Kosten für Arbeitnehmer bei Absicherungssystem / Rückdeckungsversicherung durch Arbeitgeber?

5 Antworten

Hallo,

ich versuche aus deiner Fragestellung den Durchführungsweg zu erkennen.

Bei Rückdeckungsversicherung kenne ich nur die Unterstützungskasse, bei der das vorkommt. Die anderen Durchführungswege unterliegen der Pensionssichrung beim Pensionssicherungsverein und es entsteht für die zugeagte Leistung keine Rückdeckung..

Die Rückdeckung hat in diesem fall nur was mit der zugesagten garantierten Leistung (Rente und Kapital) zu tun. Die U-Kasse bedient sich eines Versicherers, der die zugesagten Leistungen erwirtschaftet.

Für den Arbeitnehmer fallen hier keine Kosten an, der Arbeitgeber muß Gebühren (Betriebsausgaben) an den Pensionssicherungsverein (auch wenn nur Arbeitehmerbeiträge entrichtet werden) überweisen. Die richten sich nach Testat und der abzusichernden erreichten Renten.

Die U-Kasse ist ein gutes Instrument für Führungskrafte und Geschäftsleitungen. Völlig unzweckmäßig für Abritnehmer, da bei einem Arbeitgeberwechsel die neue Firma nicht deinen Vertrag fortführen wird. Er müsste nämlich der U-Kasse beitreten. Somit wird dein Vertrag beitragsfrei.

Nicht eimal die erreichte Kapitalleistung kann man in einen andere Versicherungsform einfliessen lassen.

Es kann sein, da eine verhältnismäßigkeit zwischen Geschäftsführer und Arbeitnehmer geben muss, hier noch Arbeitnehmer zu finden.

Die gesamte Beratung scheint nicht plausible zu sein.

Ich würde eine Direktversicherung anstreben.

Beste Grüße

Dickie59

Der Arbeitgeber gibt eine Pensionszusage. "Wenn du in Rente gehst, bekommst du Betriebsrente X". Um sicherzustellen, dass dies gewährleistet werden kann (und aus Bilanzgründen...) schließt er dafür die Versicherung ab. 

Du selbst hast mit der Versicherung rein gar nichts zu tun. Du hast dem Versicherungsunternehmen gegenüber auch keinerlei Ansprüche. Die hast du ausschließlich deinem AG gegenüber. 

Anders als bei einer Direktversicherung werden die Beiträge auch nicht von deinem Lohn eingezahlt. Das ist ein Zubrot und für dich mit keinen Kosten verbunden. 

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Es gibt aber auch die (häufig praktizierte) Variante der Direktversicherung unter Gehaltsverzicht. Dabei sind die Beiträge Gehaltsanteile, wobei der AN Steuern und SV-Beitraäge spart.

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Nein, es kommen keine gesonderten Kosten auf den Arbeitnehmer zu!
-außer die Kosten aus dem Versicherungsmantel-

Dein Arbeitgeber sollte sich jedoch sehr gut überlegen, ob er in eine „rückgedeckte Unterstützungskasse“ investieren möchte!

Je nach Unternehmen, kann eine Unterstützungskasse etwas tolles sein. Doch wenn man sich schon dafür entscheidet, dann bitte eine pauschaldotierte Unterstützungskasse.

Alles andere ist Geldvernichtung der Arbeitnehmer !

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Keine gesonderten Kosten außer die aus dem Versicherungsmantel? Also muss der Arbeitnehmer die Versicherung zahlen oder was?

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@Marsjupiter88

Indirekt .


eine rückgedeckte Unterstützungskasse funktioniert nur mit einer Versicherungslösung.

heißt -> Dein Arbeitgeber überweißt jeden Monat einen Beitrag X an die Versicherungsgesellschaft. Die Versicherung zieht dann von dem Geld durchschnittlich 35% Kosten ab und legt den Rest an.

Der Arbeitnehmer bekommt davon jedoch nichts mit. Der gesamte Vorgang passiert im Hintergrund

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@MoechteAWissen

Aber wieso dann indirekt? In deinem Beispiel hat der Arbeitnehmer keinerlei Kosten. AG zahlt eine Summe, die er ja offensichtlich nicht vom Lohn des AN bezieht sondern on top gibt, an die Versicherung. Welche indirekten Kosten sollen hier für den AN entstehen?

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24
@Marsjupiter88

Indirekt, weil der Arbeitnehmer keine „eigene Rechnung“ bekommt. Vielmehr werden die Kosten von dem Zahlbeitrag des Arbeitsgebers abgezogen.

Wie nun die Finanzierung in deinem Fall erfolgt (die Bezahlung der Beiträge), kann ich aus der Ferne nicht beurteilen.

Selbst wenn ich deinem Beispiel der „Arbeitgeberfinanzierung “ (Der Arbeitgeber zahlt den Beitrag) folge, fallen Kosten an. Eine Versicherung Arbeit halt nicht umsonst.

Hier ein Beispiel:
Dein Arbeitgeber sagt dir 100€ monatlichen Zuschuss zu. Diesen Wert überweist er Monat für Monat an eine rückgedeckte Unterstützungskasse. (eine Versicherung) . Die Versicherung schnappt sich jetzt ihre Kosten. (etwa 35€ mtl). Der Rest (65€) werden angelegt und verzinst.

Somit fehlen dir jeden Monat 35€ + Zins….. ( = die indirekten Kosten -> Ohne Versicherung würdest du jeden Monat 100€ sparen)

Es geht aber auch ganz anders.
Würde dein Arbeitgeber in eine pauschaldotierte Unterstützungskasse investieren, dann kann man den monatlichen Zahlbeitrag OHNE Kosten von dem 1€ an verzinsen. (= dem Arbeitnehmer bleiben die vollen 100€ erhalten + Zins)

Verstehst du was ich meine?

Dein Betrieb, (AG) scheint leider schlecht beraten.

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