Kosten für Prüfung der Standsicherheit von Gebäuden

2 Antworten

Habt ihr einen Vertrag mit dem Statiker gemacht? Wenn er einen Vertag nach HOAI ( Honorarordnung für Architekten und Ingeneure ) hat muss er nach Gebührenordnung abrechnen. So aber kann er nach Stunden frei berechnen. Ein Umbau ist immer komplizierter, da man den Altbestand erfassen und berechnen muss. Erst dann kann man Neue Berechnungen machen und Entscheidungen treffen. Ich hätte es genau so gemacht. Grüße aus Bayern MK

Dafür gibt es gesetzliche Regelungen (HOAI und Gebührenordnungen). Danach kann man entweder nach Stunden abrechnen oder nach Herstellungskosten plus Umbauzuschlag. Letzteres geht bei Nutzungsänderungen nicht, also verbleibt nur Stundenlohn.

Ob die Stunden richtig berechnet wurden hat Euer Architekt zu verantworten; diue Rechnung müsst ihr erst nach Prüfung und Freigabe durch den Architekten bezahlen.

Das mit der Nutzungsänderung habe ich auch schon irgendwo gelesen. Mich stören halt nur die 25 angesetzten Stunden für die reine Prüfung der Unterlagen. Dazu kommt ja dann noch die Prüfung vor Ort... Da wir den Auftrag noch nicht unterschrieben haben, werde ich mir wohl noch ein zweites Angebot einholen.

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@Fischersjo

25 Stunden sind sehr viel für die Prüfung der Statik. Das sollte man sich konkret durch einen Tätigkeitsnachweis belegen lassen.

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Tragwerksplaner(Statiker), Bauingenieur, Architekt (ERKLÄRUNG)!?

Ich möchte gerne Tragwerksplaner(Statiker) in der Zukunft werden, doch ich verstehe immer noch nicht ganz genau was ich dafür machen soll, also beim Bauingenieur muss man Abitur dann Ausbildung 3 Jahre lang machen, aber ich möchte ein Tragwerksplaner werden (Statiker) und am besten auch ohne Abitur. Kann mir Bitte jemand ganz genau erklären, muss ein Statiker studieren? was soll er studieren? wie lange? was hat er mit Architekt und Bauingenieur zu tun? Ist er dann auch ein "Bauingenieur"? Kann ich ein Statiker werden ohne Abitur zu machen? Ist das Studium an der Universität oder Hochschule?

Ich wäre unendlich dankbar demjenigen der mir es ganz genau erklärt und auf alle gestellte Fragen beantwortet !!! Vielen Dank im voraus

LG Terom :)

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Sächs. Baurecht: Darf ich einen Hühnerstall im Außenbereich errichten?

Ich möchte ein kleines Gartenhaus in meinem Gemüsegarten errichten, indem ein Hühnerstall und ein Geräteschuppen Platz finden soll. Der Garten befindet sich direkt am Haus, der Schuppen soll etwa in 30m Entfernung errichtet werden. Das Grundstück befindet sich in Sachsen im Außenbereich und im Landschaftsschutzgebiet. Es gibt keine direkten Nachbarn, nur landwirtschaftliche Fläche und angrenzenden Wald. Der Hof hatte früher immer schon etwas Landwirtschaft: eine Kuh, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hund, Katzen...

Meine Fragen:

**1. Darf ich nach Sächsischem Baurecht ein kleines Gartenhaus errichten?

  1. Auf was muss ggf. geachtet werden, dass das Gartenhaus genehmigungsfrei bleibt? Muss es ggf. "mobil" und umsetzbar gebaut sein? Oder bestimmte Grundflächen, Rauminhalte oder Bauhöhen nicht überschreiten?

  2. Gibt es ggf. eine Genehmigung als Nebenerwerbslandwirt oder wenn das Federvieh eine bedrohte Rasse ist...?**

Das Gartenhaus soll landschaftstypisch mit natürlichen Baumaterialien errichtet werden. Ich dachte an einen kleinen Sandsteinsockel und darauf Fachwerk mit Lehmgefach. Nicht riesig groß, aber so, dass 7-8 Hühner artgerecht gehalten werden können und dass Gartengeräte und Futter hieneinpasst. Das ganze mit Kletterpflanzen überrankelt und mit einem Draht- oder Stakketenzaun umzäunt.

Ich hoffe es ist alles ganz einfach. Es wäre doch lächerlich, wenn man auf dem Land lebt und keine Hühner halten darf. Im Innenbereich wäre das dann leichter - etwas absurd.

