Kontopfändung was muss ich nun beachten.

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1 Antwort

Du kannst natürlich auf den pfändungsfreien Betrag zugreifen. Ansonsten würde ein P-Konto keinen Sinn machen. Ein Antrag beim Amtsgericht ist dafür nicht erforderlich.

glykeria81 29.11.2013, 15:53

Ne ne das ist mir schon klar. Aber hab online eben was gelesen, dass man auch auf den pfändfreien Betrag nicht sofort zugreifen kann. Aber das hab ich nicht ganz verstanden :(

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glykeria81 29.11.2013, 15:54

Oder ist der Fall mit dem Antrag beim Amtsgericht nur dafür gedacht wenn man noch kein P-Konto hat?

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Ronox 29.11.2013, 16:10
@glykeria81

Je nach Bank soll es eine "Bearbeitungsdauer" von bis zu einem Tag geben, was ich rechtlich aber problematisch finde. Grundsätzlich kannst du aber sofort auf das Geld zugreifen. Problematisch könnte es nur werden, wenn der pfändungsfreie Betrag durch das bisher gezahlte ALG II bereits für diesen Monat ausgeschöpft ist. Wann wurde ALG II jeweils gezahlt? Beim Amtsgericht können von Schuldnerseite unzählige Anträge mit verschiedenen Zielsetzungen gestellt werden. Deshalb kann ich diese Frage ohne genauen Sachverhalt nicht beantworten.

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glykeria81 29.11.2013, 19:53
@Ronox

Das letzte ALG2 hab ich Ende Oktober bekommen. Für diesen Monat ist demnach noch nix ausgeschöpft. Aber ich glaube ich muss diesen Antrag beim Amtsgericht stellen damit ich die Differenz zwischen mindest Betrag zum Leben und dem Betrag laut Tabelle noch behalten kann

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Ronox 29.11.2013, 22:31
@glykeria81

Mindestbetrag zum Leben? Beim P-Konto wird dir in der Regel ein Freibetrag von knapp 1050 Euro gewährt. Ein Antrag beim Amtsgericht ist nicht nötig. Dort kannst du höchstens eine Anpassung des Freibetrags nach § 850k IV ZPO beantragen, wobei dieser Antrag dann auch eine Grundlage benötigt, wie z.B. anstehendes Weihnachtsgeld, das nach der Maßgabe des § 850a ZPO von der Pfändung ausgenommen werden soll.

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