Konzentration in der Reithalle bei mehreren Pferden

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6 Antworten

Hallo,

wie alt ist Dein Pferd/wie lange unterm Sattel? Wird er dann einfach nur guckig oder klebt er?

Hast Du schon mal versucht, ihn im Vorfeld ein wenig auszupowern (z.B. durch vorheriges ablongieren)?

Wichtig ist wirklich, dass Du bestimmt und sicher Deine Aufgaben weiter reitest. Ich denke, Dein Pferd merkt Dir Deine eigene Unsicherheit an und reagiert dann auch entsprechend. Reite viele Übergänge (6-8 Schritte Schritt, dann genauso viel Trab usw im ständigen Wechsel). Er muß beschäftigt sein und darf keine Möglichkeit bekommen, sich aufzuheizen.

Wie reagiert er denn, wenn Du mit anderen ins Gelände gehst? Ist er dann auch unsicher? Und wie steht Dein Pferd? Offenstall oder Box/mit viel Weidegang?

reiterhexe 18.08.2009, 08:31

15 jähriger Wallach, steht nachts in der Box und ist tagsüber mit 3 anderen Wallachen gemeinsam auf der Koppel (täglich) Keine Gitterbox sondern mit gutem Kontakt zum Nachbarn, mit großem Fenster mit Blick auf den Hof wo immer was los ist. Ach ja er ist ein Traber - also schon mit viel Power. Das Problem ist einfach er konzentriert sich nicht mehr, kommt ins Stolpern und aus dem Takt, daraufhin muß ich ihn daran erinnern dass er auch noch Hinterbeine hat (kurz mit der Gerte antippen) das findet er wiederrum so doof dass er den Rücken wegdrückt und den Hals hochreisst und ich somit keine Einwirkung mehr habe. Also treibe ich ihn wieder von hinten her in die Anlehnung, er puscht sich immer mehr auf und wird hektischer. Ein Teufelskreis!

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Ich hoffe, du verstehst mich nicht falsch, aber mir scheint, dass dich dein Pferd noch nicht völlig als Alpha akzeptiert. Das tun viele Pferde nicht, doch bei dominanten Pferden ist es wichtig, damit sie sich in jeder Situation auf den Reiter verlassen können und nicht plötzlich anfangen selbst Entscheidungen zu fällen, weil sie aufpassen müssen, dass nichts gefährliches geschieht. Da du schreibst, dein Wallach sei hengstig, nehme ich an, dass er ein dominantes Tier ist, dass in Zweifelsfällen (wenn er eine Sit. als gefährlich einstuft) die Führung übernimmt und damit auf dich unkonzentriert wirkt (was er, was das reiten betrifft ja auch ist). Die Lösung ist, an deiner Position gegenüber dem Pferd zu arbeiten, bist es dich als unangefochtenen Alpha akzeptiert. Die Position läßt sich sehr gut mit Bodenarbeit, z.B. Führübungen festigen. Ich werde versuchen dir Genaueres zu erläutern, wenn du Interesse hast.

Du must versuchen, sicherer zu werden. Wenn du schon vorher nervös bist, weil du vermutest, dass er wieder so unkonzentriert ist, überträgt sich das auf dein Pferd. Und um so nervöser wird er und ist unkonzentriert. Es liegt sehr viel am Reiter, wie sicher und ruhig ein Pferd ist. Nicht nur du must schauen, ob du in wen anderes reinreitest, die anderen m+ssen das auch. Rede doch mal mit den anderen, dass sie etwas mehr auf dich achten sollen, dann kannst du dich auf die Übungen konzentrieren.

Ich will Dich nicht angreifen, aber ich denke, Du bist kein sehr "starker" Reiter und reitest nicht sehr aktiv. Du konzentrierst Dich zu sehr auf das was kommen könnte und schon ist es passiert. Konzentriere dich auf das was DU willst und setze es auch energisch, aber fair durch. Handle, bevor er handeln kann.

Ja, besorg Dir Bachblüten - für Dich. Je ruhiger Du mit der Situation umgehst umso ruhiger ist das Pferd. Bachblüten sollen aber auch bei Pferden wirken schmunzel Beratung in der Apotheke oder beim Heilpraktiker. Tierheilpraktiker geht auch.

reiterhexe 18.08.2009, 08:23

lach ja da hast sicher Recht! Werd tatsächlich bei solchen Situationen immer bisschen agressiv und grantig

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Melly1878 18.08.2009, 08:27
@reiterhexe

Bachblüten sind gar nicht so verkehrt... Habe ich auch schon persönlich sowohl für mich, meine Kinder als auch für mein damaliges Angstpony verwendet (die einfachen Rescue-Tropfen)! Hat super geholfen- da ist einem alles so herrlich egal!

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Miezmaunz 18.08.2009, 12:30

Quatsch! man braucht keine beruhigungsmittel für das pferd-eher für den Reiter!! Bei ihm liegt das Problem!!!!

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reiterhexe 18.08.2009, 15:28

Bachblüten sind kein Beruhigungsmittel! Und zu Deiner Antwort unten: woher willst Du bitte wissen wie ich reite? Ich schreibe hier nicht von einem gutmütigen Pony das mal so durch die Gegend trottet. Ein Traber ist vom Wesen her wie ein Vollblut, schnell aufgeheizt und temperamentvoll. Deine Antworten sind in der Regel patzig und nicht wirklich hilfreich. Lass es doch dann lieber

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leanderchen 18.08.2009, 16:26
@reiterhexe

Hallo Reiterhexe, nicht aufregen! Es gibt immer Leute, die es besser wissen! Und Du weißt doch:

"Starke Reiter brauchen nicht zu fragen, die werden gefragt"!

Wie war das mit der ewigen Menge an Ausschuss-Antworten (und doppelt krass: Ausschuss-Kommentaren!), die man hier bekommt?

Gruß

leanderchen

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reiterhexe 19.08.2009, 07:56
@leanderchen

Hast Recht, wie eigendlich immer in Deinen Antworten ;-) Gruß zurück

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Homöopathie und Bachblüten helfen da ganz gut. Evt. liegt auch an den Weideparasiten. Der Blutentzug führt zu Leistungsminderung und Konzentrationsmangel. Eine Wurmkur erst einmal vorschalten.

Miezmaunz 18.08.2009, 12:31

Hört auf mir EUEREM Bachblütenscheiß!! Das Problem ist NICHT das Pferd, sondern der REITER !!! Kapiert das endlich mal!!!

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leanderchen 18.08.2009, 16:29
@Miezmaunz

Ich schätze, Du kennst keine Pferde mit Platzangst? Reiterhexes Ausführungen deuten so ein bisschen in die Richtung. Und komm mir jetzt nicht mit Psychiater! Da geht man anders dran, siehe vieles von dem, was die anderen schreiben...

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alchemist2 19.08.2009, 00:40
@Miezmaunz

Ich bin voll der Meinung von Miezmaunz. Natürlich haben Tiere Eigenheiten, aber ihr Verhalten unter menschlicher Führung wird ganz entscheidend von diesem Menschen geprägt, egal ob Hund oder Pferd. Man muss sich nur die Hundehalter im TV bei der Hundenanny ansehen: jeder von denen kriegt gesagt, dass ER/SIE sich ändern muss, niemals heisst es: "Ja, der Hund ist eben so, den muss man halt einschläfern!"

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