Kortison-brauche Rat von Arzt oder Medizin-Studentin/en

2 Antworten

Du solltest Dich zu einem Neurochirurgen überweisen lassen - die haben diesbzgl. mehr Erfahrung als ein Orthopäde. Eine konservative Behandlung sieht in der Regel so aus.

sie setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Ihnen allen ist gemeinsam, daß sie nichts an der Ursache der Schmerzen ändern - nämlich der Enge des Kanals und damit dem Druck auf den Nerven -, sondern sie versuchen die Beschwerden zu lindern. Die med. Therapie besteht aus Schmerzmitteln, u.U. bis hin zum Morphium, muskelentspannende Medikamente, Kortison - welches nur kurzfristig gegeben werden sollte - sowie Vitamin B– Präparate und lokale Schmerzmittel, die mittels Injektionen an die Wirbelgelenke verabreicht werden. Neben der medikamentösen Therapie stehen noch krankengym. Behandlungen wie Bädertherapie, Elektrotherapie, Massage, Fango u.a. zu Verfügung Diese Behandlungsmaßnahmen zeigen meist nur einen sehr kurzen Behandlungserfolg. Da es sich häufig um eine fortschreitende Erkrankung handelt, besteht gegen Ende die Möglichkeit der orthetischen Versorgung mit Korsett, bei dem eine nach vorne übergebeugte Haltung erzwungen wird.

Alles Gute

Hallo, Deichgoettin! Vielen Dank für Deine Antwort! An einen Neurochirurgen hätte ich gar nicht gedacht-gute Idee!"Nudelmutti" hatte mir zu dem Thema auch tolle Vorschläge geschickt(Fentanyl-Schmerzpflaster).Es ist ja nicht so, dass ich eine OP vollkommen ablehne, nur die ständige Verordnung von diversen Mittelchen, die ja nun weder den Gleitwirbel, noch die Stenose beseitigen, finde ich unverantwortlich. Bin doch kein Versuchs-Kaninchen(die armen!), gell?! Werde dann mal einen Neurochirurgen kontaktieren. Danke & LG Nelson46

1
@Nelson46

gerne :-)) Eine OP wirklich nur im äußersten Notfall. Aber ich denke, ein Neurochirurg kann Dir da weiterhelfen.

0

Ich bin kein Arzt, aber mein Mann hat dasselbe und nicht operable Problem.

Er hat seit 6 Jahren "Fentanyl" Schmerzpflaster und endlich keine weiteren Medikamente mehr. Du brauchst einen guten Schmerztherapeuten oder Hausarzt, der Dir das verschreibt. Die sind sehr stark, geben aber dosiert nur X mg Wirkstoff pro Stunde ab. So hat man eine gleichmäßige schmerzstillende Wirkung, die nicht auf den Magen geht oder dick macht wie Kortison.

Als Nebenwirkung hat er ganz am Anfang einen leichten Schwindel gehabt, der sich nach 1 Woche gegeben hat. Seitdem ist er schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen. Man fängt mit der kleinsten Dosis an und kann die bei Bedarf erhöhen.

Argumente wie: macht abhängig sind bei der Schemrztherapie nicht ausschlaggebend, da jeder! Schmerzpatient auf seine Schmerzmittel angewiesen ist, also immer! die Abhängigkeit von Schmerzmitteln gegeben ist.

Man hat nur noch die Wahl des geringeren Übels - also der geringeren Nebenwirkungen. Mehr bleibt nicht als Auswahlkriterium, denn man wird bei solchen Sachen wie Du hast und mein Mann hat, nie wieder ohne Schmerzmittel gut leben können.

Du hast Recht - Kortison ist das allerletzte und es gibt viel modernere und bessere Wege, den Schmerz zu unterdrücken. Ohne Entzündung gibt es auch keinen Grund für Kortison.

http://www.forum-schmerz.de/schmerz-infos/osteoporoseschmerzen/schmerztherapie/chronische-schmerzen.html

LG nudelmutti

Liebe "nudelmutti"(super Name....!)! Danke für Deine hilfreiche Antwort! Hatte ich doch Recht, dass Kortison eigentlich mehr für entzündliche Veränderungen ist. Dass das Zeug aufschwemmt, weiss man ja, aber ich soll dass nur 5 Tage nehmen, was für mich ja zusätzlicher Quatsch ist, weil es ja die Schäden nicht beseitigt. Aber viele Ärzte hören ja nicht zu und haben keine Zeit, Erklärungen abzugeben, obwohl ich ihn fragte, was eine Alternative sei. Operiert werden muss ich eh. Warum dann zu den Schmerzmitteln noch zusätzlich Kortison! Dann trinke ich doch lieber eine gute Flasche Rotwein. Da sind die Schmerzen dann auch weg..... Danke noch einmal&Deinem Mann GUTE BESSERUNG

0

Was möchtest Du wissen?