Kosten für Arbeitgeber bei geringfügiger Beschäftigung

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Das stimmt nicht so ganz, siehe unter...,

4800 pA sind frei, verdienst Du mehr wird der gesamte Betrag steuerpflichtig!!

Geringfügig entlohnte Beschäftigung Für 400-Euro-Minijobs zahlen Arbeitgeber Abgaben in Höhe von maximal 30,74 Prozent des Verdienstes an die Minijob-Zentrale. Das sind Pauschalbeiträge in Höhe von 15 Prozent zur Renten- und 13 Prozent zur Krankenversicherung, die einheitliche Pauschsteuer in Höhe von 2 Prozent (sofern nicht per Lohnsteuerkarte abgerechnet wird) sowie 0,74 Prozent Umlagen zum Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit und Mutterschaft. Für Minijobber, die privat krankenversichert sind, zahlen Arbeitgeber keinen Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung.

Buchbinder 28.01.2011, 21:50

Ah danke...das mit den privat krankenversicherten Minijobbern wußte ich nicht..danke für die Info!!

0
berni01 28.01.2011, 21:54
@Buchbinder

Ist im Tarifvertrag zB Weihnachtsgeld vereinbahrt, zhalt Dir das der Arbeitgeber aber nicht, egal...., bei einer Prüfung wird dieser Satz voll hinzugerchnet. Logo liegste dann über 4800€ und der Arbeitgeber und Du hast so manches Problem

0
micholee 28.01.2011, 22:37
@berni01

Hi, danke für die Antwort. Du nennst auch 2% Pauschsteuer, sofern nicht per Lohnsteuerkarte abgerechnet wird. Deshalb stelle ich mir die Frage, was passiert, wenn ich "mit" Lohnsteuerkarte abrechne? (Fallen die 2% weg oder ist es ein anderer Betrag?)

Übel ist es, sobald man 1 Euro über den 4800 liegt, dass man gleich den ganzen Betrag versteuern muss. Da ist also vorsicht geboten :-)

0
micholee 29.01.2011, 00:03
@micholee

Habe jetzt etwas gefunden, falls man mit Lohnsteuerkarte abrechnet. Laut dem Text, muss man dann garkeine Pauschsteuer, geschweige denn Lohnsteuer bezahlen:

Wählt der Arbeitgeber nicht die pauschale Lohnsteuererhebung, so ist die Lohnsteuer nach Maßgabe der vom Minijobber vorzulegenden Lohnsteuerkarte zu erheben. Die Höhe des Lohnsteuerabzugs hängt dann von der Lohnsteuerklasse ab. Bei den Lohnsteuerklassen I bis IV fällt für das Arbeitsentgelt einer geringfügigen entlohnten Beschäftigung (400-Euro-Minijob) keine Lohnsteuer an; anders jedoch bei Lohnsteuerklasse V oder VI.

0

Hallo!

Dann wollen wir mal;=)) also zu deiner Frage 1:Es fallen immer die 2% pauschale Lohnsteuer an..egal ob mit oder ohne LSt-Karte, da diese für den Mini-Job irrelevant ist.

zu 2. Du kannst neben deinem Hauptjob unzählige Mini-Jobs haben, sofern du insgesamt bei den Mini-Jobs nicht mehr als 400 € verdienst, und dein Arbeitgeber mit den Nebenjobs einverstanden ist. Da die Minijobs einer anderen Personengruppe in der Lohnabrechnung zugerechnet werden, werden diese auch anders abgerechnet, es sei denn, man hat Hauptjob und Nebenjob beim gleichen Arbeitgeber, was wohl unwahrscheinlich ist. Insofern fällt keine AN-Abzug an.

zu 3: Arbeitgeber B trägt die Mehrkosten...immer der letzte Arbeitgeber eines Mini-Jobs trägt die Mehrkosten. Das bedeutet: bei A hatte der AN als erstes einen Mini-Job. Dieser kommt mit den 400€ ja hin...Arbeitgeber B nun noch zusätzlich hinzu mit 300€ insgesamt verdient der AN also 700€. Die € 300 werden also bei AG B und AN zu Buche schlagen. Aus diesem Grund fragen die meisten AG auch bei Mini-Jobs nach, ob schon welche bestehen, da kein AG gerne die zusätzlichen Kosten bezahlt.

ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Liebe Grüsse

micholee 28.01.2011, 22:34

Danke, wichtig war Punkt 3. Gut zu wissen, dass dort der letzte AG die Kosten übernimmt und er die Möglichkeit hat bei der Zentrale vor der Einstellung zu fragen. (Schlecht wird es für den letzten AG, wenn der zu einstellende AN bei seinem ersten AG variabel verdient.) Damit man nicht höher als 400 Euro kommt und der zweite AG doch nicht zahlen muss.

Punkt 2: Was wäre der Sonderfall, wenn erste Minijob und Hauptjob ben gleichen AG ist? Dann sollte doch die 400 Euro auch nicht in SV-Brutto fallen)

Punkt 1: Komisch, warum dann überall die Rede davon ist, falls man nicht mit Lohnsteuerkarte abrechnet, dass 2% Pauschsteuer bezahlt werden. Dann stellt man sich als Leser immer die Frage, was passiert, wenn man nit Lohnsteuer abrechnet :-)

0

Ich habe leider noch etwas vergessen:

In dem Beitrag ist die Rede, dass man als Arbeitgeber bis zu 510 Euro absetzen könnte. Kann man denn nicht allgemein Lohnkosten (mit Kostenanteil von Arbeitgeber) abesetzen oder nicht?

Bzw. gewinnmindernd in der Buchhaltung aufführen?

Was möchtest Du wissen?