Kosten teilen im gemeinsamen Haushalt mit Partner?!

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21 Antworten

Ich find das auch nicht schlimm das DU DIR eine eigene Wohnung kaufen willst. Mein Freund hat einen Kredit laufen für das Haus was er sich vor unserer Beziehung gekauft hat, in dem wir gemeinsam wohnen und welches dann automatisch UNSER wird :-) ich fühle mich da überhaupt nicht abhängig o.ä. Dazu ist noch zu sagen das mein Freund ca. 2000 € verdient (manchmal mehr, er ist selbständig) und ich in dem selben großen Unternehmen noch bis nächste Woche Azubi bin und dementsprechend auch nicht viel verdient habe, trotzdem war für mich von vornherein klar das wir ausrechnen wir viel % ich von seinem Gehalt verdiene und das gebe ich Monat für Monat fix dazu. Und das wegen der Einrichung, Deko oder Bauzeug füs Haus, da sag ich einfach du das zahl ich oder ich überweise dir später die Hälfte, völlig normal :-).

In einer Bezihung gibt es ein WIR aber wenn du dein Geld komplett rein steckst ist es nun erstmal deins, er kann sich ja dran beteiligen um es zu EUREM zu machen, die Kommentare in der Hinsicht sind echt blöd, zumal das ja garnicht deine Frage war.:-)

Liebe Grüße und Viel Glück Euch beiden

Ich würde das je nach Verdienst aufteilen.

Wenn Du z. B. 1200 Euro verdienst und er 400 Euro verdient, sollte er wenigtens 150 Euro dazugeben. Mehr nicht, er hat ja sich auch Ausgaben wie Fahrgeld z. B.

Du solltest deutlich mehr übernehmen.

Wenn er etwa so viel wie Du verdient, sollte er genau so viel wie Du selbst bezahlen.

Wie macht ihr das?

Wenn du dir eine Eigenstumswohnung kaufen möchtest ist das alleinig deine Angelegenheit. Ich fände es dreist den Freund an den Darlehenskosten zu beteiligen. Es ist ausreichend wenn er die Hälfte für die Kosten übernimmt von dem er auch mitlebt wie Lebensmittel, Wasser, Strom, Versicherungen, GEZ. Solange er noch so wenig verdient reicht es aus das er einen Teil der Kosten übernimmt. Mit 37 sollte man eine solche Milchmädchenrechnung allerdings auch alleine auf die Reihe bekommen.

Richtet ein gemeinsames Konto ein, von dem alle Ausgaben für den Haushalt bezahlt werden. Auf dieses Konto zahlt jeder monatlich eine feste Summe ein, die sich nach seinem Einkommen richtet. Wenn du (nur als Beispiel) 1200 Euro netto hast und er 400, dann zahlst du 75% ein und er 25%. Die Prozentsätze kann man dann anpassen - wenn er später gleich viel verdient wie du, zahlt ihr halbe-halbe ein.

Von diesem Konto hebt ihr auch das Geld ab, das man bar so braucht - da empfielt sich ein eigenes "Haushaltsportemonnaie".

Diese Methode ist fair und transparent und ganz einfach.

Vielen Dank ... so habe ich mir das auch vorgestellt, nur bisher nicht so recht "getraut", das von meinem Freund zu verlangen, da er ja wirklich nicht viel Geld hat.

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@MonaCo123

Deswegen zahlt ja auch jeder nach seinen Möglichkeiten. Aber wenn ihr auf das Haushaltskonto 1000 Euro einzahlt (nur als Beispiel), dannn zahlt er eben 250 und du 750, und er hat trotzdem noch Taschengeld zur Verfügung..

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Eine Möglichkeit wäre ein gemeinsames Konto auf das monatlich von beiden ein fixer Betrag eingezahlt wird. Von diesem Konto aus wird Miete, Essen, Benzin, Strom, Wasser, Heizung, Versicherungen usw gezahlt. Also alles was euch beide betrifft.

Das Geld auf den eignen Konten kann dann jeder für sein Zeugs verwenden wie Kosmetik, Kleidung, Musik, Geschenke für den anderen :)

Solang dein Freund noch wenig verdient soll er einen Anteil davon abgeben, wie viel müsst ihr euch jetzt noch ausmachen. Es kann ja nicht sein dass du alles zahlst, denn wie man merkt stört es dich schon und damit es kein Beziehungsproblem wird solltet ihr das schnell klären.

Wenn man zusammen lebt dann soll man alles 50:50 teilen oder anteilsmäßig gerecht.

