Kontrollfreak - 1?

3 Antworten

Hey Du.

Das nennt man Überperfektionismus. Ist tatsächlich ein psychologisches Problem. Sowas entwickelt sich in bestimmten (Lebens-)Situationen zum Beispiel, wo man zwangsläufig zwanghaft sich an gewisse Dinge oder Regeln halten muß, was anderen nicht bekannt oder passiert ist, die das dann nicht nachvollziehen können und dementsprechend aus deinem Blickwinkel alles falsch machen.

Womit Du wahrscheinlich noch nicht mal ansatzweise Unrecht hast, wenn Du an die Decke gehst. Deine Sichtweise und Umgang mit allen möglichen Situationen, hat sich durch deine eigene gewissermaßen unfreiwillig entstandene Lebenssituation (auch kurzfristig/ kurzzeitig) entwickelt und mittlerweile übermäßig ausgeprägt.

Wenn hinzu kommt, daß Du weiterhin vielleicht auch kein für Dich passendes kein Ventil hast - Hobby, Sex, Glücksmomente, Erfolgserlebnisse etc - steigert sich das, ohne, daß Du das möchtest. Dann fährst Du nicht auf 180 hoch, sondern auf 367 und alle um Dich herum denken, Du bist bissl bekloppt. Dabei hast Du aber womöglich tatsächlich Recht, wenn Du nen kleinen Makel ansprichst, übertreibst aber eben mit und in der Form deiner Überreaktion. 

Innerhalb von Überperfektionismus kann sich auch eine extrem gesteigerte Form von Sensibilität entwickeln. Du siehst alles aus mehreren Blickwinkeln und Sichtweisen, weil auch gewisse Erfahrungswerte/ eigens gemachte Erfahrungen da dann mit hineinspielen. Kopf-Netzwerk.

Weiterhin kommt dadurch eine eigens konzipierte Form von Logistik ins Spiel. Welche aber sehr gut funktionieren kann.

...ich höre aber jetzt wohl besser erstmal auf, oder?

LG

Vieleicht brauchst du einfach ein Antiagressionstraining und musst dein Stress ihrgendwo anders abbauen

Asperger Syndrom, Glückwunsch ! 

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Ich denke, dass ich das im Alter von 20+ schon wüsste.

Außerdem bin ich ja ein sozialer Typ, nur bei sowas verstehe ich keinen "Spaß". 

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Psychisch krank oder normad?

