Koran Gewalt Stellen?

5 Antworten

Für mich mit am eindeutigsten und im Gegensatz zu anderen Versen auch nicht so einfach durch Verse davor oder dahinter zu beschönigen, ist etwa Sure 9 Vers 29: Nach Paret:

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören - von denen, die die Schrift erhalten haben - (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut (saghiruun) aus der Hand Tribut entrichten!

Es wird zwar nicht direkt zum Töten, aber doch zum Kampf aufgerufen.


Es kann ja auch der verbale Kampf um ihre Meinung sein. 

Dahinter verstecken sich dann halt Terrororganisationen, die extra Leute gehirnwaschen um ihnen den "Glauben" näher zu bringen.

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@Justwannaknow1

Ein rein verbaler Kampf wird kaum dazu führen, dass jemand Tribut errichtet. Also eher unwahrscheinlich.

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In der Bibel sieht es natürlich anders aus:

Röm 1; 28-32 (Diffamierung Ungläubiger, Verurteilung zum Tod)

Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte sie Gott einem verworfenen Denken aus, so dass sie tun

was sich nicht gehört: Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid,

Mord,Streit, List und Tücke, sie verleumden und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich,

hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern, sie sind unverständig und

haltlos, ohne Liebe und Erbarmen. Sie erkennen, dass Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt verdient

den Tod...

Ups

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@IlonaKah

Ehm nicht ups. Dass sie Gott hassen spielt eine Rolle von vielen. Die besagten tun noch einiges mehr unter anderem "Mord" und wie Jesus sagt "Wer das Schwert erhebt soll durchs Schwert umkommen" also nur wer Gewalt ausübt soll Gewalt erfahren um den Frieden zu erhalten. Da hast du wohl etwas ganz falsch verstanden denn dort geht es nicht um "Ungläubige". "Ungläubige" gibt es im Christentum nicht. Es gibt "Andersgläubige" was im Islam ein Fremdwort ist. Im Islam glaubt man emtweder an den Islam oder (in deren Augen) an nichts.

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@IlonaKah



In der Bibel sieht es natürlich anders aus:

In der Frage oben ging es allerdings um den Koran. Das es in der Bibel ebenso zweifelhafte Stellen gibt, ist in diesem Fall als zunächst einmal nicht von Bedeutung.


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Solche Stellen gibt es nicht. Macht ihr hier heute eure Hausaufgaben? Fünf mann mit derselben Frage.

Das ist es, was es im Koran gibt:

"Es gibt keinen Zwang im Glauben.“ (Koran 2:256)

"Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion." (Koran 109:6)

"Und hätte dein Herr es gewollt so hätten alle Menschen, die auf der Erde sind geglaubt. Willst du also die Menschen dazu zwingen, Gläubige zu werden? " (Koran 10:99)

„Gott liebt nicht die Überheblichen und die Selbstherrlichen." (Koran 4:36)

„Ihr sollt die Götzen, die die Ungläubigen anstelle Gottes anbeten, nicht schmähen!“ (Koran 6:108)

"Sind sie jedoch zum Frieden geneigt, so sei auch du zum Frieden geneigt und vertraue auf Allah. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allwissende. " (Koran 8:61)

„Und diskutiert mit den Schriftbesitzern (=Juden und Christen) nur in bester Weise, außer denjenigen von ihnen, die Unrecht tun. Und sagt: „Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt worden ist und zu euch herabgesandt worden ist. 
Unser Gott und euer Gott ist Einer, und wir sind Ihm ergeben.”

(Koran 29:46)

"Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und diskutiere mit ihnen in bester Weise..." (Koran 16:125)

“Sprecht sanft mit ihm, auf daß er über den wahren Glauben nachdenken und die Folgen seines Unglaubens fürchten möge!" (Koran 20:44)

"Die Vergeltung für eine Übeltat soll ein Übel gleichen Ausmaßes sein; dessen Lohn aber, der vergibt und Besserung bewirkt, ruht sicher bei Allah. Wahrlich, Er liebt die Ungerechten nicht. " (Koran 42:40)

"Zu tadeln sind die Ungerechten, die den Menschen Unrecht zufügen und ohne Recht Gewalttaten auf Erden begehen. Ihnen gebührt qualvolle Strafe." (Koran 42:42)

„Und wahrlich, wer geduldig ist und vergibt - das ist gewiß eine Art, Entschlossenheit zu zeigen. (Koran 42:43)

"Viele Schriftbesitzer hegen den Wunsch, euch vom Glauben wieder zum Unglauben zurückzuführen, einfach nur aus Neid gegen euch, nachdem sie die Wahrheit erkannt haben. Verzeiht ihnen! Vergebt ihnen! Und wartet, bis Gottes Wille geschieht! Gottes Allmacht umfaßt alles." (Koran 2:109)

„Wir hatten ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr und Zahn um Zahn; und für Verwundungen gerechte Vergeltung. Wer aber auf sein Vergeltungsrecht verzichtet und dem Täter verzeiht, dem soll es eine Sühne für die eigenen Sünden sein...“ (Koran 5:45)

„Jeder, der einen Menschen tötet - es sei denn als Vergeltung für Mord oder Unheilstiftung auf Erden – tötet gleichsam die ganze Menschheit.“ (Koran 5:32)

"Und wenn Allah nicht die einen Menschen durch die anderen zurückgehalten hätte, so wären gewiß Klöster, Kirchen, Synagogen und Moscheen, in denen der Name Allahs oft genannt wird, niedergerissen worden. Und Allah wird sicher dem beistehen, der Ihm beisteht. Allah ist wahrlich Allmächtig, Erhaben."(Koran 22:40)

"Allah verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein." (Koran 60:8)

Typische Antwort von Muslimen: Einfach mal paar friedfertige Passagen rauskramen und sie hinklatschen, fertig ist der Kuchen. Ganz so einfach ist es nun mal nicht. Es gibt sowohl friedfertige Passagen im Koran, als auch gewalttätige. Sucht man den Grund hierfür, muss man auf den Religionsstifter selbst zurückgehen: In der Frühphase in Mekka predigte Mohammed Frieden und Brüderlichkeit zwischen den Menschen, ganz gleich, welcher Religion sie angehörten. In Mekka gab es damals viele verschiedene Religionen und Mohammed seine Predigten stießen größtenteils jedoch auf Ablehnung, dies ging so weit, dass er von den Quraisch verjagt worden war.

