Konvertierter Muslim: will zum Christentum zurück?

21 Antworten

Um Christ zu werden, musst du nur an Jesus Christus glauben:

"Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm" (Johannes 3,36).

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16). 

"Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr auch weiterhin an den Namen des Sohnes Gottes glaubt" (1. Johannes 5,13).

Ein paar Tipps, was du machen kannst, um deinen Glauben insgesamt zu stärken:

  • In der Bibel lesen. Am Anfang vielleicht eines der 4 Evangelien des Neuen Testaments und danach den Römer- und Epheserbrief. Besonders der Epheserbrief könnte sehr interessant sein, da Paulus über die besondere Stellung schreibt, die wir als Christen haben dürfen.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören.
  • Sehr interessant und empfehlenswert ist m. E. folgende Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048
  • Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei Sermon-online .de
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.
  • Eine christliche Kirche/Gemeinde besuchen, die eine bibeltreue (auf die Bibel ausgerichtete) Verkündigung hat und in der es dir gefällt und du dich wohlfühlst.
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, wieder häufiger und tiefer zu beten und seinen Willen für dein Leben herauszufinden und zu leben.

... und dies ist nun die Werbung der "anderen Fakultät".

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@earnest

Ich habe die Frage in der Richtung verstanden, dass der Fragesteller vom Islam zum Christentum zurückkehren möchte. Diesbezüglich habe ich ihm ein paar Tipps gegeben...

Werbung gehört zu unserer Gesellschaft und ist nicht verboten. Unser Leben ist voller Werbung, man braucht nur den Fernseher einzuschalten, Internetseiten besuchen, den Briefkasten öffen usw.

Deshalb und überhaupt geht es darum, anderen zu erzählen, dass man etwas Wichtiges und Kostbares erfahren hat, an dem jeder Mensch teilhaben kann - in aller Freiheit der persönlichen Entscheidung.

Leider gab es mal Zwangsmission, was völlig der Bibel widerspricht. Aber es muss erlaubt sein, zu sagen, was man selbst glaubt, dass dieser Glaube für jeden wichtig wäre und Tipps geben, wie Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus finden können. Wie gesagt, in aller Freiheit, ohne die Glaube auch gar nicht möglich wäre.

Das unterscheidet auch das biblische Christentum vom radikalen Islam, der Konvertiten verfolgt und Nichtmuslime unterdrückt. Wer das nicht glaubt, kann man versuchen, mit einem Koffer voller Bibeln in Saudi-Arabien oder im Iran einzureisen und zu sagen, dass man diese Bibeln in aller Freiheit als Werbung verteilen möchte...

Es ist wichtig, dass wir in Deutschland immer unsere Grundrechte wie Religions- und Meinungsfreiheit behalten.

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Was steckt wirklich hinter den Zweifeln?

Ist es der Wunsch nach Wahrheit? Dann wäre es ungünstig, zuerst vom Regen in die Traufe zu wechseln und danach in den Regen zurückzukehren, denn beides ist kein Sonnenschein.

Oder ist es der Wunsch nach Gemeinschaft, die einigermaßen zum eigenen Wesen paßt? Dann muß es keine religiöse Bindung sein, sondern alle Menschen, die dem Bedürfnis entsprechen, sind geeignet.

Wer sich Dogmen unterordnet, lebt nicht mehr sein eigenes Leben sondern das der Dogmen. Dogmen prüfen aber nicht sich selbst, ob sie sinnig oder unsinnig sind. Entdeckt man in einer Lehre Aussagen, die sich gegenseitig ausschließen, dann ist diese Lehre fehlerhaft. Das ist wie bei einer mathematischen Formel, in der falsche Parameter verwendet werden. Wer da trotzdem ein richtiges Ergebnis erwartet, der hat grundlegend etwas nicht verstanden.

Oder stehen hinter den Zweifeln Urängste wie solche vor dem Tod oder vor einer Hölle? Dann stellt sich die Frage, welche Hölle wohl noch schlimmer sein kann als die der totalen Orientierungslosigkeit, des ewigen Zweifelns und des ewigen Agierens aufgrund unüberwindbarer Angst.

Die Dinge richtig zu machen, ohne sich um Ideologien zu scheren, ist eigentlich ganz einfach. Man muß sich nur so verhalten, wie man möchte, daß sich andere einem selbst gegenüber in den betreffenden Situationen verhalten.

Du bist vermutlich nie offiziell  ausgetreten. Wohl auch, weil ein 14jähriger noch gar keine Kirchensteuer bezahlt. Brauchst also nicht getauft zu werden (macht man sowieso nicht, denn 2x taufen geht nicht) Du kannst dich also firmen lassen, wenn du willst. Dazu mußt du dich beim Pfarramt  ohnehin anmelden. Wärst du ausgetreten, wüßten die das dort.

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