Kosten OP geliehen - Wer gibt diese bei der Steuererklä. an?

4 Antworten

Wie weit die Kosten für eine Lipödembehandlung steuerlich absetzbar sind kann ich dir jetzt nicht sagen. Wenn, dann muss das aber auf jeden Fall deine Schwester angeben, sie bezahlt es schließlich, das Geld von dir ist nur geliehen und bekommst du (hoffentlich) wieder zurück.

Nebenbei möchte ich dir den Ratschlag geben, die Leihgabe unbedingt schriftlich in einem Vertrag festzuhalten, mit einem klar festgelegten Rückzahlungstermin - auch wenn es deine Schwester ist und du ihr vertraust. Es dürfte sich ja vermutlich um einen größeren Betrag handeln.

Von Experte tinalisatina bestätigt

Du schon mal gar nicht, weil du das Geld nur verliehen hast. Das ist kein Vermögensabfluss.

Deine Schwester ggf. weil es keine Rolle spielt, woher sie das Geld hatte, um ihre Ausgaben zu bestreiten.

Ob aber die Kosten für diese OP zu den absetzbaren Kosten gehören, bezweifle ich mal. Sie ist nicht zur Einkunfsterzielung notwendig, und wenn sie medizinisch notwendig wäre, hätte sie die Krankenkasse übernommen.

Die KK übernimmt die Kosten erst im letzten Stadium der Krankheit, der Weg bis dahin ist aber mit viel Schmerz verbunden. Solange möchten die wenigsten abwarten. Als außergewöhnliche Belastung und einen ärtzlichen Attest dürfte das eigentlich kein Problem werden, die OP abzusetzen

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Du gibtst auf deiner Steuererklärung ein Guthaben bei deiner Schwester an uns sie auf ihrer Steuererklärung eine Schuld dir gegenüber.

Der Klinik ist das egal. Ihre Rechnung wurde beglichen; egal von wem.

Wenn das überhaupt jemand absetzen kann, dann derjenige, der das bezahlt, also Du. Du hast den Überweisungsnachweis.

Ich wüsste aber nicht, wo man so was absetzen könnte: außergewöhnliche Belastungen????? Die Kosten komplett ersetzt bekommst Du eh nicht.

Wenn es eine notwendige OP wäre, würde ja die KK zumindest einen Anteil übernehmen.

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