Kosten bei Suchttherapie und rückfall?

2 Antworten

Die Behauptung ist so nicht haltbar.
Für eine Krankenkasse besteht bei akutem Handlungsbedarf IMMER Leistungspflicht. Wenn also eine 'Entgiftung' = Detoxikationsbehandlung notwendig ist, dann bekommst du die auch.
Etwas anders schaut es bei REHABILITATION (= Langzeittherapie) aus. Eigentlich ist dafür die Rentenversicherung zuständig. Wenn du allerdings zu wenig Beitragszeiten in der Rentenversicherung hast, dann ist die Krankenkasse der Kostenträger.
Bei einer Reha-Behandlung kommt es aber auch auf die Einschätzung deiner Behandlungsbereitschaft und den voraussichtlichen Behandlungserfolg an.
Hier kann sich die Rentenversicherung, bzw. die Krankenkasse weigern, eine Reha-Maßnahme zu bewilligen (zumal, wenn kurz zuvor z.B. eine bewilligte Maßnahme abgebrochen wurde). Dagegen kann man aber Widerspruch einlegen. Evtl. kommt es dann zur Begutachtung.

Gibt es dazu vielleicht Papiere o.ä. die du mir verlinken könntest wo das alles evtl. nochmal ausführlicher beschrieben wird? 

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@Xqr23

Welche Maßnahme willst du denn konkret machen?

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@Tamtamy

Ich selber möchte gar keine Maßnahme machen. Ich beschäftige mich einfach momentan mit dem Thema und wenn das stimmt das Reha Maßnahmen nicht erstattet werden, wäre das ja echt ein Ding. Also, muss es nicht auf eine bestimmte Therapieform oder Suchterkrankung ausgerichtet sein. 

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@Xqr23

Natürlich kann eine Reha-Maßnahme abgelehnt werden; und das ist auch gut so. Schließlich geht es um Kosten von 20 bis 30 Tausend Euro für eine mehrmonatige Maßnahme.
Die Bewilligungspraxis ist allerdings eher großzügig.
Wenn es dich genauer interessiert, dann kannst du entsprechende Berichte über Bewilligungszahlen etc. auf den Sites der DRV (Deutsche Rentenversicherung) finden.

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Normal zahlt nicht die KK. sondern der Rentenversicherungsträger.
Wenn schon mal eine Therapie abgebrochen wurde, dann hast du ein Problem.

Mit Gruß

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