Kosten für Treppenhausreinigung

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8 Antworten

Zuerst ist zu prüfen ob die Treppenhausreinigung im Mietvertrag vereinbart ist.

Die Kosten können dann auch nur im Rahmen der Betriebskostenabrechnung abgerechnet werden und nicht auf einem Schmuddelzettel!

Wenn da nichts steht,kann er auch nichts fordern!

Dann soll sie mit sofortiger Wirkung das Putzen einstellen.

Eine kurze Mitteilung ans zuständige Finanzamt wäre auch recht wirkungsvoll.

ja das denke ich auch, also das ist schon der hammer

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Wenn im Mietvertrag vereinbart, kann der Vermieter die Kosten der Hausreinigung auch auf die Mieter umlegen. Dann aber die wirklich angefallenen Kosten und das wären dann 24 € * 12 Monate. Diese kann er auch auf deine Mutter als Mieterin umlegen. Sie hat ja für ihre Arbeit den Lohn erhalten - von der Kostenumlage muss man das trennen. Angenommen eine Firma würde die Reinigung machen, würden ebenso Kosten anfallen.

Was nicht richtig ist, dass der Vermieter die Kosten für 2 Jahre nun in einer extra Abrechnung auf alle Mieter umlegen will. Die Betriebskostenabrechnung kann immer nur 12 Monate umfassen und nur die wirklich entstandenen Kosten darf er umlegen. Also gegen diese "Abrechnung" muss sie Wiederspruch einlegen.

Deine Mutter ist vertraglich verpflichtet, das Treppenhaus zu reinigen. Wenn sie damit aufhören möchte, muss sie den Vertrag mit dem Vermieter kündigen.

Eine ganz andere Frage ist die, wie mit den 288 € Jahreskosten im Rahmen der Betriebskostenabrechnung umzugehen ist. Wenn der Vermieter die Kosten abrechnen will, muss er sie in die Jahresabrechnung einstellen. Tut er dies nicht, hat er keinen Anspruch gegenüber den Mietern. Das mit dem Zettel geht nicht. Die Kosten gehören als Betriebskosten in die Jahresabrechnung.

Falls er sie dort noch einbezieht, dürfen sie natürlich nur so hoch sein, wie er selbst bezahlen muss. Er darf da nichts draufschlagen. Er kann also pro Jahr 288 € abrechnen und keine Puseratze mehr.

Fazit: So lange die Kosten der Treppenhausreinigung nicht Teil der Jahresabrechnung sind, hat der Vermieter keinen Anspruch auf Zahlung. Wenn er sie in die Abrechnung einstellt, kann er nur die ihm tatsächlich entstandenen Kosten erstattet verlangen. Die Mieter sollten sich insoweit zusammentun. Gemeinsam sind sie stark.

LG

C.

Hat Deine Mutter die 24 Euro im Monat vom Vermieter erhalten? Kann der Vermieter nachweisen, dass er Zahlungen für das Putzen geleistet hat? Das scheint mir nicht der Fall zu sein, denn sonst würde er es nicht in bar verlangen. Ich würde nicht zahlen, wie Du schon vermutest, will er mal eben durch die 4 Parteien an schlappe 600 Euro kommen. Steht überhaupt im Mietvertrag etwas in dieser Richtung, in der Regel wird das doch festgehalten wie die Reinigung gehandhabt wird.

So etwas muss schriftlich vereinbart werden.Ob die anderen Mieter dazu etwas im Mietvertrag stehen haben werden, kann sie nur selber erfragen.

Die Treppenhausreinigung kann nur im Rahmen der Betriebskostenabrechnung umgelegt werden und auch nur dann, wenn mietvewrtrgl. vereinbart. Barzahlung lt Zettel geht nicht. Auch muss jährlich abgerechnet werden und nicht zweijährlich. Die Zahlungsforderung also zurückweisen mit den von mir genannten Argumenten.

ich würde erstmal nicht bezahlen und den vermieter ansprechen. die 147,00€ steckt er sich an die Steuer vorbei ein denn würd ich beine machen!!!!!

das hab ich ihr auch gesagt, aber sie hat immer angst

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