Kosten bei erstattung einer Anzeige

5 Antworten

Handelt es sich um eine Nötigung im Straßenverkehr? Dann könnte eventuell Deine Rechtsschutzversicherung zuständig sein, wenn es zum Prozess kommt und Du einen Anwalt brauchst. Die Anzeige selbst kostet Dich nichts.

Ja es handelt sich um eine Nötigung im Straßenverkehr,wenn es zum Prozess kommen sollte,kann man dann noch sagen das man das nicht möchte.Mir geht´s nur darum das jemanden dem Typen mal auf die finger haut ,weil der Id*** hat mich heute morgen auf der Autobahn so abgedrängt nur weil es auf meiner spur etwas schneller ging.Ich musste so stark bremsen sonst wäre er mir seitlich voll ins auto gefahren...

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Hallo,

nein, Dir entstehen keine Kosten. Das Ganze wäre eine Strafanzeige, die in dem Fall dann mit Strafantrag von der Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelt und beim zuständigen Amtsgericht angeklagt werden. Da Du in dem Fall Geschädigter und Zeuge bist, entstehen Dir überhaupt keine Kosten. Ein Anwalt (im Sinne eine Nebenklage o.ä. ) macht in dem Zusammenhang auch nicht wirklich Sinn.

Die Anzeige kannst Du persönlich bei jeder Polizeidienststelle machen oder auch schriftlich an die Polizei oder Staatsanwaltschaft senden. In einigen Bundesländern gibt es auch die Möglichkeit, solche Strafanzeigen über ein Online-Formular bei den "Online-Wachen" zu stellen.

Zunächst kostet eine Anzeige garnichts. Aber wenn Du rechtsschutzversichert bist würde ich einen/meinen Anwalt zunächst fragen ob die Anzeige Sinn hat. Die erste Beratung ist, zumindest bei meiner Versicherung, kostenlos! Erkundige Dich, aber überlege noch einmal ob es sich lohnt!

Kosten für Kinderbetreuung während einer REHA Maßnahme der Mutter durch die Deutsche Rentenversicher

Hallo,

meine Frau war im vergangenen Jahr 6 Wochen zu einer REHA Maßnahme, während dieser Zeit habe ich mich um unsere Tochter gekümmert. Ich habe meine Arbeitszeit so geregelt, dass ich die Kleine morgens zum Schulbus bringen konnte und mittags wieder abholen. In den 6 Wochen habe ich dadurch 124 Stunden weniger gearbeitet, für diese Zeit habe ich nun eine Aufwandsentschädigung beantragt. Wir haben diese Regelung vorher telefonisch mit der Deutschen Rentenversicherung abgesprochen, uns wurde hierfür ein Betrag ca. 8,- € pro Stunde zugesichert. Damit wir unsere laufenden Kosten pünktlich bedienen konnten, habe ich die 124 Stunden von meinem Überstundenkonto genommen, somit ist mir kein realer Verdienstausfall entstanden. Jetzt behauptet die Rentenversicherung, weil mir kein Verdienstausfall entstanden ist, besteht laut § 54 des Sozialgesetzbuches (SGB) IX keine Verpflichtung zur Zahlung.

Ich kann diese Regelung nicht verstehen, uns wurde von der Rentenversicherung schriftlich bestätigt, dass wir einen Anspruch auf Erstattung der Kosten haben.

Das bedeutet im Klartext, die effektiven Kosten, diese wären 3 Mal so hoch, würden erstattet werden, ein Anspruch auf den Pauschalbetrag soll es aber angeblich nicht geben.

Ist diese Aussage korrekt oder soll ich Widerspruch einlegen?

Für Eure Antworten vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße aus Schleswig-Holstein

lafribo

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