Kostenpflichtige Plastiktüten der Umwelt zu liebe?

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15 Antworten

Entweder ist er ein bloßer Lügner oder ein bloßer Narr, der das glaubt was man ihm weiter Oben eingetrichtert hat.

Ic hwürde mir eigentlich gar keinePlastikbeutel kaufen, wen ich sie nicht für den Müllbräuchte.

Ach ja, vor etlichen Jahren waren sie noch kostenlos, jetzt wird halt Geld damit gemacht und nix anderes.


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Kommentar von oxBellaox
14.05.2016, 16:52

s. meine Antwort bei "TheMentalist" - DH auch für dich

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Kommentar von voayager
15.05.2016, 18:13

Danke

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Autos landen nicht so oft im Meer!

Der Mitarbeiter hatte schon völlig recht, es soll dazu führen, dass man weniger sorglos mit den Tüten umgeht bzw. überhaupt weniger davon nutzt. Was Mehrfachverpackungen etc. angeht hast du natürlich auch recht. Stichworte sind hier z.B. Plastikinseln und Mikroplastik in den Ozeanen.

Wichtig ist aber, dass man sich nicht auf ein einziges Problem konzentriert und mit der Lösung aller anderen wartet, bis dieses eine komplett gelöst ist, solange man die Möglichkeit hat, so sollte man alle Probleme sofort anpacken. Da Plastiktüten und Autos z.B. recht wenig miteinander zu tun haben können diese Problematiken auch angegangen werden, ohne dass dabei die Lösung für eines der beiden auf der Strecke bleibt.

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Klar, das ist eine Art Green-Washing.
Wenn ich "für die Umwelt" Plastiktüten kostenpflichtig mache, aber gleichzeitig Kosmetikprodukte auf Palmölbasis verkaufe, oder es durch die Produktauswahl nahezu verunmögliche anderswo auf Plastik zu verzichten, dann steht das sicherlich im Widerspruch zueinander.
Und sicher stehen da mehr ökonomische, als ökologische Interessen hinter
Jedoch macht es den ökologischen Aspekt davon nicht geringer. Angebot und Nachfrage bedingen nun Mal einander.

Plastiktüten werden so viel produziert und weggeworfen, gehören so zu unserem Alltag, wie die Schuhe.

Und ja, für Erdölpipelines und günstigste Rohölförderung werden Regenwälder gerodet, das Nigerdelta verseucht und mit den Leben(sbedingungen) von Mensch und Tier gespielt.
es ist das gleiche Öl als Rohprodukt, das auch in vieler Kleidung steckt, das in den Tanks vieler Autos und Schiffe unnötig verbrannt wird, das in Plastiktüten verwandelt wird....
Deshalb finde ich die Verknüfung gar nicht so doof.

kostengünstigerer Nahverkehr, würde bspw sicher auch viel zu geringerem Erdölverbrauch und treibhauseffekten beitragen.

Kohle und Atomkraftwerke müssten abgeschaltet und auf keinen Fall mehr subventioniert werden, der Umwelt zur Liebe müssten große Stromkonzerne verstaatlicht werden...

wir müssten der Umweltzuliebe nur noch earthpositive kleidungsprodukte kaufen (baumwoll anbau ist ja bekanntlich problematisch), und es dürfte nur noch fairgehandeltes Silber und Gold in Schmuck, Handys und Zähnen geben

keintropenholz zertifikate m+üssten besser kontrolliert werden...
es gibt so viele probleme.

Plastiktüten sind eines davon und das mal anzugehen, das haben Länder in der sog. dritten Welt geschafft, aber ein angeblich so toller industriestaat wie deutschland kriegt das nicht hin... es macht die geschäfte nicht grüner... aber es schafft mehr bewusstsein...

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du hast als kunde die wahl, ob du verpacktes kaufst oder es sein lässt. auch kann man sich wurst oder brötchen auch über die theke geben lassen udn in seine tupperdose packen.

das problem ist, das die supermärkte jede menge geld mit den plastiktüten machen. wenn ich einkaufe, gibt es mindestens 1 von 5 kunden vor mir, der 1 oder 2 plastiktüten nimmt.

und das einfach, weil sie daheim nicht eine tasche greifen, damit sie den einkauf heimtragen können.

da darf man als kunde nicht bequem sein, sondern muss auch mal beim dönerladen sagen, das man keine plastiktüte haben will.

vor 20 jahren gab es bei einem döner keine plastiktüte, den bekam man in alufolie gewickelt. ich achte seit diesem jahr drauf, das ich sage, das ich keien tüte haben will.

