Konzentration beim Hund(Dobermann)?

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7 Antworten

Wenn ihm alles andere wichtiger ist und er unkonzentriert ist, gibt es zwei mögliche Gründe.

1. Er ist mit den Umgebungsreizen überfordert, dann mußt Du in ruhiger
Umgebung trainieren. Clickern würde ich da auf jeden Fall in der
Wohnung.

2. Ihm ist alles andere wichtiger als die Belohnung für seine Arbeit mit Dir. Dann würde ich das "Motivationsobjekt" überdenken.


"Mit Spielzeug dauert es zu lange- Sitz,Spielzeug geben,Hund geht mit
Spielzeug weg,Hund rufen,Spielzeug abnehmen,weiter machen. So dauert es
bei jedem Sitz 5 Minuten bis wir weiter machen könnten,wenn man dem Hund
was neues beibringt ist es auch nicht wirklich gut"


Kann sein, daß ich mich grad bissl blöd anstelle, aber was genau meinst Du damit?

Das Spiel als Bestätigung fürs Clickern oder generell Spiel als Belohnung?
Ist dabei das Hauptproblem, daß er das Spieli nicht zurück bringt,
sondern erstmal damit "stiften" geht?




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Kommentar von MaschaTheDog
30.03.2016, 11:25

Wegen dem Spielzeug: Ich gebe es ihm und danach läuft er erst einmal bisschen damit rum,aber wenn ich ihn rufe kommt er auch und gibt es ab.

Es ist zur Belohnung :)

Danke für deine Antwort!

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Hunde sind nun mal verschieden.

Es gibt Hunde die möchten unbedingt ihrem Halter gefallen und scheinen dann nur einen Gedanken zu haben und zwar: “Was kann ich noch für Dich tun um Dich glücklich zu machen? “

Solche Hunde lieben es wenn sie gefordert werden und sind sehr arbeitseifrig. Diese Hunde findet man besonders oft bei den Gebrauchshunderassen wie z.B. beim Deutschen Schäferhund.

Es gibt aber auch Hunde die ihren eigenen Kopf haben und Befehle nur dann folgen wenn es ihnen in den Kram passt.

Die meisten Hunde haben von beiden Seiten etwas.

Wenn Du solche Hunde auf Videos siehst und fragst wie man es fertig bringt das der eigene Hund genauso ist. Dann ist das so wie wenn Eltern ein hochbegabtes Kind im Fernseh sehen das perfekt Klavier spielt und nebenbei mit 12 Jahren das Abitur macht und dann fragen: “ Was muß ich tun das mein Kind genauso ist?“.

Es ist nun mal nicht jedem gegeben aber das sagt nichts über den Wert von einem Hund oder den Mensch aus.

LG

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@ MaschaTheDog

Wenn dein Hund beim Training nicht konzentriert genug ist, dann bist du für ihn nicht interressant genug.

Dann kannst du den auch nicht ständig bespaßen und wenn es halt 5 Minuten lang dauert, dann musst du die Geduld aufbringen. Wenn du keine Geduld hast, dann "riecht" das dein Hund.

Ich würde es als viel wichtiger ansehen, dass du dem Hund erst mal beibringst, dass er gut leinenführig wird, dass er gut abrufbereit ist, als ihn mit Tricks zu überschütten.

Wenn das andere alles klappt, dann kannst du nebenher immer wieder mal ein neues Spiel bringen, dabei aber die übliche Erziehung auch nicht vernachlässigen.

Dann würde ich dir eine Hundeschule empfehlen und zwar eine, die gewaltfrei arbeitet und dann bitte nicht ständig Videos anschauen, wo der eine das empfiehlt und der andere was völlig anderes. Wenn man das alles an seinem Hund ausprobiert, dann weis der Arme letztendlich gar nicht mehr, was Sache ist und du hast einen verkorksten Hund.

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Kommentar von MaschaTheDog
30.03.2016, 11:29

Wir waren bereits 5 Monate lang in der Hundeschule,wo die Trainerin auch gut auf die einzelnen Hunde eingegangen ist.

