Kosten Rechtsanwalt

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Nach dem Beurkundungsgesetz können ausschließlich Notare Verträge über Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte beurkunden. In manchen Bundesländern gibt es Rechtsanwälte, die auch als Notare bestellt sind. In beiden Fällen sind die Gebühren durch die entsprechende Gebührenordnung gleich geregelt. Das Verhandeln von Gebühren ist ausgeschlossen! Die Höhe der Kosten orientiert sich an den Höhen der in einer Urkunde im einzelnen enthaltenen Anträge der Beteiligten und dem vereinbarten Kaufpreis.

Anwaltsnotare

Gerichtsbezirke, die vor dem 1. April 1961 das Amt des Notars im Nebenberuf mit einem Anwalt besetzten, müssen dies auch weiterhin so handhaben. Anwaltsnotare finden sich daher in Bremen, Berlin, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Teilen Nordrhein-Westfalens, Hessen und im württembergischen Rechtsgebiet Baden-Württembergs.

Um Anwaltsnotar zu werden, muss der sich bewerbende Anwalt eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung aufweisen und in dem Amtsbereich, in dem er tätig werden möchte, drei Jahre ununterbrochen als hauptberuflicher Anwalt tätig gewesen sein. Dazu muss er bestimmte Fortbildungen absolviert haben. Seit Mai 2011 muss der Anwalt zudem die notarielle Fachprüfung bestanden haben. Die Bestellung des Anwaltsnotars verläuft wie die eines hauptberuflichen Notars. Um überhaupt Notar zu werden – auch als Notar, der gleichzeitig Anwalt ist – sind strenge gesetzliche Vorgaben zu erfüllen: Der Anwaltsnotar übt wie der hauptberuflich tätige Notar höchste staatliche Funktionen aus, die früher Gerichten vorbehalten waren. Wegen der Hoheitlichkeit der Funktionen führen Notare das Landeswappen.

Der Anwaltsnotar übt zwei Berufe aus: Er ist Rechtsanwalt und gleichzeitig Notar. Er muss im Einzelfall klar zum Ausdruck bringen, ob er als Rechtsanwalt oder Notar tätig wird. Wird er als Notar tätig, ist er ohne Einschränkungen wie ein Nurnotar an die Bundesnotarordnung gebunden, insbesondere also an seine Pflicht zur Unparteilichkeit.

(Wikipedia)

Da jede Grundbucheintragung auch durch einen Notar beurkundet werden muss, zahlst du ggf. am Ende doppelt!

Alles andere wäre innerhalb der Familie im Rahmen der Erbvereinbarungen denkbar. Dann aber kann es beim Todesfall (und nicht geändertem Grundbuch) zu Folgeproblemen kommen!

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