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Kommentar von oxBellaox
14.05.2016, 17:04

wenn ich ein Döner kaufe und den Döner nicht weit zu transportiren habe, mag das richtig sein. Kaufe ich 5 Döner und muss sie weiter transportieren, nehme ich die Tüte. Auch bei einem, wenn er länger unterwegs sein muss. Iwie logisch, oder. Aber es beantwortet in keiner Weise meine obige Frage incl. der Gedankengänge ....

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Hey, am Anfang mag es ein wenig doof sein, weil man es nicht gewöhnt ist immer eine Tasche dabei zu haben. Gerade für Spontaneinkäufe... doch nachdem man 2-3 mal eine Plastiktasche kaufen musste, packt man sich bestimmt den guten alten Jutebeutel ein!

Damit sinkt die Nachfrage nach Plastiktüten, und somit sinkt dann auch die Produktion von Plastiktüten und das schont die Umwelt!

Aber du hast auch Recht, bei manchen Produktverpackungen ist mehr Verpackung als Produkt vorhanden... da könnte man auch noch einiges tun!

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Du musst dich nicht verarscht fühlen. Natürlich gibt es verschiedene Bereiche, in denen der Umweltschutz noch konsequenter praktiziert werden muss. Aber die kostenlosen Tüten im Einzelhandel waren und sind ein ganz großes Umweltproblem, weil sie meistens nach einmaligem Nutzen im Müll landen. Dabei hat doch wirklich jeder zuhause schon Tüten rumliegen oder Permanenttragetaschen und muss nur mal daran denken, diese mitzunehmen. Seit wir in meinem Laden für die Tüten Geld verlangen, ist der Verbrauch um mindestens 90% zurückgegangen, und das ist gut und richtig so.

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Ich hab neulich mal nen Beitrag gesehen wieviel Plastikmüll (warum auch immer) im Meer landet. .. das war voll krass und erschreckend. Dort appellierte man auch daran auf Plastiktüten zu verzichten weil man relativ einfach darauf verzichten kann und mit sowas kleinem was dem einzelnen weder groß schwer fallen wird noch wirklich was ausmacht wenn man sich dran gewöhnt kann man schon ne Menge bewirken. Bei den größeren Sachen hat man oft wenig Einfluss aber irgendwo kann und sollte man anfangen...
Wenn du einen großen Steinberg abzutragen hast fängst ja auch nicht mit dem dicksten in der Mitte an...

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Kommentar von oxBellaox
14.05.2016, 17:01
Wenn du einen großen Steinberg abzutragen hast fängst ja auch nicht mit dem dicksten in der Mitte an...

eben - aber genau das wird hier gemacht - nochmal: warum nicht ganz "oben" anfangen?
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Kommentar von maggylein
14.05.2016, 18:14

das wäre der dickste in der Mitte wo viele mithelfen müssen damit er bewegt wird. jeder einzelne kann aber das kleine Steinchen wegräumen was das bewegen des großen noch schwerer macht

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Naja. Die Produktion lässt aber nach, wenn die Nachfrage sinkt. Durxh die Kosten greifen viele lieber zu mehrfach verwendbaren Stofftaschen. Plastik wird nach der 1. Benutzung meist weggeschmissen; oft nicht einmal fachgerecht. Wie viel Plastik kostete Tieren schon den Tod?
Plastik wird auch nicht von der Natur abgebaut. Stoff dagegen meist schon.... Und somit sinkt die Nachfrage, wenn die Läden weniger Tüten kaufen, wird weniger produziert. Was wollen die Firmen damit?! Nichts.

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Kommentar von oxBellaox
14.05.2016, 16:45

die Tüten werden trotzdem produziert und auch gekauft. 10 -15 cent schrecken wohl kaum jemanden ab

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Kommentar von Adsensio714
14.05.2016, 17:24

Papier ist aber biologisch abbaubar. Wenn das in der Umwelt landet ist es lange nicht so schlimm wie Plastik

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> Die Tüten sind sowieso schon fabriziert - sie sollen jetzt eben nur etwas kosten 

Also noch mehr? Wie du schon gesagt hast, die sind schon fabriziert, also jemand hat die schon bezahlt und ganz bestimmt ist das kleine Tütchen auch in den Preis irgendwie mit eingebunden. Also so gesehen bezahlst du schon davon, nichts gibt es umsonst auch keine Plastiktüten.

Aber noch mehr für eine Tüte zu bezahlen ist auch nicht die Lösung für unser Umweltproblem, umweltfreundliche Tüten wären schon mal ein Anfang, neben den Emissionshandel und so weiter. 

Und so einfach geht es nicht, Geld regiert immer noch die Welt, man kann nicht einfach Autos abschaffen. Außerdem haben wir ganz andere Probleme, neben der Umwelt.

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Das hängt wohl eher mit dem Umgang der Leute mit den Tüten zusammen.

Kurz genutzt und dann schon weggeworfen. 