Er ist gut leinenführig und abrufbar.

(Das Clickern wurde mir von der Trainerin empfohlen,da er ziemlich aufgedreht ist/war)

Das Clickern dient nur zur Auslastung :)

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Ist ja ganz süß dass hier jeder behauptet dein Hund sei noch ein Welpe. Das ist er seit einem halben Jahr nicht mehr ;)

Selbstverständlich sollte er so langsam anfangen sich auf dich zu konzentrieren. Wenn es mit Spielzeug und Futter nicht klappt, dann benutze doch eine Leine. Sobald dein Hund weg möchte, hältst du ihn fest. Nicht ziehen, nur halten und warten bis er sich wieder zu dir umdreht. Guckt er dich an, dann gibt es ein Leckerlie. Guckt er weg, dann wartest du wieder. So bringst du ihm bei auf dich zu achten und er lernt, dass das etwas tolles ist. Die Abstände zwischen "dich angucken" und "Leckerlie" würde ich immer etwas vergrößern  (Hauptsache er guckt dich in dem Moment noch an).

Meiner (4 Monate) lernt im Moment zu warten, wenn er sein Futter bekommt. Ich denke, dass das der Konzentration helfen kann, weil er in der Wartezeit sowieso aufmerksam ist. Die Zeit bis zum Fressen kannst du variieren und währenddessen noch die ein oder andere Aufgabe abfragen  (Sitz, platz, Pfote, ...). Aufmerksamkeit garantiert. 

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Kommentar von Berni74
30.03.2016, 11:44

Meiner (4 Monate) lernt im Moment zu warten, wenn er sein Futter
bekommt. Ich denke, dass das der Konzentration helfen kann, weil er in
der Wartezeit sowieso aufmerksam ist. Die Zeit bis zum Fressen kannst du
variieren und währenddessen noch die ein oder andere Aufgabe abfragen
 (Sitz, platz, Pfote, ...). Aufmerksamkeit garantiert.

So habe ich das auch gemacht. Und es ist ein ganz wesentlicher Grundstein, den man dabei für Erziehung und Ausbildung legt. Der Hund wird aufmerksam und lernt, sich zu konzentrieren.

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Wenn dein Hund beim Üben unkonzentriert ist trainierst du entweder zu lange oder mit zu hoher Ablenkung. Außerdem ist dein Hund mit 10 Monaten in der Pubertät und da hören Hunde generell schlechter und sind leichter abzulenken.

Ich würde die Übungen kürzer gestalten und mit einer guten Ausführung einer Übung aufhören. Lieber ein paarmal am Tag wenige Minuten üben und der Hund arbeitet gut mit als mit einem unkonzentrierten Hund einen längeren Zeitraum mit unsauberen Übungen.

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Das ist vollkommen normal es ist ja quasi noch nen Welpe. War bei unserem Hovawart genau so. Sie ist jetzt mittlerweile 4 und konzentriert sich nur, wenn sie will - haha. 

Also tägliche Kommandos klappen ohne Probleme, aber Kunststücke wie Tot stellen etc nur, wenn sie gerade dafür Zeit hat und nicht damit beschäftigt ist die Terasse gegen Vögel zu verteidigen :D

Hunde haben eben auch ihren eigenen Kopf. Dobermänner sind da ähnlich sturr wie Hovawarte. In nem gewissen Rahmen solltest denen auch ihren Freiraum lassen. Gehorsam und gut erzogen sollten Sie natürlich trotzdem sein. 

Gerade in Welpenalter ist die Welt eben noch neu. Neue Eindrücke, Gerüche und alles sieht so verlockend aus, ... ist eben wie nen Kleinkind ;)

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Kommentar von Berni74
30.03.2016, 11:20

Also, mit 10 Monaten ist ein Hund garantiert kein Welpe mehr.

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In seinem Alter kein Wunder :) Dein Hund ist ein Kind, und mit der Zeit wird er sich besser konzentrieren koennen, aehnlich wie bei Menschenkindern.

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