Kostensenkung bei Hartz IV

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5 Antworten

Du musst dem Amt ernsthafte Bemühungen nachweisen, eine günstigere Unterkunft zu finden. Zwingen kann man dich nicht zu einem Umzug. Es sei denn, sämtliche damit in Zusammenhang stehende Kosten werden erstattet.

Die eigene Übernahme der Mehrkosten würde ich auf keinen Fall vorschlagen.

Auch bei Hartz IV darf man etwas hinzuverdienen und das sind :

  • bis 100 € abzugsfrei

  • alles was darüber liegt wird dann zu 80% angerechnet.

Also bei einem Verdienst von z.B. 200€ darfst Du 120 € behalten.

Edeka hat viele Aushilfen um die Regale auszufüllen.Gehen Sie dort mal hin und fragen.

Zeitungen austragen ist auch eine Möglichkeit.

Auch in den Tageszeitungen stehen Minijobs,die man jederzeit wieder kündigen kann,wenn man wieder Vollzeit arbeitet.

Ich habe auch mal Hartz IV bezogen und weiß wie das ist.Bei mir lag die Miete innerhalb des Mietspiegels.DSie müssen halt schauen wo man einsaren kann.

Man kann auch beim Einkaufen sparen. Wenn man auf Sonderangebote achtet.kann man schon einiges sparen.

In den Fleischtheken sind manchmal Produkte um 30% reduziert,weil sie nur noch ein paar Tage haltbar sind.

Auch was man kauft kann Geld sparen.

Z.B. wenn man Kartoffeln,Eier.Zwiebeln,Heringsfilet in Sahnesauce hat,kann man einen Tag Pellkartoffeln mit Fisch und den anderen Tag Bratkartoffeln mit Spiegelei und Zwiebeln machen.

Falls Sie rauchen,man kann stopfen anstatt sich fertige Zigaretten zu kaufen.

Man kann auch die Menge reduzieren,falls Sie viel rauchen.

Überlegen Sie,welche Ausgaben unnötig sind,die man dann eventuell abschaffen kann.

Ich war in einem Billiardverein der monatlich 50€ kostete und konnte auch mal Essen gehen.Das ging trotz Hartz IV und ich hatte noch nicht mal einen Nebenjob.

MFG

Ich nehme an das die 374 € die Warm Miete ist,oder kommt die noch dazu ?

BOTCity84 21.04.2012, 19:45

Nein die 374 Euro sind doch der Grundsatz .....meine Warmmiete beträgt 371 Euro.

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Aus deinen Ausführungen geht nicht klar hervor, ob es sich um eine Bestandswohnung handelt, also um eine, in der du schon wohnst, oder ob du eine Wohnung neu anmieten willst.

Für Bestandswohnung gilt im Grundsatz: der Aufforderung zur Kostensenkung muss eine Wirtschaftlichkeitsüberprüfung vorangestellt sein; bei 60 EUR über der Angmessenheitsgrenze (und das ist ggf. eine vom Mietspiegel abweichende) wird der Umzug in der Regel zumindest bei einer 1Pers-BG wirtschaftlich sein.
Senkst du die Kosten nicht, wird das Amt nur noch die angmessene Miete tragen und Probleme bei der Betriebskostenabrechnung machen.

Für Neuanmietung gilt: liegt die Miete über der Angemessenheitsgrenze, die das Amt unter Berücksichtigung auch besonderer individueller Faktoren festsetzt, darf es keine Zustimmung zum Umzug geben, auch wenn du vorschlägst, einen Teil der Miete selbst zu tragen; damit sind Umzugskosten und Kautionen vom Tisch.

BOTCity84 21.04.2012, 19:44

Ich wohne bereits seit zwei Jahren in der Wohnung. Das heißt das es möglich ist die 60 Euro selbst zu zahlen,wenn die ARGE nur den angemessenen Teil bezahlt ?

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isomatte 21.04.2012, 20:04
@BOTCity84

Da wirst du wohl oder übel Umziehen müssen ! Wenn das 10 € gewesen wären hätte da vom Amt bestimmt keiner was dagegen,aber bei 60 € pro Monat ? Selbst wenn du den Anteil selber Trägst,wer soll denn dann vom Amt deinen Anteil den du von der Betriebskostenabrechnung selber tragen müsstest ausrechnen,die Arbeit macht sich keiner . Wegen des Umzugs kann ich dir sagen,weil du sagtes das der ja auch Geld kostet,das du deinen Umzug selber organisieren musst,mit Freunden oder Bekannten . Die ARGE- zahlt dir nur die Kosten um dir ein Fahrzeug auszuleihen eventuell bekommst du noch etwas Geld um deine Helfer zu Verpflegen . Meinem Kumpel ging es ähnlich,bloß bei ihm ist die Frau abgehauen und die Wohnung war dann zu groß und er musste auch ausziehen !

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BOTCity84 21.04.2012, 20:09
@isomatte

Und eine neue Küche ??? Musste ja beim Einziehen die Einbauküche übernehmen,die Bestandteil des Mietvertrages ist?

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isomatte 21.04.2012, 20:32
@BOTCity84

Vielleicht hast du dadurch eine Chance doch in der Wohnung zu bleiben,musst halt noch mal deinen Mietvertrag vorlegen,aus dem das hervor geht . Wenn das auch nichts bringt,könntest du deinen Vermieter nach der Ablösesumme für die Küche fragen,wenn er allerdings noch über 1000 € dafür will, wirst du dir dein bis jetzt gezahltes Geld für die Küche in den Wind schreiben können . Weil dir das Amt nicht viel mehr als 1000 € Zinsloses Darlehn genehmigen wird !

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Das mußt du beim Job Center Nachfragen den jedes Bundesland hat andere Bestimmungen.mit fg

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