Kostenbeitrag bei Volljährigen Sohn nach §35a?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Normalerweise seit ihr dem volljährigen Kind gegenüber nur zu Unterhalt verpflichtet, wenn dieses Schule oder Ausbildung absolviert.

Bei einem Kind, dass unter SGB VIII, §35 a betreut wird, sieht das anders aus.

Du musst unbedingt beim Jugendamt auf ein zeitnahes HPG drängen, wo festgelegt wird, welche Ziele für deinen Sohn angesetzt sind. Das HPG ist rechtlich verbindlich, d.h. wenn diese ziele nicht eingehalten werden, habt ihr deutlich bessere Position, die Unterhaltszahlungen einzustellen.

Sollte dein Sohn dauerhaft erwerbsunfähig sein, sprich mit der Krankenkasse über Sozialgeld.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HalloRossi
26.10.2016, 11:14

Genau!

1

Der Junge hat nicht ohne Grund §35 bekommen. Er tut nichts, weil er faul oder böse ist, sondern weil er seelisch krank ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sprecht nicht mit dem Jugendamt. Sprecht direkt mit dem Pädagogen in der Wohngruppe. Diese sind verpflichtet ein bis zweimal im Jahr Hilfplangespräche zu machen ( offizielle Sitzungen) und ihr habt ein Anrecht auf Elternarbeit, also das ihr in das pädagogische Handeln mit einbezogen werdet. Normalerweise ( ich arbeite in einer 35a Einrichtung als Pädagoge), werden Jugendliche, die sich komplett verweigern, rausgesetzt!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sanja2
26.10.2016, 08:23

für das Anliegen dieser Eltern ist das überhaupt nicht hilfreich. Bei einem volljährigen Kind kann das Kind auch entscheiden das die Eltern nicht am Hilfeplan teilnehmen sollen. Zum Hilfeplan sind vor allem die Sachbearbeiter im Jugendamt verpflichtet, den Pädagogen in der Einrichtung ist das nicht so wichtig, so lange die Kostenübernahme unbegrenzt ist bzw. noch eine lange Laufzeit hat.

0
Kommentar von HalloRossi
26.10.2016, 11:12

Nicht bei 35a

1
Kommentar von HalloRossi
26.10.2016, 11:13

Du meintest bei 34 ger Kindern! Bei 35 ger Kindern ist zum größtenteils die Krankenkasse der Kostenträger und eher weniger das Jugendamt

0
Kommentar von thobimani
26.10.2016, 13:29

Hallo, zunächst danke für die Hinweise und Empfehlungen.

Man wird schnell als Eltern abgestempelt, dass man nicht zahlen will, dass man sich nicht um sein Kind kümmert, VORURTEILE ohne Ende. Wir distanzieren uns von alle dem, wir würden unserem Sohn sehr gerne helfen, und haben auch schon sehr viel versucht.

Wir würden ALLES für ihn machen, doch wenn er alles verweigert, was soll man denn da noch machen. Geht man zum Jugendamt wird uns immer gesagt, aus Datenschutz Gründen dürfen sie nichts sagen, ruft man in der Einrichtung an, bekommt die gleiche Aussage. Wie schon geschrieben, es ist unser Kind, und ja, wir wissen das wir für ihn zahlen müssen, aber wir meinen, dass er eine Mitwirkungspflicht schon hat, und doch jetzt nicht bis zum 27. Lebensjahr die Füße hochlegen kann, und absolut nichts macht, und wir eine erhebliche Summe an Unterhalt zahlen!!!!!

 

0
Kommentar von HalloRossi
26.10.2016, 14:40

Nein, dafür gibt es Hilfeplanungen ( HPG)diese sind für alle verbindliche

0
Kommentar von HalloRossi
26.10.2016, 14:42

Wenn eine hilfeplanung nicht funktioniert, bedarf es eine neue. So einfach ist das!

0
Kommentar von HalloRossi
26.10.2016, 14:44

Vielleicht ist die Einrichtung nicht geeignet, oder es bedarf mehr therapeutischen Ansatz oder intensivpädgogische Massnahmen oder whatever. Du bist mit involviert in der Hilfeplanung. Irgendwas scheint also an euren Konzept nicht zu funktionieren, also braucht ihr ein neues!

0

für so eine Frage ist das Forum hier viel zu allgemein. Ich kenne mich eigentlich gut in dem Bereich aus, aber so detailiert im Bereich der Kostenzuzahlung leider dann doch nicht. So traue ich mich nicht hier eine Einschätzung abzugeben. Ihr könnt euch Hilfe oder Rat bei einem Anwalt für Sozialrecht suchen, da dürftet ihr eine rechtssichere Auskunft bekommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

35a sind Kinder mit schweren psychischen und seelischen oder geistigen Behinderungen. Er hat ein Anrecht auf Förderung und Betreuung! Und er hat auch ein Anrecht auf Berufsfördernde Maßnahmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von thobimani
26.10.2016, 13:31

Natürlich hat er ein Anrecht auf Berufsfördernden Maßnahmen, aber er macht es doch einfach nicht, genau das ist ja unser Problem!!!!

0
Kommentar von HalloRossi
26.10.2016, 14:39

Dann muss ein neuer Hilfeplan einberufen werden

0

blöde Situation

bitte poste das mal hier, ggf. abgespeckt auf die rechtlichen Fakten der Zahlungsverpflichtung: 

www.tacheles-sozialhilfe.de 

Die sind super fit. Viel Glück 🍀

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hey So jetzt mal ne Dumme Frage.... Darf das Jugendamt euren Sohn wirklich in seine Obhut nehmen ? Denn er ist ja schon Volljährig ?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?