscher grund vorliegt, und wenn ihr euch da einfach gründe ausdenkt macht ihr euch strafbar.

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@Masseltoff

Ok ---- du schreibst hier also, dass ihr täglich falsch abrechnet und einen Schwangerschaftsabbruch zur Ausschabung nach angeblicher Fehlgeburt  umfunktioniert? Das wäre übrigens Abrechnungsbetrug... interessant, was du so aus eurer Einrichtung erzähst.

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@FataMorgana2010

vor allem - seit wann führen katholische einrichtungen abtreibungen durch? wiederspricht das nicht jeglicher ethik der katholischen kirche?

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@seatleon2010

Ich kenne eine Frau. Angeblich streng katholisch, rennt jeden Sonntag in die Kirche. Geschieden, alleinerziehend, Kind natürlich von einem anderen, 3 Abtreibungen. Die Kirche will auch nur Geld verdienen.

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Das ist eine interessante - und schlicht falsche - Auslegung des Sozialgesetzbuches in Verbindung mit dem Schwangerschaftskonfliktsgesetz, in dem das genau geregelt wird:  Beratung und so weiter werden gezahlt, der Eingriff selber nicht (außer bei bestimmten Indikationen, insbesondere medinzinscher und kriminologischer). Ansonsten muss man selber zahlen, es sei denn, man ist nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz berechtigt, die Kosten erstattet zu bekommen. Und dort steht drin,dass bei verfügbaren persönlichen Einkünften unter 1001 Euro eine Erstattung möglich ist - es sei denn, man kann auf Vermögen zurückgreifen. Und darauf genau bezieht sich die Frage.  

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