Seit ca. 3 Jahren hab ich mich ziemlich verändert. Ich habe immer wieder Stimmungsschwankungen bin mal total gut drauf mal total traurig und wütend und manchmal alles gleichzeitig. Richtig angefangen hat es mit 15, da war ich für ein halbes Jahr sehr depressiv und war oft kurz vorm weinen obwohl mein Kopf wie leergefegt war, also ohne Grund. In dieser Zeit war ich auch sehr reizbar, hab meine Freunde angeschrien wegen Kleinigkeiten, Haare das Gefühl, dass sie mich nicht mögen und mich hintergehen obwohl es keinen Grund gab. Ich hab mich einfach gehasst gefühlt auch wenn mir keiner einen Grund gegeben hat. Die letzten zwei Jahre ist es so, dass ich extreme Stimmungsschwankungen habe mal bin ich gut gelaunt, rede viel, lache und bin total selbstbewusst (obwohl ich schon immer gar kein selbstbewusstsein hatte ich habe mein aussehen immer gehasst und sogar verabscheut) aber ich treffe jetzt keine Entscheidungen die ich bereue oder mache sonstige fehler. Diese Phase dauert meistens 3 Wochen manchmal aber auch weniger. Dann folgt eine Phase in der ich traurig, glücklich und wütend bin. Ich heule manchmal ohne Grund oder raste aus fange an zu schreien und habe dabei meistens leicht depressive Gedanken wie ,,wieso ist mein Leben so (familiäre Probleme zurzeit aber auvh ohne Probleme find ich immer wieder ,,Gründe so zu dneken die eigentlich total albern sind). In meiner Wut mache ich gerne Dinge kaputt, vor einigen Tagen habe ich meine Kommode beschädigt aus Wut und gegen die Wand getreten. Eine Stunde später ist mir dann ALLES egal und ich bin wieder glücklich und im nächsten Moment könnte ich wieder heulen oder ausrasten. Kleinigkeiten bzw ganz normale Dinge die Betroffene in meinem Umfeld machen regen mich total auf und ich könnte dann heulen und schreien, weil ich mir dann denke, dass ich ihnen nicht wichtig wäre obwohl sie nichts gemacht haben. Richtig starke rein Depressive Phasen hab ich selten meistens nur für ein paar Tage zwei mal im jahr. Ich weiß nicht ob meine Erklärung Sinn macht, da ich keine Gründe habe so zu handeln/zu fühlen. Meine Stimmung wechselt nun mal rapide mal wechselt sie alle paar Wochen mal alle paar Tage, meistens habe ich jedoch eine gemischte Phase also in der ich glücklich, traurig und wütend bin. Mich regen Kleinigkeiten auf, wie z.b wenn mein Hemd nicht gebügelt ist schreie ich und schlüge um mich rum. In letzter Zeit wird es immer schlimmer ich muss mich sehhhhe zurücknehmen um niemanden an zu schreien, was mir aber nicht immer gelingt. Ich kann leider nicht zum phsychiater, da ich noch nicht 18 bin ( bin 17) und ich nicht möchte, dass meine Eltern das mitbekommen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ist das denn eine bipolare Störung (kommt häufig vor in unserer Familie oder Depressionen), da ich ja keine riskanten Entscheidungen treffe tippe ich mal auch nein. Weiß jemand was das sein könnte? 

Borderline kann ich nicht hben, da ich nicht unsicher bin oder an verlustängstenleide.

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Wieso bin ich so gemein zu meinem Bruder?

Hallo,

mein Bruder (drei Jahre älter) und ich haben uns nie perfekt verstanden, aber unter Kindern ist das, denke ich, normal. Inzwischen hat sich aber vieles geändert. Wir haben einfach absolut keinen Draht zu einander und das finde ich unglaublich traurig. Wenn er in einem Raum ist, spiele ich mich immer auf, versuche 'cool' zu sein und hoffe, dass er seine Schwester vielleicht doch mal eines Tages mag oder so. Und wäre es nur das, wäre es ja in Ordnung, aber inzwischen ist es so, dass ich ihn bei jeder Kleinigkeit fertig mache. Also ich sage irgendetwas, das absolut gegen ihn ist und das verletzt ihn. Gestern war zum Beispiel wieder so eine Situation. Er sagt etwas, was nicht stimmt, ich kritisiere ihn und verbessere ihn, obwohl Geschwister doch eigentlich zusammen halten... Und dann war er mächtig sauer und wütend auf mich und in dem Moment habe ich einfach wieder total bereut, was ich gesagt habe. Ich bin so gegen ihn, obwohl das, was ich mir wünsche, ist, dass wir uns echt gut verstehen. Er zieht bald aus und ich habe gedacht und gehofft, dass unser Verhältnis dann besser werden würde, aber das Problem ist ja nicht er, sondern das bin ich. Nun kann ich natürlich sagen, dass ich mich zusammenreißen kann, um die Situation zu verbessern, aber ich würde schon gerne wissen, wieso ich überhaupt so fies zu ihm bin, anstatt zu ihm zu halten.

Denn wenn er nicht da ist, nehme ich ihn auch in Schutz und verteidige ihn teilweise vor meinen Eltern, wenn sie sich wieder über seine Art und Weise beschweren. Aber sobald er dabei bist, bin ich die, die so übel über ihn herzieht, als gäbe es kein morgen. Und dafür hasse ich mich unglaublich, Und ich weiß nicht, wie das in den Griff zu bekommen ist.

