Kontopfändung,habe kein P-Konto

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Bei Einrichtung (Umwandlung) muss die Bank unabhängig vom Zeitpunkt der Pfändung einen Freibetrag von 1028,89 EURO berücksichtigen. Wenn der Schuldner Unterhaltspflichtig ist und nachweisen kann, dass er eine Unterhaltspflicht nicht einhalten kann, kann der Pfändungssichere Betrag angehoben werden. Nachweise können Bescheinigungen beispielsweise von einer Schuldnerberatungsstelle, der Familienkasse oder eines Sozialleistungsbehörde erbracht werden. Über welche Art von Einkünften man verfügt, ist in der Neuregelung unrelevant.

Ja -dir steht der Freibetrag, obwohl erst dein "normales" Konto mit einer Pfändung belastet, aber von dir die Umwandlung beantragt wurde, zu.

Die Bank müsste es dir spätestens am kommenden Do/Fr mitteilen und dein Konto bis zum Freibetrag wieder frei geben.

Alles was über den Freibetrag auf dem Konto ist, wird leider nach gut 14 Tagen an den Gläubiger abgeführt.

Wenn es sehr viel ist, evtl. mit dem Gläubiger in Verbindung setzen und eine Ratenvereinbarung treffen.

Danke die Th555, für den „Stern“

zum Abschluss deiner Frage und den doch recht unterschiedlichen Antworten füge ich dir einen m.E. aufschlussreichen Link zur Thematik hier ein.

Seit dem 01.01.2012 in Kraft: § 850 k ZPO Pfändungsschutzkonto http://atn-rechtsanwaelte.de/nachrichten/2012/01/sanierung-retrukturierung-insolvenz/seit-dem-01-01-2012-in-kraft-%C2%A7-850-k-zpo-pfandungsschutzkonto.

Es bleibt zu hoffen, dass die „Besserwisser“ künftig sich mit Ihren Äußerungen zurück halten und sich zunächst informieren.

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Kann ich jetzt auch nicht genau sagen, da es ja seit Januar eine neue Regelung gibt. Allerdings kann man Dir nicht den Lebensunterhalt weg nehmen. Sonst müsstest Du ja vom Sozialamt unterstützt werden. Auf jeden Fall müsste Dir also dieser Betrag erstattet werden. Ganz verstehe ich jetzt nicht, weshalb Du das bei der P-Konto-Beantragung nicht gleich gefragt hast.

Geh am Dienstag gleich zur Bank und kläre dass, oder falls Deine Bank auch am Samstag besetzt sein sollte dann gleich am Samstag. Früher war das ja einfach, weil da 7 Arbeitstage als Stichtage galten. Normalerweise ist es auch so, dass der Betrag nicht gleich an den Gläubiger überwiesen wird, sondern einfach gesperrt. Wenn Du mit dem Gläubiger einer Rückzahlungsvereinbarung triffst, wird auch der Betrag wieder frei gegeben.

Dein Verhalten zeigt sehr viel Unsicherheit in Finanzdingen. Habe ruhig den Mut Deine Finanzen zu betrachten und in Ordnung zu bringen. Auch Gläubiger sind daran interessiert dass Du nicht kaputt gehst, sondern weiter am Wirtschaftskreislauf teil nimmst. Also, zunächst mit der Bank sprechen und wenn es keine Möglichkeit mehr gibt, mit dem Gläubiger. Ganz allgemein solltest Du überlegen, ob Du mit diesem nicht eine Rückzahlungsvereinbarung treffen kannst.

Wieso 4 Wochen zurück datiert?? Und sooo überraschend kann dies ja wohl kaum für Dich sein...KEIN Konto wird grundlos und ohne Mahnverfahren gekündigt bzw "gepfändet"...Da wird es wohl so einige Schreiben gegeben haben, auf die Du wohl eher gar nicht reagiert hast, oder??

Wird auch größtenteils nur von Inkassofirmen gemacht um die Schuldner in die Knie zu zwingen und bloßzustellen. Nicht jede Kontenpfändung ist auch angebracht oder berechtigt nur weil ein Titel vorliegt. Hängt aber vom Einzelfall ab.

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