Kortison statt antihistaminika (allergietabletten)?

4 Antworten

Sie hat einmalig eine Injektion bekommen? Jetzt müsste man wissen, wieviel Cortison ihr da gespritzt wurde, um sagen zu können, wie bedenklich das jetzt war.

Ich weiß lediglich, dass Patienten ,die über einen langen Zeitraum Cortison bekamen, dann das typische "Vollmondgesicht" bekommen. Weiterhin kann es bei einer längerfristigen Therapie zu lockeren Zähnen kommen sowie zu unerwünschten Hautveränderungen, vor allem, wenn es lokal aufgetragen wird.

Hier steht so ziemlich alles Wissenwerte, vor allem über die gefürchteten Nebenwirkungen, was man über Cortison wissen sollte.

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/medizin/wirkung-und-nebenwirkungen-von-cortison-aid-1.3119152

Wenn Deine Mutter sich nochmals eine Cortisoninjektion machen lässt, sollte sie vorher untersuchen lassen, ob sie nicht an Osteoporose leidet - das wäre dann nicht gut. Diese Untersuchung kostet bei einem Radiologen 30,- Euro und wird nicht von den Kassen übernommen. Erst bei nachgewiesener Osteoporose zahlen auch die Kassen.

lg Lilo

Es stellt sich mir die Frage, ob eine einmalige Injektion nicht weit weniger belastend ist, als sich die ganze Pollenflugzeit mit cortisonhaltigen Nasensprays herum zu quälen und Antihistamine machen in der Regel unglaublich müde und helfen nicht immer.

Das hat mein damaliger Mann jedes Frühjahr gemacht..über Jahre.Eine Spritze macht garnichts..ich finde Tabletten sind belastender.Der einzige Nachteil bei Kortison...die ersten vierzehn Tage ist man anfälliger gegen Erkältung...das Kortison greift in das Immunsystem...muss es ja auch...sonst würde die Allergie sich ja nicht bessern

Das ist mit Sicherheit nicht so tragisch wie es der neue Hausarzt sagt, aber ich denke das ist ein bisschen weit gegriffen  "ein halbes Jahr keine Symptome"  

Das wird nicht funktionieren, aber ein Versuch ist es allemal wert!

Hupps... ich seh gerade, das wurde ja schon mal gemacht ;-)

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