Kosten Verfahren Blitzer

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6 Antworten

muss ich als Fahrzeugführer dann die Kosten für diese Ermittlungen übernehmen?

Nein musst Du nicht. Diese Kosten tragen alle Steuerzahler.

interessant, dass mich nun die Fahrtenbuchauflage 154,16€ gekostet hat.......

Das können nicht nur Kosten für das Ausstellen eines Schmierzettels sein, wodrauf ich Datum und Uhrzeit meiner Fahrt notiere...

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Wenn Dein Vater von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch macht (was ja vollkommen legal ist), bedeutet das gleichzeitig, daß der Täter in seinem familären Umfeld zu suchen ist.

Mit anderen Worten: Meist klappert ein Beamter die Nachbarn ab, bis irgendjemand Dich identifiziert,. Oder sie schauen einfach die Fotos von Führerschein/Perso/Pass durch.

Kurz: Rauskommen wirst Du nicht, aber Mehrkosten entstehen dadurch auch nicht. Richterlich vorgeladen wird da niemand, der Aufwand wäre zu hoch.

Folgen: 80€ Bußgeld, 23,50€ Gebühren und Auslagen, 3 Punkte, Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre, Aufbauseminar (kostet ca. 250€-400€).

beziehen sich die 3 Punkte auf das alte (max 18) oder das neue (max 8) Punktesystem?

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@ProfSchlaumeier

Auf das alte. Das neue Punktsystem ist noch gar nicht beschlossen und schon gar nicht in Kraft. Das wir noch einige Zeit dauern. Bis jetzt ist es erst im Gespräch.

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das Verfahren wurde übrigends kürzlich eingestellt, nun wird geprüft, ob mein Vater ein Fahrtenbuch führen muss. Ich muss also nichts mehr fürchten! :))))

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Die Sache wird trotzdem bei Dir landen. Bereits die Polizei kann sich ein Bild von Dir ansehen und mit dem Foto vergleichen. Die Chance ist gering aus der Sache herauszukommen.

das verstehe ich ja... ist halt nur die Frage, ob für diesen Vergleich oder diese Ermittlungen Kosten auf mich zukommen... mein vater meinte, dass die die Nachbarschaft dann Richterlich Vorladen und das wird teuer, Kosten für das Verfahren etc... ist die frage ob sich die behörde den aufwand macht?!

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Nein, die Kosten dafür werden meines Wissens nicht weiterbelastet.

Wobei ich das eigentlich im Sinne des Verursacherprinzips für sehr sinnvoll hielte.

Bei kleineren Überschreitungen wird schon mal auf die Ermittlung verzichtet, bei 29 km/h drüber werden sie aber sicher versuchen, dich zu ermitteln, und es wird ihnen auch gelingen.

Die Ermittlungskosten musst du nicht tragen.

Wenn du jetzt einen Anwalt einschalten möchtest und das Verfahren anfechten willst, dann musst du es zahlen. Es sei denn du hast eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung.

Verkehrs-Rechtsschutzversicherung habe ich, allerdings mit einer Selbstbeteiligung von 150€

lohnt sich also nicht :)

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nein musst du nicht. aber sei gefasst das sie dich schnell ermitteln.

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