Kostenfestsetzungsantrag - Scheidung -

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In Scheidungsverfahren werden die Kosten gegeneinander aufgehoben, d.h. das Kostenfestsetzungsverfahren ist recht simpel, da es sich nur auf die Gerichtskosten und nicht auf die Rechtsanwaltskosten bezieht. Die gerichtliche Kostenrechnung sollte zu dem Verfahren schon vorliegen. Dann schaust du nach, wieviel der vorgeschossenen Gerichtskosten mit dem Erstattungsanspruch gegenüber dem anderen Beteiligten verrechnet wurden (alternativ die Hälfte der gesamten angefallenen Gerichtskosten) und beantragst, diese gegen den anderen Beteiligten festzusetzen. Ohne Musterantrag wird das aber wohl nichts werden, weswegen du dich vielleicht an eine Kollegin aus der Berufsschule wenden solltest, wenn dir deine direkten Kollegen nicht weiterhelfen können. Eine andere Möglichkeit wäre es, in alten Akten nach solchen Anträgen zu schauen.

Dein Betrieb ist doch (mit) dafür zuständig, dass Du das lernst! Nimm Dir also diese Akte, geh zu demjenigen im Betrieb, der dort Dein Ausbilder ist, und sage ihm, dass Du einfach nicht damit klarkommst und das jetzt mit ihm zusammen machen möchtest.

Es kann nicht sein, dass Du das wochenlang vor Dir her schiebst. Denn gerade in einer Anwaltskanzelei gibt es doch oft Fristen, die nicht versäumt werden dürfen.

Und es kann auch nicht sein, dass Dir niemand hilft. Dann sollen sie keine Auszubildenden einstellen. Niemand sollte voraussetzen, dass Du das alles beim ersten Mal allein kannst.

habe ich bereits schon öfters getan und auch gesagt, dass ich damit nicht zurecht komme. Man bekommt immer nur gesagt "Sie schaffen das schon".

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@ninaminarina

Das ist nicht das, was man von einem Ausbildungsbetrieb erwarten sollte...

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''Kostenfestsetzungsantrag''. Dieses Wort sagt mir leider gar nichts und ich weiß mir auch einfach nicht mehr zu helfen.

Ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass du den Begriff noch nie gehört hast. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dir niemand hilft. 

Ein Kostenfestsetzungsbeschluß wird selbstverständlich beim Gericht beantragt. Wo denn sonst???

Ja, und diesen soll ich erstellen/beantragen! Meine Frage war nicht WO man ihn stellt, sondern WIE!!!

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Sehr geehrter Herr ...,

mit großem Interesse habe ich im Internet durch die Jobbörse der Agentur für Arbeit erfahren, dass Sie einen Ausbildungsplatz zur Rechtsanwaltsfachangestellten anbieten.

Da ich mich sehr für das Gerichtswesen und die deutsche Rechtsprechung interessiere, gerne mit dem Computer arbeite und Spaß an verwaltenden und organisatorischen Tätigkeiten habe, bin ich davon überzeugt, mich bei Ihnen für diesen Ausbildungsplatz zu bewerben.

Neben Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit und Organisationstalent gehören zu einer erfolgreichen Rechtsanwaltsfachangestellten freundliches und höfliches Auftreten gegenüber den Mandanten, Eigenschaften, die ich besitze.

Beim Anlegen und Führen der Akten kann ich meine organisatorischen Fähigkeiten miteinbringen. Da ich gerne mit Menschen zusammenarbeite und sehr genau bin, freue ich mich, Mandanten in der Kanzlei zu empfangen und sie korrekt über den entsprechenden Sachstand zu informieren.

Im Juni 2012 habe ich die Realschule und im Juni 2013 die einjährige Handelsschule erfolgreich abgeschlossen. Danach war ich als Bundestfreiwilligendienstleistende in einer Kindertagesstätte tätig und habe anschließend ein viermonatiges Praktikum als Verkäuferin in einem Möbelhaus absolviert, um weitere Berufserfahrungen zu sammeln.

Gern möchte ich Sie persönlich von meinen Stärken überzeugen und freue mich sehr über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

ODER :

Sehr geehrter Herr ...,

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Da ich mich sehr für das Gerichtswesen und die deutsche Rechtsprechung interessiere, gerne mit dem Computer arbeite und Spaß an verwaltenden und organisatorischen Tätigkeiten habe, war ich davon überzeugt, mich bei Ihnen für diesen Ausbildungsplatz zu bewerben.

Neben Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit und Organisationstalent gehören zu einer erfolgreichen Rechtsanwaltsfachangestellten freundliches und höfliches Auftreten gegenüber den Mandanten, Eigenschaften, die ich besitze.
Ich stelle mich gern neuen Herausforderungen und bin allgemein Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen. Meine Arbeitsweise ist immer sehr genau, sorgfältig und gewissenhaft.
Meinen Mitmenschen begegne ich stets offen, freundlich und wertungsfrei.

Im Juni 2012 habe ich die Realschule und im Juni 2013 die einjährige Handelsschule erfolgreich abgeschlossen. Danach war ich als Bundestfreiwilligendienstleistende in einer Kindertagesstätte tätig und habe anschließend ein viermonatiges Praktikum als Verkäuferin in einem Möbelhaus absolviert, um weitere Berufserfahrungen zu sammeln.

Gern möchte ich Sie persönlich von meinen Stärken überzeugen und freue mich sehr über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

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Hallo

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