Ich freue mich über fachlich fundierte Ratschläge oder aber auch erfahrungsgetränkte Tipps!

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Was braucht ein Haus, um es als Wohnsitz anmelden zu können?

Nehmen wir an ich kaufe einen Baugrund und baue darauf nur ein kleines Holzhaus ohne besonderen Anschlüsse. Könnte man so ein Garten- oder Ferienhaus auch als Wohnsitz anmelden? Wenn nein, darf ich darin trotzdem leben? Was unterscheidet einen angemeldeten Wohnsitz von einem nichtangemeldeten, außer dass man schwer Post dorthin schicken kann?

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Baurecht: was gilt denn bloß beim Gartenteich? 100m³ Inhalt oder 15m² Fläche

wie gerne würde ich mir einen Schwimmteich anlegen aber die Bauordnung ist mir ein Rätsel. Da steht einerseits, daß ein Wasserbecken 100m³ Inhalt haben darf (bis 2 m Tiefe) aber der Bebauungsplan in der Gemeinde schreibt vor, daß sowas als untergeordnete Nebenanlage maximal 15 qm Grundfläche haben soll. Da komme ich dann nur auf einen Mini-Teich mit maximal 30m³ Inhalt. Schade eigentlich, denn so ein Bade-Biotop ohne Chlor sollte doch gewünscht sein. Hat jemand eine Idee, wie man das interpretieren oder unter einen Hut bringen kann ?

Danke Euch !!!

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Brauche Hilfe für Bauantrag / nutzungsänderungsantrag! Architekt in dem Umfang wirklich nötig?

Hallo, ich möchte im Keller eine Souterrain-Wohnung erstellen! Die Wohnung soll auch irgendwann in paar Jahren vermietet werden.

Es sind alle Voraussetzungen gegeben, wie:
- Raumhöhe 2,50m
- Erforderliche Fensterfläche auf Wohnfläche, da das Haus in Hanglage gebaut wurde
- Stellplatz
- eigene Haustür
- Bad bereits vorhanden
- Heizung
Usw...

Umbaumassnahmen, wären lediglich:

- 1,5 nichttragende Wände sollen raus (vom Statiker geprüft)
- 4 neu trockenwände von je 1,5m Länge
- der Rest wären nur Renovierungsarbeiten (neuer Boden, Tapete usw)

Die von mir ausgerechneten Kosten für den Umbau belaufen sich auf 4000€ (ich käme auch mit 2500€ hin, aber ich hab ungeplante Ausgaben und evtl andere Ideen dazugeplant)

Die geplante Fläche für die Wohnung wurde damals im Bauplan als Aufenthaltsräume gekennzeichnet. Nun muss ich ja einen nutzungsänderungsantrag für die neue Wohnfläche stellen!
Bei Anfrage beim örtlichen Bauamt wurde mir gesagt, ich bräuchte dafür einen Bauantrag/Baugenehmigung der von einem Architekten eingereicht wird!
Daraufhin bin ich zu einem Architekten!
Dieser berechnete mir seine Kosten auf knapp über 2000€! Wobei er sagte, das er keinen neuen Bauplan erstellen müsste, weil mein erstellter Bauplan (mit architektensoftware) ausreicht!
Ich hab nicht schlecht gestaunt! Klar soll er auch Geld verdienen und er hat ja auch seine Arbeit damit! Will da auch gar nicht dran zweifeln!
Aber es sind ja nicht viele bauliche Veränderungen für die Wohnung nötig! Auch außen bleibt alles wie es ist!

Nun zu meinen Fragen:

Ist der Preis / Aufwand des Architekten wirklich so hoch, für einen Bauantrag für solch ein (in meinen Augen) kleines Projekt?

Hab gelesen, das es auch in Einzelfällen ohne Architekt geht, wäre dies bei mir nicht zufällig auch möglich?

Was fallen denn eigentlich noch an kosten fürs Bauamt (Baugenehmigung und nutzungsänderungsantrag) an? Konnte mir mein Architekt irgendwie auch nicht sagen!

gibt es wirklich keinen Weg,
die Kosten für den Architekten zu reduzieren? Denn bei 4000€ umbaukosten sind mir 2000€ (natürlich plus die Kosten fürs Bauamt) für Planung und/oder Bürokratie einfach viel zu hoch! Steht in meinen Augen in keiner Relation!

Ich würde mich freuen wenn sich jemand die Mühe macht und mir evtl ne detaillierte Antwort geben kann!
Ich bedanke mich schonmal im Voraus! Auch an diejenigen, die sich diese Frage durchgelesen haben und evtl genauso ratlos sind wie ich! 😉

Gruß Mantel

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