kosten für PVC Boden ?

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1 Antwort

Das kann man so einfach nicht sagen. Normale Abnutzung musst du nicht bezahlen, auch nicht wenn die Oberfläche so weit abgenutzt ist, dass die Farbe weg ist und der Unterboden durch guckt. Wenn du mit Hammer und Meißel ein Loch in den Boden geschlagen hast oder ein Lagerfeuer gemacht hast, schon.

Bei den Reparaturkosten gilt der Zeitwert. Die Lebensdauer eines PVC-Bodens liegt bei ca. 10 Jahren. Wenn du also im neunten Jahr ausziehst, brauchst du maximal 10% eines neuen Fußbodens zu bezahlen.  Möglicherweise weißt du aber nicht, wie alt der Fußboden ist, dann frag den Vermieter.

Am einfachsten ist es, sich mit dem Vermieter zu einigen, für 50€ einen Riesenstress zu machen, lohnt sich nicht.  Wenn aber richtig viel Geld auf dem Spiel steht:  mach ein paar Fotos und geh zum Mieterverein oder zur Verbraucherzentrale. Ist aber nicht kostenlos. Bei uns kostet das ca. 20€ die Viertelstunde. Aber immer noch billiger als ein Anwalt.

Vorab guck mal hier, da steht einiges zu Fußböden beim Auszug:

http://www.mieterbund24.de/teppich-urteil.html

Calibano1992 04.07.2017, 10:33

danke für deine schnelle Antwort na es sind 4 Brandlöcher durchs kochen passiert sehe das ein aber die sagten was von etwa 300 -500 euro für 30 m² sind halt kosten für neues pvc und kosten für den handwerker aber

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guteant 04.07.2017, 12:49
@Calibano1992

Als Beispiel würde ich so rechnen:

als du eingezogen bist, war der PVC-Boden z.B. 3 Jahre alt. Du hast jetzt z.B. 2 Jahre in der Wohnung gewohnt. Der Teppich ist also 5 Jahre alt.  Teppich neu machen kosten z.B. 15€ / qm Material und Arbeit,  bei 30 qm * 15€  wären das 450€. 

Da ein Teppich 10 Jahre hält, wäre er mit 5 Jahren Nutzungsdauer noch 50% wert.  Du müsstest also 50% von 450€ zahlen. 

Außerdem müsste man prüfen, ob nicht eine Reparatur oder ein Teilaustausch auch zum Ziel führt. Kleine Flecken lassen sich mit scharfen Schneide-Stempeln sehr gut flicken.

In Summe: unangenehm und schwierig - das könnte zu einem  Rechtsstreit eskalieren. Überleg dir also, wo deine Schmerzgrenze ist. Davon ziehst du 10% ab und nennst das als Betrag, den du freiwillig zu bezahlen bereit bist. Die 10% sind dann noch Verhandlungsmasse.

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