Kostenübernahme durch Krankenkasse oder Sozialamt?

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6 Antworten

Eine andere Möglichkeit wäre, wenn gemeinsam mit dem behandelnden Arzt (Hausarzt oder Psychiater)der Krankenkasse glaubhaft gemacht werden kann, dass Ihre Mutter unter der Situation leidet und sich ihr Gesundheitszustand durch einen Umzug in die Näheder Familie wahrscheinlich bessern würde und weitere Folgekosten, wie Krankenhausbehandlungen u.a. weniger werden könnten. Wenn Ihre Mutter sich dazu noch äußern kann und ihre eigene Meinung sagen kann, wäre dies eine Möglichkeit,im Rahmen einer Einzelfallentscheidung die Krankenkasse zur Kostenübernahme zu bewegen. Es wäre immer eine Kulanzentscheidung, ein Rechtsanspruch darauf besteht nicht.

Beim Sozialamt die Übernahme der Umzugskosten beantragen. Ist die rente hoch genug, wird ein Eigenanteil berechnet. Falls abgelehnt, gegen den Ablehnungsbescheid Widerspruch einlegen. Fall auch das negativ ausfällt, beim Sozialgericht Klage einreichen. Dazu braucht man keinen Anwalt.

Wenn Sie kein eigenes "Vermögen" hat, wird sie, wenn Du das nicht bezahlen kannst/willst, wohl im derzeitigen Pflegeheim bleiben müssen. Hat Sie "Vermögen", oder reicht die Rente aus, dass sie einen Umzug ersparen kann, kannst Du alls Generallbevollmächtigte einen Umzug veranlassen. Achtung: Sollte die Mutter ein "Taschengeld" vom Sozialamt erhalten, darf dieses für den Umzug NICHT verwendet werden. Dieses Geld dient lediglich der Besorgung des täglichen Bedarfs. HHilft das?

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