Es gibt Geschäfte die ihre Tüten zurücknehmen. 

Aber wer bringt die schon großartig dahin zurück? 

Mit dem was für die Tüte verlangt wird,  soll der Kunde dazu angehalten werden sich xmal zu überlegen,: 

" Ob er die Tüte nimmt oder nicht? 

Bereit ist dieses Extrageld zu zahlen?"

Es soll einen dazu bringen,  beim einkaufen einen Stoffbeutel mitzunehmen, gleich mitnehmen nicht erst an der Kasse kaufen. 

Es gibt Geschäfte die bereits gar keine Plastiktüten mehr anbieten, sondern nur noch Stoffbeutel. 

Du schreibst ,: "Du musstet mehrmals überlegen. "

Ich sag dir mal was,:

" Das du dir das mehrmals überlegen musstest,  ob du die Tüte nimmst oder nicht,

 (das war es bestimmt das was du überlegen musstest)

war Sinn und Zweck der Sache.

Finde nicht dass das verar...... ist.

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Kommentar von oxBellaox
14.05.2016, 17:23

nun hast du meinen post aber gründlich mißverstanden: ich musste nicht überlegen, ob ich mir eine Tüte leisten kann, sondern dass Tüten in einigen Läden etwas kosten in anderen widerum nicht. Nirgendwo geht es um das Geld - ich könnte mir auch eine Tüte für 10 Euro leisten.

Hier geht es darum, dass unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes sich wieder einmal kräftig bereichert werden soll - auf Kosten von Leuten, die alles, was man ihnen erzählt glauben.

Ich gehöre nicht dazu ....

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Wie viele Plastiktüten werden eigentlich verbraucht und was passiert mit Ihnen?

1 Billion Stück – auf diese Anzahl wird der jährliche globale
Verbrauch an Plastiktüten geschätzt [2]. Der Konsum von Plastiktüten und
ihre Entsorgung tragen maßgeblich zu wachsenden Müllbergen in vielen
Teilen der Welt und zur Belastung von Mensch und Umwelt bei. Nur ein
Bruchteil der weltweit verbrauchten Plastiktüten wird recycelt,
weiterverarbeitet oder thermisch verwertet. Etwa 90 Prozent der weltweit
gebrauchten Plastiktüten landen auf Mülldeponien. In Abhängigkeit der
eingesetzten Kunststoffe lagern sie dort 100 bis 500 Jahre lang bis zum
vollständigen Zerfall

Der Vergleich mit den Luxusautos hinkt ja wohl sehr.



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"Fühle mich irgendwie vera**cht. Warum?"

weil du nicht nachdenkst.

in vielen geschäften sind die schon seit langem kostenpflichtig - und das ist gut so!

aber in den punkten der verpackungen gebe ich dir voll und ganz recht. 12 umverpackungen braucht kein mensch - die nerven mich ebenfalls!

statt der sportwagen würde ich allerdings ineffiziente, spritfressende, stinkende roller entsorgen. 3l/100km bei dem mini-hubraum ist ja lächerlich.

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Umsonst gibt und gab es zumindist soweit ich weiß sowieso nur die superdünnen Misttüten die bei 1 mal schief angucken zerreißen.

Sicher kann man auch an anderer Stelle Verpackungsmüll oder unsinniger Luxus eingespart werden, aber wir leben nunmal in einem Kapitalismus, für den ist nutzloser Luxusscheiß lebenswichtig.

Wie wäre es wenn du einfach eine Tüte mitnimmst?
Jeder hat doch wohl die ein oder andere Tüte zuhause liegen, ne Klappbox nen Jutebeutel oder sonstwas zum einkaufen.
Man braucht nicht jedesmal eine kostenlose Tüte die sowieso wieder nur im Müll landet wenn man wiederverwendet.

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Kommentar von oxBellaox
14.05.2016, 18:11

ich habe 8 Stoffbeutel - 3 davon übrigens Werbegeschenke ;) - darum geht es nicht - mir war wichtig herauszuarbeiten, dass man, wenn man WIRKLICH am Umweltschutz interessiert ist, auch woanders ansetzen kann und nicht sich noch weiter bereichern - nämlich indem man etwas für Tüten nimmt.

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Finde ich genauso. Vorallem, in anderen Ländern hat man 5 fach so viele Plastiktüten und schmeißt sie sogar ins Meer. Ich verstehe es nicht.

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Kommentar von oxBellaox
14.05.2016, 16:51

eben - darauf will ich hinaus: dass man sich wieder mal bereichern will - die Umwelt ist nur vorgeschoben. Das finde ich traurig, denn wie ich oben schrieb, man kann der Umwelt zuliebe auch woanders ansetzen. Traurig, wie sich dumme menschen wieder mal so manipulieren lassen.

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