Vielen Dank ... ich bin sehr großzügig und bisher hatte ich selten ein Problem mit der Situation, nur dann, wenn ich sehe, dass sich mein Freund mit seinem Geld teure Klamotten oder techn. Geräte kauft. Und auch an Weihnachten, wenn wir seine 12 (!) Verwandten beschenken und ich dann eigentlich alles dafür bezahle!

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Du verdienst also normal und wohnst für UMME bei Deinen Eltern. Du könntest also LOCKER das Geld, das normalerweise für eine Mietwohnung drauf ginge, schon beiseite legen, um zu sparen.

Dass Dein Freund eher unregelmäßig was dazugibt bei knapp 400 Euro, finde ich nicht schlimm. Dass Du jetzt aber rumjammerst, er solle mehr zahlen, damit DU für DEINE Wohnung sparen kannst, klingt mir extrem egoistisch.

Letztlich müsst ihr das untereinander ausmachen, ob er bereit ist, einen Fixbetrag beizusteuern. Ich finde es in einer Partnerschaft aber angebracht, dass der mit dem größeren Verdienst auch den größeren Beitrag leistet. Ich finde auch, dass Du Dir keinen Zacken aus der Krone brichst, wenn Du als Mehrverdienerin den Großteil finanzierst und ihr dann später zu einem 50:50 übergeht, wenn sich die Gehälter angleichen.

Ja, ich verdiene normal ... wohne aber nicht bei meinen Eltern, sondern in einer Wohnung, die meinen Eltern gehört. Ich bezahle nur keine Miete, alles andere aber schon. Also Heizung, Strom, Lebensmittel, Versicherungen, usw. .... und seit ich arbeite, lege ich jeden übrigen Cent zur Seite und mit diesem Geld möchte ich mir nun eine Eigentumswohnung kaufen. Leider kann mich mein Freund dabei finanziell nicht unterstützen, da er bis auf ein paar wenige 100 € kein Erspartes hat!

Bisher komme ich für 99 % aller Kosten auf ... bezahle also auch das Meiste für meinen Freund mit ... da ich nun aber, wegen der Eigentumswohnung - in der mein Freund dann ja auch mit mir wohnt! - noch mehr sparen sollte ... fände ich es angebracht, dass mein Freund etwas mehr beisteuert. Denn bisher konnte er sich mit seinem wenigen Ersparten tolle Klamotten oder technische Geräte kaufen! Ich hingegen verzichte auf all die Sachen schon seit Jahren, eben wegen dieser Eigentumswohnung.

Ok, und später dann gehen wir auf 50 : 50 über, wenn er einen Job hat.

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@MonaCo123

Dann hilft wohl nur eins: mit ihm reden und schauen, wie Ihr Euch einig werdet :)

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Da werdet ihr individuell eine Lösung finden müssen, die euch beiden gerecht wird. Am einfachsten ist es natürlich, wenn man grundsätzlich 50/50 aufteilt, aber wenn die finanzielle Leistungsfähigkeit sehr ungleich verteilt ist, dann passt das halt nicht.

Als ich vor zehn Jahren geheiratet habe, war meine Frau voll berufstätig, und wir haben einfach 50/50 gemacht. Heute kümmert sie sich hauptsächlich um die Pflege ihrer Mutter, und ich trage die Kosten unseres Haushalts alleine. Man muss halt miteinander reden und einen Interessenausgleich herstellen.

Danke für deine Anwort. :-)

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Ihr seid zu zweit und somit würde ich die Kosten einfach durch zwei teilen.

Ja, aber wie ich oben schon geschrieben habe, wir verdienen sehr unterschiedlich!

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Ihr seid beide 37 Jahre alt und er studiert noch?

Na da ist aber irgendwas nicht koscher! Ich tippe mal eher auf "Lebenskünstler" und du solltest langsam mal die Einstellung zu deinem arbeitsscheuen Freund überdenken.

Also in der aktuellen Situation würde ich auch sagen, 150-200 Euro Beteiligung. Alternativ mehr im Haushalt übernehmen.

Wenn ihr beide normal verdient, 50:50.

Wenn es deine Eigentumswohnung ist, würde ich mal gucken, was die ortsübliche Miete sagt, und ihn davon anteilig monatlich Miete zahlen lassen.

Mein Freund und ich teilen uns die Fixkosten (Miete, Strom, Telefon etc) 50:50. beim einkaufen machen wir es nicht so genau, sondern jeder geht mal einkaufen. Bisher klappt das so gut. Ich bin halt kein Fan davon, alles auf genau auszurechnen.

