Wie sollte man die Kosten in einer Partnerschaft aufteilen?

5 Antworten

Mein Mann und ich haben sowas immer ganz einfach geklärt, auch vor der Ehe und wir sind noch keine 10 Jahre zusammen: Alles Geld, das rein kommt, kommt in einen großen imaginären Topf. Ab da gibts kein "mein Geld, dein Geld." mehr. Wir hatten natürlich ganz am Anfang getrennte Kasse, jeder beteiligte sich zur Hälfte an allem, unabhängig davon, wie viel wer verdient hat. Das wurde uns irgendwann zu dumm, da ständig nach zu rechnen. Hätten wir uns irgendwann mal getrennt und einer hat deutlich mehr investiert...ja dann hätte der eben Pech gehabt. Es wäre ja klar gewesen wer z.B. den Fernseher gekauft hat...dem hätte der dann auch gehört.

Da gehört natürlich viel Vertrauen und Ehrlichkeit dazu, funktioniert dann aber wunderbar und nimmt den finanziellen Druck aus der Beziehung, der da gar nichts drin zu suchen hat...find ich jedenfalls. Sonst dreht sich irgendwann nur noch alles ums Geld.

Du hättest Eure Finanzen längst klären sollen.

Was Euch niemand wünscht, wäre eine Trennung; in diesem Fall, wärst Du aber ohne vertragliche Absicherungen, die Dumme.

Zum Anlass des abgeschlossenen Studiums, solltet Ihr schnellstens "Klar Schiff" machen.

Hoffentlich hält Deine Beziehung, auch in der neuen wirtschaftlichen Situation!

Danke für deine Antwort.

Ich gehe natürlich nicht davon aus, aber leider kann man es nie wissen, wie lange eine Beziehung hält. Deshalb ist der Hausumbau so kalkuliert, dass ich auch alleine in der Lage wäre, das Darlehen abzubezahlen ... wenn mein Freund dann jetzt aber verdient und sich an den laufenden Kosten beteiligt, kann ich natürlich leichter und vielleicht auch schneller die Schulden abbezahlen.

Nur ist mir eben nicht klar, wie viel ich da von meinem Freund für das "Darinwohnen" verlangen kann.

Ich bin auch gespannt, wie sich nun alles weiter entwickelt, da sich nicht nur die wirtschaftliche Situation ändert.

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Wenn Dir das Haus alleine gehört, sollte er angemessen "Miete und Nebenkosten" zahlen. Die "Miete" orientiert sich am besten an dem, was marktüblich ist. Steuerliche Beratung ist hier wichtig, sonst könnte da ein Fettnapf draus werdne und du verlierst eventuell Abschreibungsmöglichkeiten.

Ich denke es gibt ein Buch zu den Rechtsfragen des nicht-ehelichen Zusammenlebens. guck mal unter "rechtsfragen zusammenleben" beim Buchhändler Deiner Wahl.

Ja, das Haus gehört mir allein. Wir sind ja (noch) nicht verheiratet.

Das mit den Abschreibungsmöglichkeiten ist mir total unklar. Kann ich als Privatperson irgendwas abschreiben?

Danke!

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@MonaCo123

Wenn Du einen Teil des Hauses vermietest, dann kannst Du diesen Teil steuerlich geltend machen (Abschreibung, Zinsaufwand, etc.). Lass Dich da unbedingt beraten, das kann sonst bös ins Auge gehen, wenn Du "Miete" nimmst, diese aber nicht versteuerst. Und mach um Himmels Willen einen kündbaren Mietvertrag!

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@nurlinkehaende

Ok, danke. Ich vermiete keinen Teil des Hauses, aber ich habe woanders eine kleine Wohnung, die ich vermiete. Diese Miete versteuere ich aber korrekt. Und der Mietvertrag dort ist kündbar.

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@MonaCo123

Deine Sache. Steuerberater und Rechtsberatung ist aber empfohlen.

Für alle Unverheirateten ein Tipp: Wenn A und B zusammen leben, dann ist es sinnvoll, eine reine Risiko-Lebensversicherung abzuschließen. A versichert das Leben von B und umgekehert versichert B das Leben von A. Gegenseitiges Einverständnis gegenüber der Versicherung ist erforderlich.
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