Kopf- Körperschaukeln im Schlaf bei einer 25jährigen. Wodurch kommt so etwas zustande. Psychisches Problem?

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2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

so etwas ist von außen natürlich schwierig einzuschätzen. 

So ganz rosarot scheint die Vergangenheit nicht zu sein, wenn Du schon von leichtem SVV schreibst sowie Bindungsängste. Dazwischen wird sich auch ein Zusammenhang auftun. Das muss nicht zu einem Psychiater (Psychiater = Arzt = Medikamentöse Behandlung), sondern eher in Richtung Therapie (Psychoanalytisch, Tiefenpsychologisch würde ich wählen). Das klingt für Fragende hier immer sehr heftig, wenn man einen Therapeuten empfiehlt - aber ich mein bei einer Grippe geht man auch bedenkenlos zum Arzt. Außerdem kannst Du das auch wie ein Coaching verstehen: Es ist keine heftige Störung, sondern etwas, was Du sicher gut in den Griff bekommst.

Womit genau das schaukeln zu tun hat, wirst Du in einer solchen Therapie mit rekonstruieren. Oft hat es damit zu tun, Schaukeln aus Kinderzeiten nachzuholen. Auch das umschließen der Beine, häufig als Fötus-Haltung bekannt, ist ein Zustand, den viele Betroffene mit Kinderwagen-Situation und Fürsorge der Mutter zusammenbringen. Nach einer traumatischen Situation (z.B. Autounfall) verfallen Personen im Schockzustand häufig in solch regredierte Haltungen zurück... So viel vorab. Was aber in Deinem Fall darin steckt, würde ich auch in Kontext der anderen, älteren Sachen betrachten.

Vielen Dank, dass du dich mit meinem Text/Frage auseinander gesetzt hast. LG


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Hallo Zulla,

bin Psychologin und gehe auch davon aus, dass das eine Folge von einer traumatischen Situation sein könnte.. Machmal werden wir als Kinder durch etwas traumatisiert, was wir mit unserem erwachsenem Verstand als Kleinigkeit empfinden. Kann schon ein kleiner Streit der Eltern sein. usw.

Ja eine Therapie wäre am naheliegendsten: Jedoch ist schwer zu sagen, inwieweit die dir helfen könnte - der Auslöser liegt ja vor dem 5. Lebensjahr. Und an sowas kommt man in der Gesprächstherapie nicht immer gut heran. Geeigneter wäre da eher eine Hypnosetherapie ( da kommt man an die unbewussten Inhalte am besten heran). Was mir dazu noch einfällt ist Gestalttherapie und Körpertherapie.

Ja es gibt Möglichkeiten an solche Erlebnisse außerhalb einer herkömmlichen Psychotherapie heranzukommen .

Was du alleine machen könntest:

Kauf dir das Buch "Emotions Code" von Bradley Nelson - Er geht davon aus, dass wir im Laufe unseres Lebens eingelagerte Emotionen ins uns ansammeln, die zur Entstehung von seelischen und körperlichen Problemen beitragen. Traumatische Erlebnisse hinderlassen jede Menge solcher eingeschlossenen Emotionen. Lösen wir diese Emotionen auf - verschwinden die Erkrankungen/Symptome. Hiermit habe selbst tolle Erfolge gehabt und kann die Methode wärmstens empfehlen!

Zudem empfehle ich dir das Buch  "The Journey" von Brandon Bays: Diese Methode  wurde entwickelt, um traumatische Erlebnisse und die damit zusammenhängende negative Gefühle,die in unseren Zelle gespeichert sind, aufzulösen. Es kann dich jemand mithilfe des Buches durch den Prozess begleiten. Oder du nimmst die Meditation auf dein Handy auf und machst die eführte Meditation alleine.

Am besten wäre, du würdest die erste Reise mit einem Journey Practitioner machen, weil die recht intensiv sein kann.

Ansonsten wie gesagt, kannst du dich bei einem Hypnosetherapeuten oder Traumatherapeuten erkundigen.. Oder du suchst dir einen Therapeuten aus dem Bereich energetische Psychologie, der mit EFT oder MET arbeiten - kann auch sehr hilfreich sein.

Such dir davon was aus :) Viel Erfolg!



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