Ich bin auch absolut nicht der Typ für penible Abrechnung ... bei Gott nicht und mein Freund musste jetzt 8 Jahre lang so gut wie nichts beisteuern ... nun werde ich aber ein Darlehen aufnehmen müssen und kann ihn nicht mehr so sehr unterstützen.

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Ist er denn nicht bereit regelmäßig was beizusteuern?

Was muss er denn alles von den 400 Euro bezahlen?

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@faiblesse

Was er von den 400 Euro bezahlen muss kann ich dir ganz genau sagen: seine Krankenversicherung, Studiengebühren, Zeitungsabo, Zahnarzt, seinen Handyvertrag ... alles andere bezahle ich. Nur, wenn ich mal kein Geld dabei habe, kann es sein, dass er im Restaurant bezahlt, was aber sehr selten ist ... und nur, wenn ich ihn darauf anspreche, dann zahlt er mal einen Tank für mein Auto.

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Hmm. Das klingt so, als hätte er sich schon daran gewöhnt, auf deine Kosten zu leben.

Mal einkaufen gehen, Essen oder kino bezahlen, wäre doch das mindeste.

Ich hab ne Freundin, die wohnt mit ihrem Freund zusammen, die verdient aktuell auch nur 400 Euro, da sie einen Sohn haben und sie die Betreuung übernommen hat. Die gibt davon auch immer 200 Euro ab. Und das noch nicht mal, weil sie muss, sondern weil sie es will. Der Freund verdient eigentlich genug.

Du solltest das mal mit deinem Freund besprechen.

Allerdings würde ich sehr auf die Formulierung achten. Ein "du musst jetzt mehr bezahlen, weil ich mir eine Wohnung kaufen will" kommt denke ich nicht so gut an.

Dann evtl eher ein "ich kann dich jetzt nicht mehr so viel unterstützen, da ich für eine Wohnung sparen möchte, lass uns doch mal durchrechnen, was möglich ist"

Oder so was in der Art. Hängt von deinem Freund ab. Bin da auch nicht so gut drin ;)

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@faiblesse

Auch für diese Antwort danke! Ja, es ist für ihn wohl zur Selbstverständlichkeit geworden ... leider. :-( Bisher konnte ich auch damit leben, aber wenn ich ein Darlehen zurückbezahlen muss, geht das halt nicht mehr so bzw. müsste ich noch mehr sparen und er kann sein Geld ausgeben, das wäre wohl unfair, oder?

Hab mir das auch schon überlegt, wie ich es sage und werde es auch so formulieren, dass ich nun seine Unterstützung brauche usw. ...

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Dein Freund lässt es sich offensichtlich auf deine Kosten gut gehen. Ist es denn schon sicher, dass er in diesem Jahr seinen Abschluss macht? Mit 36 noch Student, das klingt eher nach Pascha, der sich aushalten lässt. Ich würde ihm ein Ultimatum stellen. Sonst studiert der ewig und du darfst brav arbeiten und zahlen. Wenigstens bist du so klug und lässt die Wohnung auf dich schreiben.

Ich finde es sollte immer 50/50 sein. wenn dein Freund so wenig verdient, ist es schwer das auch einzuhalten. Ich verdiene weniger als mein Freund, zahle trotzdem die Hälfte, immerhin verwende ich auch alles genauso wie er.

Stellt doch mal einen Plan auf, wofür ihr wie viel ausgibt und wo er 200-300€ beisteuern muss.

Entweder jede rechnung durch 2 oder teilt die rechnungen auf das dass so auf den selben betrag raus kommt (du zb Strom er dafür Heizung usw.)

Was ist das für ne Beziehung wenn du sagst "meine Eigentumswohnung" bei einer richtigen Beziehung gibt es kein Seins oder meins sondern nur ein unser...

Ja, das stimmt. Es wird aber meine Eigentumswohnung werden ... da er leider keinen Cent beitragen kann. Wir werden dort aber natürlich zusammen drin wohnen und gemeinsam alles aussuchen, aber sie wird mir gehören ... und somit wird auch mein ganzes Erspartes draufgehen ... und ich werde nicht mehr so viel für ihn ausgeben können und er wird sich mehr an unseren Ausgaben beteiligen müssen.

