Kosten private Erschließung? (Straße bis Haus)

3 Antworten

Hey! Die Verbraucherzentrale empfiehlt nur ein voll erschlossenes
Grundstück zu kaufen.

Sollte es in eurem Fall nicht anders gehen würde ich auf deren Website nachschauen. Die haben Schritt für Schritt erklärt worauf man achten muss und sind komplett unabhängig:-) Dort steht auch dass man die Erschließungskosten von der Steuer absetzen kann...

http://www.baufoerderer.de/content/erschliessungskosten

Liebe Grüße und viel Erfolg

Nein, dafür bist du selbst zuständig. Ruf am besten mal bei den Versorgern von Gas, Strom, Telefon an und frag nach den Details. Auch musst du dir sagen lassen wie tief das Wasser liegt - dann kannst du eine Firma mit den Erdarbeiten und Verlegearbeiten für Wasser/Abwasser beauftragen. Kosten richten sich nach Tiefe, Erdbeschaffenheit, Abfuhr etc.

die beste lösung ist bei der bauerei sowieso, ein planungsbüro zu beauftragen. damit man weis über welche kosten man dann insgesamt überhaupt redet, es gehört dann zu dieser planung auch eine kostenschätzung und die braucht man z.b. für eine bankfinanzierung sowieso.da gehören auch die kosten für die grundstückserschließung dazu.

man kann sich da natürlich sagen : " was soll denn das, das bisschen bauen mach ich doch mit links !" aber vorsicht ! so mancher bauherr ist über eine fehlende oder nicht ausreichende kostenschätzung schon schwer auf die nase gefallen. das ist dann schon ärgerlich, wenn das geld alle und noch soviel nicht fertiger bau da ist.

im konkreten fall ist es sicherlich so, dass die gemeinde bis zur grundstücksgrenze für die erschließung zuständig ist, ab dann der bauherr . für 30 m zuwegung bei einer breite von 3m incl. aller notwendigen versorgungsleitungen bis ins haus würde ich mal locker 20.000€ einplanen.

Gemeinde will Bauland aufkaufen und dann selbst weiterverkaufen mit Bauzwang

Bei uns in der Gemeinde soll ein neues Baugebiet ausgewiesen werden nun ist es so was wir ca 2400qm besitzen, davon liegen ca 1000qm schon an einer Straße wo gegenüber und rechts von dem Bauplatz bereits bebaut ist. Der Bauplatz ist auch laut den alten unterlagen aus den 70er Jahren erschlossen, wobei die Erschließungsbeiträge seit dem Zinsfrei gestunded sind (wenige tausend DM) "bis gebaut werden kann". In den 80er Jahren hatten wir bereits versucht dort eine Baugenehmigung zu erhalten, diese wurde aber abgelehnt. Warum weiß ich nicht.

Der Rest des Baulands ist nicht erschlossen und auch nicht direkt zugänglich (keine Straße)

So, die Gemeinde möchte nun das Bauland kaufen, man könne es dann zurückkaufen allerdings mit Bauzwang. Soweit so gut.

Der Haken. Die Gemeinde will für alle Flurstücke in diesem Gebiet (da sind noch mehr, also nicht nur unseres) nur 25€/m2 bezahlten. Das ist ok für die Gebiete die jetzt voller Bäume stehen und nicht zugänglich sind aber ein Flurstück von uns (eben die 1000qm) sind ja "erschlossen" und an einer Straße man könnte da sofort Bauen!!

Bauplätze kosten bei uns (es sind nur wenige Verfügbar) 110-130€ PLUS 40€ Erschließung also ca. 150-170€ /qm. Und die die Vorhanden sind liegen an einem Steilhang unseres ist einigermaßen eben.

Die Gemeinde will 25€ zahlen und man können das Bauland dann zum "Sonderpreis" von 130€ zurückkaufen (Erschlossen oder nicht haben die nicht gesagt) Selbst unser 1000qm Stück wäre ja unerschlossen laut Preisaushang der Gemeinde 110€/qm Wert??

Was kann man da machen? Einfach weigern und nicht verkaufen?

Hintergrund die Gemeinde möchte verhindern dass Leute Bauland besitzen und dann nie gebaut wird und ist das egal da wir selbst dort nicht Bauen wollen wir würden wenn es "freigegeben ist" eh verkaufen an Privat.

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