Kosten entstanden durch absagen des Termines beim Autohaus

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3 Antworten

Hallo, auch am 03.01.2013 ohne Unterschrift? Ein telefonischer Vertrag kommt ja auch erst durch die Auftragsbestätigung zu Stande. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Forderungen gestellt werden können. Viel Glück ....

Ein telefonischer Vertrag kommt ja auch erst durch die Auftragsbestätigung zu Stande.

Wie kommst du darauf? Ein Vertrag kommt durch zwei sich deckende Willenserklärungen zustande. Auch am Telefon.

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Als du den Termin gemacht hast, habt ihr klar vereinbart, dass die Tür ausgewechselt werden soll?

Dann ist das ein verbindlicher Vertrag, auch ohne irgendeine Unterschrift. Der Autohändler hat mit der Ausführung begonnen, indem er die nötigen Ersatzteile bestellt hat. Ist doch klar, dass er jetzt nicht auf den Kosten sitzenbleiben will.

Warum willst du denn auf einmal nicht mehr?

Ist ein VW Autohaus und ich denke das haben die schon alles auf Lager. Ich will es nicht mehr machen weil ich überredet worden bin lieber ein Gutachten machen zu lassen und habe zu spät reagiert, weil ich mich nicht gut mit sowas auskenne. Habe schon Gutachten gemacht.

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@Dima713

Auch ein VW-Autohaus hat nicht alles verschiedenen Teile auf Lager. Sie sind aber innerhalb eines Werktages verfügbar. Jetzt wo Du die Marke auch genannt hast, kommt mir das noch komischer vor. VW-Händler fangen erst zu denken an wenn der Wagen auf dem Hof steht und ein Werkstattauftrag vom Kunden unterschrieben ist.

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Auch wenn es gestern um Versandkosten in Höhe von 50,- Euro ging, bleibt meine Antwort identisch.

"Nein, diese Kosten kann dir das Autohaus nicht in Rechnung stellen wenn Du nicht gesagt hast, dass er die Tür schon mal bestellen soll. Versandkosten in Höhe von 50,- Euro können auch nur bei einer Expressbestellung des Autohauses angefallen sein. Das war aber vom 03.01. bis zum Termin 22.01. nicht notwendig."

Ja hab es falsch verstanden er meinte 50%, habe deswegen noch mal die Frage gestellt

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@Dima713

Wenn Du ihm bei der Terminvereinbarung am 03.01. nicht am Telefon gesagt hast, er könne die Tür schon mal bestellen, ist das das Risiko des Händlers. Allerdings wollte er Dir vielleicht auch mit der Bestellung zeitlich entgegen kommen. Dadurch hättest Du sicher 1-2 Tage Werkstattaufenthalt gespart.

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Warum nicht?

Kunde K erteilt den Auftrag, am 22. Jan die Tür auszutauschen. Autohaus A sagt zu, dass er am 22. Jan die Tür austauschen wird.

Damit ist ein verbindlicher Vertrag zustandegekommen. Wenn A nun "nur" 150 Euro haben will, ist das ein Angebot von A, den Vertrag aufzulösen. Den kann K annehmen oder nciht. Aber nimmt K nicht an, muss er den vollen Preis für die Reparatur bezahlen, der der vertrag noch besteht.

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