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achja deins und meins aber von ihrem geld und wenn er nix einbringt dann gibt es auch kein deins und meins fair und zu gleichen teilen die kosten übernehmen so einfach

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So gemütlich läßt es sich leben. So groß kann keine Liebe sein. Dein Freund ruht sich auf Deine Kosten aus.

Hi, ich habe auch eher als mein Partner voll verdient. Wir haben einen mtl. Festbetrag ausgemacht - den er auf unser "Haushaltskonto" eingezahlt hat. Ich finde das gehört sich einfach so - klar kann man als Vollverdiener ein wenig mehr ausgeben, aber er soll dich ja nicht ausnutzen (auch wenn ich das jetzt nicht unterstellen möchte)

Kommt in deiner Zukunftsplanung außer Geldbeteiligung auch anderweitig ein WIR vor?

Sorry, aber warum willst du dir alleine eine Wohnung kaufen?

Ja, ich würde gerne schreiben, dass WIR uns eine Wohnung kaufen wollen. Aber das geht leider nicht ... mein Freund hat absolut keine Ersparnisse (außer vielleicht ein paar 100 Euro) ... und somit kann er sich nicht an der Wohnung beteiligen, ich wäre schon froh, wenn er sich an den Betriebskosten usw. beteiligt.

Und wenn er dann selber einen richtigen Job hat und Geld verdient, dann muss er sich natürlich mehr an den Haushaltskosten beteiligen ... wird sich aber auch um seine Pensionsvorsorge kümmern müssen und dort monatlich ziemlich viel reinstecken müssen, da er schon ein alter Student ist und bisher keine Pensionsbeiträge einbezahlt hat.

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@MonaCo123

Und man MUSS sich eine Wohnung kaufen?

Und auch JETZT, sofort?

Ganz ehrlich: Ich würde mir eine Wohnung für mich suchen. Es gibt weiß Gott andere Dinge, als sein Leben für eine Wohnung aufzusparen, nur damit man bei Nachbars oder Familie was hermacht.

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@violatedsoul

Wir müssen so bald wie möglich aus der bisherigen Wohnung ausziehen ... und deshalb brauchen wir was Neues. Habe meinem Freund auch vorgeschlagen, zuerst mal noch in eine Eigentumswohnung zu ziehen, das will er aber nicht, findet besser, dass ich mein Erspartes in eine Eigentumswohnung stecke, was ich ehrlich gesagt auch nicht schlecht finde.

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@MonaCo123

Es wäre deine Wohnung, dein Freund würde sich von dir abhängig machen. In meinen Augen keine Basis für eine Beziehung.

Dass er noch studiert, war dir sicher vorher klar. Was das finanziell bedeutet, auch. Du kannst also nicht sagen, was du gibst, sollte er auch geben. Er kann nur davon was abgeben, was er zur Verfügung hat.

Und sollte er nach Anschluss seines Studiums Arbeit finden, fängt er auch erst mal bei 0 an. Ein Vermögen wird er als Anfänger jedenfalls nicht verdienen. Zumal er dann sicher auch Studienkosten zurückzahlen muss?

In Beziehungen sollte es rein theoretisch so ablaufen: Durchrechnen, was geht. Und sich danach einrichten - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Man kann auch erst mal zur Miete wohnen und sich was zusammensparen, bis es für was Größeres reicht.

Und es sollte dann für beide zusammen was sein. Und nicht, dass es dem einen gehört und der andere wird quasi nur geduldet.

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@violatedsoul

Tut mir leid, dass das irgendwie so negativ rüberkommt. :-( Ja, es war mir klar, dass er noch studiert und dass ich mir von ihm kein Geld erwarten kann. Das stimmt. Und ich erwarte mir auch kein Geld ... 8 Jahre lang, musste er nie was bezahlen! Habe sogar seine Arztrechnungen übernommen oder sein Minus auf dem Konto ausgeglichen, als ich ihn kennengelernt habe! Seit ein paar Jahren jedoch verdient er nun eben durch seine Nebenjobs nicht sooo schlecht und deshalb könnte er doch seinen Teil beisteuern. Ich wäre schon froh, wenn es 100 Euro im Monat sind ... leider ist er von sich aus noch nie auf den Gedanken gekommen, was beizutragen ... habe ich toleriert. Nun aber, wird das nicht mehr gehen. Da ich für uns eine gemeinsame Wohnung kaufe und dazu auch ein Darlehen aufnehmen muss, wird er seinen Teil dazu beitragen müssen. Und da wollte ich nun einfach wissen, wie viel das sein könnte!?