Er floh mit einer handvoll Leuten nach Medina und begann, Karawanen der Quraisch auszurauben. Damit hatte er Erfolg und Mohammed wurde mächtiger, mit einer starken Armee im Rücken änderte sich auch die Rhetorik im Koran: Nun hieß es, dass der Islam die einzig wahre Religion sei und Andersgläubige bekämpft werden müssen, bis der Islam die Weltherrschaft erlangt. Kann man alles In Sure 9 nachlesen, das rauszitieren erspare ich mir jetzt.

Also kann man sagen: Sowohl friedliche Muslime, die sich auf die Verse aus der Mekka-Zeit berufen, als auch IS-Kämpfer, die sich auf Verse aus der Medina-Zeit berufen, haben recht. Und die Kernaussage des Korans lautet immer noch: Bist du praktizierender Moslem, bist du einer von den Guten, bist du es nicht, bist du ungläubig und fährst in die Hölle. Steinigung für Ehebruch, 100 Peitschenhiebe für außerehelichen Sex, Versklavung, dass Abtrennen von Gliedmaßen, Todesstrafe, Todesstrafe für Apostasie und Homosexuelle, und und und… dies alles steht entweder im Koran oder ist durch Hadithe belegt. Dass der Koran so widersprüchlich ist, ist auf die ambivalente Persönlichkeit Mohammeds und sein ereignisreiches Leben mit vielen Höhen und Tiefen zurückzuführen und nicht auf „Gott“. Karawanenüberfälle und das Töten von Gefangenen, auch wenn er sicherlich viele verschont haben mag, disqualifiziert ihn ohnehin als Prophet und Vorbildfigur.

Du solltest also lieber mal die Biografie des Propheten lesen, anstatt gleich deine vorbereiteten Antworten rauszukopieren.

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Ich könnte nun auch die barbarischen Gewaltpassagen raussuchen die deutlich zahlreicher vertreten sind aber ich lasse es. Mit Moslems kann man nicht über den Islam diskutieren weil sie von Geburt an gedrillt und indoktriniert werden. Es fängt allein schon damit an, dass jeder der nicht an Allah (bzw. Islam) glaubt "Ungläubiger" ist bzw. "nicht glaubt". Das heißt der Islam erkennt nur sich selbst als Glaube an.

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@Eisteepackung

Sagt mal, Leute, was wollt ihr eigentlich? Ständig wird verlangt, Muslime sollen sich vom IS, Terror, Gewalt ect distanzieren. Und wenn sie es tun, behauptet ihr, sie würden ihre Religion nicht kennen, lügen, alles schönreden. Befasst euch doch bitte erstmal mit den Gewaltpassagen in der Bibel.

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@IlonaKah

Falsch, ich verlange nicht von Muslimen, dass sie sich vom IS distanzieren sollen. 96% Muslime, die in Deutschland leben, tun dies absolut friedlich und ohne Ärger zu machen. Aber ehrlich sollte man schon sein. "Der Islam hat nichts mit Gewalt zu tun" zieht nicht mehr und stimmt sowieso nicht. Im Koran stehen SOWOHL friedliche ALS AUCH gewalttätige Passagen drin. Außerdem führte Mohammed später in Medina einen gnadenlosen Expansionskrieg, der nach seinem Tod fortgesetzt wurde. Von Frieden keine Spur. Klar, in der Bibel findet man auch zahlreiche Gewaltpassagen, aber im Gegensatz zu vielen Muslimen sind Christen heute in der Lage, Kritik auszuhalten und ihre Religion auch zu kritisieren.

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@Izmirspor

Du liegst falsch. Der Unterschied beim Christentum ist, dass die Bibel blöd anfängt und am Ende die die Botschaft "Habt euch alle lieb!" Beim Islam bzw Koran ist es so, dass alles noch recht normal beginnt nach dem motto "ja wir können nebeneinander leben" und am ende eskaliert es in eine gewaltorgie und es wird dazu aufgerufen alle zu unterwerfen. Das heißt das Christentum wurde sehr viel besser später und der islam sehr viel grausamer.

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1 Kor 11; 7-9

Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann.

Eph 5; 22

Ihr Frauen, ordnet euch den Männern wie dem Herrn (Christus); denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; ...

Mk 16;16

Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet, wer aber nicht glaubt, wir verdammt werden.

Herrlich, wie man sich in einem chrislichen Land um die Gleichstellung der Frau ect im Koran sorgt.

Wer im Glashaus sitzt...

Uebrigens, in Saudi_Arabien duerfen ab naechstes Jahr die Frauen Auto fahren, obwohl ihr Gehirn nur die halbe Leistung eines Mannes erbringt.

Man lernt nie aus, nun bleibt allerdings die Frage offen, warum haben soviel Frauen die Hosen an?

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