Kostenbeteiligun bedeutung?

6 Antworten

Es gibt da keine festgelegten Floskeln, die allgemeingültig sind. Manchmal formuliert derjenige einfach nur umständlich oder missverständlich. Da hilft es nur konkret nachzufragen, was er darunter versteht.

Bei den meisten RB`s geht es um einen festen monatlichen Betrag, den man für die festgelegte Anzahl von Malen, die man reitet, zu zahlen hat. Doch ich habe durchaus schon von RB´s gehört, wo das anders läuft und wo auch anteilig Schmied- und Tierarztkosten mitgezählt werden sollen. DAS würde ich als RB allerdings nicht machen wollen, denn er Faktor Tierarzt ist kaum kalkulierbar, verletzt sich das Pferd mal langwierig oder benötigt eine OP.

Deshalb erkundige Dich einfach, was derjenige oder diejenige konkret damit meint, was für den monatlichen Obolus enthalten ist und ob es noch irgendwelche Extrakosten gibt.

Die Kostenbeteiligung ist eine juristische Falle für jeden Pferdebesitzer.

Manche meinen damit den Reitbetiligungsbetrag erklären zu müssen. Anteile an Fixen-und Variablen Kosten. So der Betrag den Du im Monat zu bezahlen hast.

Das kann so weit gehen, dass die RB in einigen Jahren  Recht am Eigentum hat. Hierzu gab es in der Vergangenheit schon einige Verfahren.

Ein sehr unkluge Art eine derartige Kalkulation zu einer Vertragsgrundlage zu machen.

Das interessiert mich jeztz - kannst du da näheres zu berichten? Ich dachte nämlich auch, so was zu wissen, dass eine zahlende Reitbeteiligung in gewissem Maße als Mitbesitzer gilt. Bitte um nähere Info!

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@Urlewas

Das hat weniger was mit der RB zu tun, als mit der Art der Vereinbarung. Wer so offensichtich an den Unkosten betiligt wird, ist selbstredend auch ein Eigentümer. Der Normale kalkuliert im Stillen und fast das Ergenbis in eine Miete, Gebühr usw.

Also diese ganzen Spielchen mit Hufschmied, TA, Pension mit Faktor/30 x Reittage.

Ich habe das erste mal davon in der Cavallo oder sonst so einer Zeitschrift gelesen, das ist schon lange her. Jedenfalls sollte das Pferd verkauft werden. Die RB hat geklagt und Recht bekommen. Sie wurde 5 Jahre lang mit einem Betrag X an den Kosten beteiligt. Somit unterstellte man der RB einen Erwerb am Miteigentum des Pferdes.

Klingt aber auch plausibel. Wenn Du bei mir einziehst und Dich mit 50% an den Hypotheken beteiligst, ich möchte nicht wissen wie so ein Fall vor Gericht gewertet wird. Du hast schließlich Unkosten bezahlt und keine Miete.

Davon mal abgesehen funktioniert diese Kalkulation soweiso nicht, denn:1. sind RBs zu 90% Minderjährig und mit Minderjährigen macht man keine Geschäfte, das ist unseriös. 2. Muss der Mehrwert degegen gehalten werden, denn die RB verschafft einem auch Vorteile.

Wir haben die RB-Gebühr vor 2 Monten endgültig abgeschafft und Verantwortungen verteilt. Die RBs die was mitbringen können oder wollen sind geblieben, die die nur da waren ohne das sie einem was bringen, ausgenommen Geld, mussten gehen. Jetzt läuft der Laden.

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Mit Kostenbeteiligung ist natürlich nicht mehr gemeint als dass man sich eben an den Kosten des Pferdes beteiligt, also etwas dazu tut. Wie hoch, wie oft und wann dieser Betrag bezahlt wird, wird individuell abgesprochen.

Oft gibt es einen monatlichen festen Betrag, es wird pro Tag gerechnet an dem die Reitbeteiligung kommt, manche zahlen jeden Hufbearbeiterbesuch, manche sogar prozentual an allem.

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