Ich würde auch gerne mit allem warten ... bis er eine Arbeit hat und selber etwas angespart hat, damit wir uns gemeinsam was kaufen können ... das wird aber nicht gehen. Denn du schreibst selber, als Anfänger wird er kein Vermögen verdienen und ehrlich gesagt, bis er sich was erspart hat, sind wir alt. Denn mein Freund wird dieses Jahr 37. :-(

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@MonaCo123

Es kommt deshalb etwas negativ rüber, weil einige Infos erst später kommen. Dass dein Freund schon 37 wird, ist natürlich schon ein reiferes Alter. Du scheinst jünger zu sein?

Diese Wohnung soll also dein Eigentum sein. Es sollte dann trotzdem eine Wohnung sein, die rein nebenkostentechnisch bezahlbar ist. Denn NUR Geld in eine Wohnung stecken halte ich wirklich für unnötig. Man hat ja auch noch andere Wünsche, oder?

Sucht wenigstens die Wohnung gemeinsam und rechnet wirklich durch, was sie euch kostet. Sicher sollte sich finanziell jeder angemessen beteiligen an den Kosten. Freie Kost und Logis gab es nur als Kind.

Allerdings - wenn dein Freund sich in den letzten Jahren in deinen Augen wenig kooperativ gezeigt hat, ist es dann wirklich eine gute Idee, zusammen zu ziehen? Ich meine, man kann ja auch mit getrennten Wohnungen eine Beziehung führen.

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@violatedsoul

Wir sind gleich alt. Und wenn die Wohnung mir gehört, dann sollte sie auch für mich allein leistbar sein, falls das mit uns nicht gut gehen sollte. :-( Aber mein Freund sollte sich natürlich an den Ausgaben, die man für Essen, Heizung usw. braucht, beteiligen. Nun ja, wir leben jetzt seit 8 Jahren zusammen ... wäre jetzt irgendwie komisch, wenn jeder in getrennte Wohnungen zieht, nach so langer Zeit.

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Na ja, ich finde das jetzt nicht so schlimm dass sie sich eine Wohnung kaufen will. Man weiß jetzt nicht, wie lang sind sie zusammen? Wie alt sind Sie beiden?

Man könnte es natürlich auch anders formulieren. Sie nimmt das Risiko mit der Finanzierung auf sich. Er beteiligt sich in Form von Miete. Sollte es nicht halten, zieht er halt aus. Sollte es halten, haben sie dann halt zusammen eine wohnung.

So ist doch wenigstens alles geklärt.

Eine Freundin von mir hat sich mit ihrem damaligen Freund auch ein Haus gekauft. Das haben die zwar zusammen gemacht, aber trotzdem im Vorfeld geklärt, was ist wenn sie sich trennen. Also das sie ohne Probleme aus der Finanzierung rauskommt. Und sie haben sich getrennt.

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@faiblesse

Faiblesse, danke, so sehe ich das eigentlich auch. Ich finde es nicht so schlimm, wenn einem allein die Wohnung gehört. Im Falle einer Trennung ist das dann einfacher zur handhaben und viele regeln das ja auch in Eheverträgen irgendwie so.

Da mein Freund kein Erspartes hat und in den nächsten Jahren sich bestimmt auch nicht sofort eine hohe Summe ansparen kann, nehme eben ich jetzt das alles in die Hand ... ich lasse ihn auch absolut nicht spüren, dass es meine Wohnung sein wird, sondern unsere ... nur eben, wird er nun seinen Beitrag beisteuern müssen. Er ist bereits 36 und wir sind seit 10 Jahren zusammen.

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Wir teilen unser ganzes geld.

Jeder die Hälfte. Alles andere wäre nur unfair. Und ausnutzen lassen musst du dich auch nicht.

Jetzt sollte er mindestens 200€ dazuzahlen denn 200€ wären dann für ihn Frei zur Verfügung und das ist genug

Wäre erst mal interessant zu wissen, wie viel sie verdient und was für sonstige Kosten der Herr noch hat. Immerhin verdient sie einen Durchschnittsverdienst und muss keine Miete zahlen.

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@Stellwerk

Mein genaues Gehalt möchte ich hier jetzt nicht preisgeben ... der Herr ;-) jedoch hat außer seiner monatliche Krankenversicherung, Studiengebühren, Zeitungsabo und eventuell mal Zahnarztkosten KEINE Kosten zu tragen. Alles andere bezahle ich ... hin und wieder kauft er sich mal eine teure Markenjeans selber, aber sonst ... nur nach Lust und Laune.

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