Kosten für Hauswand trocken legen (mit Schimmel)?

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4 Antworten

Eine nachträgliche Kellerabdichtung kann von aussen mit Dernoton (mal googeln) oder ähnliches erfolgen. Hierbei werden Kosten für den Neuverputz eingespart.

Kleinere bis mittlere Feuchteprobleme im Keller lassen sich sehr preiswert mittels Temperierleitung im Wandsockelbereich verhindern. Siehe Temperierung nach Henning Großeschmidt im Internet.

Feuchtigkeiten in den Obergeschossen lassen sich durch hydraulische Heizleisten (mal googeln) beseitigen. Diese trocknen die Wände, verhindern Schimmelbildung und stellen den Dämmwert der Wände wieder her (durch die Trocknung). Dadurch werden zuzätzliche Dämmmaßnahmen unwirtschaftlich, weil die Heizleiste gegenüber der Heizkörperheizung bis zu 30% Heizenergie einspart. Die Heizleiste sorgt für ein Wärmestrahlungsklima in den Wohnräumen und bringt damit eine sehr angenehme und gesunde Wärme ins Haus.

So kann man mit wenigen Tausend Euro ein altes Haus kostengünstig trocken und sanieren.

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Welche Wand denn? Welches Geschoss? Sind Holzbauteile betroffen?

Wie sind die VS-Bedingungen? Ist LW-Schaden beinhaltet?

Ein Gutachter liegt bei ca. 65-120 €/h. Was für ein Aufwand vorliegt, kann hier keiner sagen ohne weitere Details.

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Kommentar von mona2412
08.10.2016, 22:54

es ist eine Kelleraussenwand. Wetterseite. Daran soll es liegen....

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Grabe doch einen Graben ums Haus und fülle ihn mit Kies wieder auf. So kann das Regenwasser oder das Wasser welches von der Seite eindrückt (Bergdruck) rasch nach unten weg gehen. So bleibt die Wand trocken.

Je nach Untergrund solltest du noch eine Sickerleitung unten anlegen. Falls der Boden wo das Haus drauf steht lehmhaltig ist kann das Wasser nicht schnell abfliessen. Darum eine Sickerleitung, dass es keinen Stau gibt.



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Also, mit Schimmel kann man schonmal garkeine Hauswand trocken legen! ;-)

Ich selber nehme für eine Bauberatung (meist vor der Entscheidung eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen) 149,00 €. Meine Kollegen sind meist etwas teurer. Aber egal was es kostet - es ist die Investition allemal wert!

Die preiswerte Variante: Man kauft sich eine dezentrale Lüftungsanlage (hört sich jetzt nur teuer an. Googele: "Wohnraumlüftung"). Damit kann man die Luftfeuchtigkeit senken. Man bekommt den Keller nicht völlig trocken, sondern nur trockenER. Kann helfen Schimmel zu beseitigen - muss aber nicht. Die Luftfeuchtigkeit sinkt aber definitiv.

Die teuere Variante: Aufgraben (sofern möglich), Dränage legen und Wand isolieren. Die Wand wird definitiv wesentlich trockener, aber die Feuchtigkeit die von unten durch die Fundamente/Bodenplatte kommt, mit der muss man leben. Da würde nur helfen: Haus hochheben, Isolieren, Haus wieder absetzen.

Ich würde es mal mit der preiswerteren Variante probieren und immer dran denken: Das ist und wird nie ein Neubau...

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