Die Idee meiner Mum war, dass es daran liegen könnte, dass ich so über ihn herfalle, weil ich was sagen möchte, um irgendwie dazuzugehören. Kann das sein? Ich hatte in der Vergangenheit große Probleme mit Mobbing etc. und bin seitdem lieber allein und treffe mich sehr wenig mit meinen neuen Freunden etc. Ich gehöre zwar irgendwie dazu, aber Minderwertigkeitskomplexe und das ganze Zeug sind nach wie vor vorhanden.

Nun hoffe ich, dass es hier jemanden gibt, der diese Situation kennt und mir vielleicht helfen bzw. einen guten Rat geben kann.

Danke schon einmal, AM

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Kann Meditation gegen Wutausbrüche helfen?

Ich werde unglaublich schnell wütend. Wenn ich z.B ein Spiel spiele und ganz knapp verliere, hämmere ich auf die Tastatur ein, bespucke den Bildschirm oder schmeiße irgendwas durch die Gegend.
Wenn mich jemand verbal verletzt oder mir arrogant oder gleichgültig vorkommt schnauzte ich ihm/sie schon mal mit Beleidigungen ordentlich an oder fange an dabei aus Wut an auf irgendwas einzuhämmern.
Nur wenig später bereue ich was ich getan habe und habe Tage wenn nicht Wochen oder sogar jahrelang ein schlechtes Gewissen deswegen.

Ich habe gehört, das eventuell Meditation dabei helfen kann, diese Wut und auch meine krampfhafte Lebenseinstellung lösen kann. Stimmt das?

Bitte sagt mir jetzt nicht etwas wie auch die professionelle Hilfe oder sowas, sondern beantwortet einfach die oben gestellte Frage.

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was kann ich meinen kontrollsüchtigen vater tun?

Hallo erstmal ich hab das problem mit meinem vater das er alles was ich mache kontrolliert. Ich bin 17 jahre alt und werde anfang des nächsten jahres auch schon 18. Es geht alles damit los das mein vater immer seinen will durchsetzen will jetzt zum ende der 10 klasse wollte er mich auf eine andere schule schicken da ich ja Abitur machen möchte, das Problem war aber das er ganz alleine das wollte und mich nicht nach meiner Meinung gefragt hatte sondern das schon so für sich beschlossen hatte und das finde ich geht garnicht denn auf meiner jetzigen schule kann ich ebenfalls mein Abitur machen. Aber nun zum Hauptgrund mein vater kontrolliert mich auf schritt und Tritt täglich ich muss ihn täglich nach der schule anrufen , wenn ich an den pc möchte muss ich ihn um erlaubnis bitten und und er kontrolliert jedes wochenende mein zimmer und wenn ich dann irgendeine stelle beim staubwischen übersehen habe oder sonst was streicht er mir mein wochenende und tischt jedes mal auf das ich ihn ja nur anlügen würde und und und so ich hatte ihm auch mal gedroht zum jugendamt zu gehen nur dann wurde er schon fast handgreiflich. Mein vater is auch beim psychologen so er hatte auch mal beruhigungs Tabletten meine ich die er dann eigenständig anbgesetzt hatte. Was auch immer sehr schön ist mein vater hat sehr oft beziehungen die nach einer gewissen zeit scheitern meistens halten sie nur 5 monate dann geben seine Freundinnen auf und trennen sich meistens is der grund weil er sie zu sehr Bedränkt oder sie nicht damit klar kommen das mein vater mich für jede kleinig keit die nicht so gemacht wird wie er es sich vorstellt zur sau macht. so und das alles will ich nicht mehr ich habe auch schon nachgelesen und nichts gefunden wie ich das denn machen kann das mein vater einfach mal diese kontrollsucht lässt deswegen frage ich jetzt euch was würdet ihr an meiner stelle tun?

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