Kosten für Wohnungsumbau in einer Mietwohnung

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10 Antworten

Mit etwas Glück werden Sie und Ihr Vermieter sich noch vor Gericht sehen. :-) Schwieriger Fall: Da alles mündlich abgemacht wurde, steht nun Aussage gegen Aussage! Selbst wenn Sie aus gutem Anlaß (defekte Küchengeräte austauschen, was ja an sich Sache des Vermieters gewesen wäre) auf eigene Kosten den Umbau gemacht haben, haben Sie keinerlei Beweise: weder die Zustimmung des Vermieters noch dass die Küchengeräte defekt waren. Es bleigt eigentlich nur noch übrig, es mal auszuprobieren und es hart auf hart kommen zu lassen. Sicherheitshalber können Sie sich aber noch beim Mieterverein oder bei den Öffentlichen Rechtsauskunft bzw. Verbraucherzentrale erkundigen.

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Nur eine Anmerkung: Der Vorvermieter hat meinem späteren Mieter eine komplette Küche mit Elektro-Geräten zur Verfügung gestellt. Während der Mietzeit ging der Gasherd kaputt, der Mieter hat diesen ersetzt und bei seinem Umzug auf Rat seiner Rechtsanwältin nicht mitgenommen.

Das war im übrigen beim Spiegelschrank im Bad ebenso.

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Kommentar von Obelhicks
03.06.2010, 11:49

da kannst du mal sehen, wie anwälte daneben liegen und dafür geld nehmen.

aber was hat das mit der frage zu tun?

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Das mit der Ablöse werde ich mir abschminken können, aber die beiden E-Geräte werde und will ich ihm nicht aushändigen. Übrigens mein Umbau waren ein Mittelklassewagen in der oberen Schicht und das vor 2,5 Jahren

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Ich kann deine Verärgerung gut verstehen! Leider hättest du vor dem Umbau schriftlich festlegen müssen, wie das beim Auszug gehandhabt wird. Wenn der Vermieter lediglich das Einverständnis für den Umbau gibt, dann muss er sich nicht an den Kosten beteiligen und auch nicht rückvergüten. Ich fürchte, du wirst dich mit den 15 % zufrieden geben müssen. Nächstes Mal unbedingt ein Übergabeprotokoll anfertigen, dass der Vermieter unterschreibt. Genau aufschreiben, was als Inventar vorhanden ist und welche Mängel bestehen! Ansonsten würde ich mich mal beim Mieterschutzbund informieren, welche Möglichkeiten du hast!

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Dir wurde eine Einbauküche mit E-Geräten zur Verfügung gestellt.

Diese Küche wurde von Dir ausgebaut.

Was mit der bisherigen Küche geschehen soll, wurde offenbar - wie leider überwiegend üblich - nicht geklärt.

Du hast einen Anspruch entsprechend dem Zeitwert ( Abschreibung mittlere Qualität 10 % p.a.) unter Berücksichtigung der Abnutzung, aber nur wenn Entsprechendes vereinbart wurde, nicht dann, wenn - was wohl auch der Fall sein dürfte - die Küche von Dir ohne klare Absprachen ersetzt wurde.

Hier sind die E-Geräte wieder einzubauen. Nimm den Betrag an, versuche nochmals einen höheren Betrag auszuhandeln, aber lasse Dich hier auf keinen Rechtsstreit ein, denn Du wirst diesen unter den hier gegebenen Umständen ( soweit Du sie dargestellt hast ) verlieren.

Mein Rat auch hier wieder. Niemals als Mieter in einer Mietwohnung investieren, wenn mit dem VM keine klare Abpsrache getroffen ist, was dieser bei einem vorzeitigen Auszug erstattet.

Hier ist nämlich eine Fehlinterpretation vorliegend. Es ist nicht Deine Küche, sondern Du hast diese Küche ( selbst bezahlt ) gegen die Küche des Vermieters ( von diesem bezahlt ) ausgetauscht. Der VM war verpflichtet, die Geräte, die defekt waren, zu ersetzen.

Du hast den Weg der eigenen Küche genommen, aber hierbei Dich nicht gegen Ansprüche abgesichert.

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Einen Anspruch auf Zahlungen des Vermieters für Umbauten hast du nur, wenn das schriftlich vereinbart wurde - nicht nur der Bau sondern auch die Ablöse. Wenn im Mietvertrag keine Geräte stehen und auch sonst kein Papier dazu existiert, brauchst du auch deine nicht drin lassen.

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Wenn ich es recht sehe geht es dir nur um die Frage, ob du die beiden von dir angeschafften Elektrogeräte mitnehmen durftest. Das läßt sich ganz klar bejahen. Es handelt sich dabei um dein Eigentum. Es ist durch den Einbau in die Küche nicht auf den Vermieter übergegangen. Außerdem gibt es § 539 Absatz 2 BGB, in dem steht, dass der Mieter berechtigt ist, eine Einrichtung wegzunehmen, mit der er die Mietsache versehen hat.

Eine andere Frage ist die nach der Ablöse und danach, ob du die alten defekten Geräte wieder einbauen mußt. Aber diese Fragen hast du ja nicht gestellt.

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Kommentar von wowe58
03.06.2010, 13:09

Die alten Geräte habe ich natürlich nicht mehr, jetzt habe ich aber noch eine Frage, weiters habe ich einen Ofen eingebaut mit dazugehörigem außenliegenden Kamin, wenn ich jetzt den Ofen mitnehme, kann dann der Vermieter verlangen, dass ich den Kamin abbaue, das Bohren der Löscher hat mein Vermieter in Auftrag gegeben, steht zumindest auf der Rechnung, die natürlich ich bezahlt habe

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Ohne etwas schriftliches siehts finster aus zumindest für die Ablöse ! Die Geräte kannst du nätürlich mitnehmen du sie ja gekauft hast.Am besten wäre es wenn du die alten noch hättest dann könntest du die wieder reinstellen. Und selbst wenn ich eine Wohnung mit KÜche miete, heisst ads noch lange nicht mit E-Geräten oder Mobiliar, die Küche ist nur der Raum.

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Kommentar von tinafritz1992
03.06.2010, 10:10

Das mit den Geräten ist leider auch nicht so gesagt. Es waren ja Geräte in der Wohnung. Dass sie von Vornherein defekt waren, kann sie leider nicht belegen. Der Vermieter könnte behaupten, dass sie später erst kaputt gegangen sind und er/sie sie ersetzen MUSSTE!

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Kommentar von etzelbond
03.06.2010, 10:13

Kauf günstige Gebrauchte, Hauptsache steht was drin.

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schön, daß der vermieter sich an die erlaubnis erinnert. denn nebenabreden bedürfen der schriftform.

natürlich kannst du deine geräte mitnehmen, wenn du den alten zustand wieder herstellst. du hast doch wohl nicht das eigentum des vermieters verschrottet, ohne eine ausdrückliche genehmigung einzuholen?

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Die alten Geräte habe ich natürlich nicht mehr, naja werden wir mal abwarten

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